Montag, 9. November 2015

Alles Liebe zum Neunten!!!

Das absolute Highlight unserer Woche war natürlich der 9. Ehrentag unseres kleinen Schulkindes, das nun wirklich nicht mehr klein ist! 

Sein großer Tag begann - wie immer bei uns - damit, dass wir gemeinsam zur Küchentür gingen. Dahinter war der Geburtstagstisch aufgebaut. Schnell huschte ich hinein, um die Kerzen anzuzünden, dann betraten wir alle gemeinsam den Raum. Vor dem Geburtstagstisch blieben alle stehen, sangen gemeinsam "Wie schön, dass du geboren bist", dann durften die Kerzen ausgepustet und die Geschenke ausgepackt werden. Das waren bei uns diesmal als Hauptgeschenk ein neues Radio mit CD, weil das Geburtstagskind Hörspiele liebt, sein Kinderradio aber ein für allemal den Geist aufgegeben hat. Dazu zwei neue Hörspiele von den Olchies und dem Magischen Baumhaus. Außerdem gab es ein Paar Schlittschuhe, die er für den Schlittschuhunterricht in der Schule braucht. Als gemeinsames Familienerlebnis werden wir außerdem im Winter noch einmal mit den Schlittenhunden wandern gehen. Mal sehen, ob wir diesmal Schnee haben.

Das Beste am Geburtstag waren allerdings nicht die Geschenke, sondern:

* der Besuch der besten Freundin aus Leipzig
* die Übernachtung des besten Schulfreundes
* das Zerlegen des alten Radios
* die selbstgemachte Zuckerwatte als Geschenk vom großen Bruder

Der Große hatte sich vorher lange Gedanken gemacht, was er schenken könnte, und kam dann auf die Idee, einen Beitrag zur Feier zu leisten. Die Deko vielleicht? Oder ein paar Kartentricks für alle Gäste? Doch dann setzte sich ein ganz anderer Gedanke in ihm fest: Zuckerwatte sollte es sein!
Er recherchierte, wo und zu welchem Preis man die benötigte Maschine ausleihen konnte. Schnell stellte er fest: Eine kleine zu kaufen kostet wesentlich weniger als das Ausleihen, denn da gibt es nur die großen für Jahrmärkte, die wir nicht einmal transportieren könnten. 
Wir bestellten also ein entsprechendes Exemplar inkl. der bunten Tütchen-Stiele. Ein paar Tage vor der Feier packte der Große alles aus, reinigte es und machte die ersten Versuche. Es klappte von Anfang an wunderbar. Nun kam die schwerste Aufgabe: Nix verraten! Immer wieder zwinkerten wir uns verschwörerisch zu und sagten Dinge wie "Hach, wird das ein SÜSSER Geburtstag werden!" :-)

Zwischen Kaffee und Abendessen der Familienfeier verzog sich der Große dann in die Küche und bereitete alles vor. Als dann die ersten Gäste mit perfekt flauschig-süßer Zuckerwatte durch die Wohnung liefen, machten alle große Augen. Vor allem die jüngeren Gäste waren begeistert und holten sich Nachschub, bis wir Sorge hatten, dass das Bauchweh gibt :-)

Eine weiter Besonderheit der Feier war, dass ich nicht ein Stück Kuchen selbst gebacken habe. Quarktorte und Geburtstagsrührkuchen machte der Lieblingsmann, ein Blech Apfelstreusel bestellte ich bei der Schwiegermutter und eine optisch und geschmacklich traumhafte Mousse-au-Chocolat-Torte bestellten wir beim Konditor. Ein Familiengeburtstag, ich backe nix und siehe da: Es geht auch ;-)


1 Kommentar:

Sonja Cremer hat gesagt…

Alles Gute nachträglich für Deinen Großen Kleinen.^^

Liebe Grüße
Sonja

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