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Dienstag, 8. November 2016

Eine Reise ins Weltall

Im November stehen hier vier Kindergeburtstage an. Den Anfang machte ein Schulfreund meines "kleinen" Schulkindes. Ich nähte ihm ein Namenskissen, das mal ganz anders aussah als meine sonstigen Kissen.

Zum ersten Mal habe ich nicht verschiedene Stoffe verarbeitet, sondern nur einen einzigen. Dieser Digitaldruck-Weltraumstoff von Ginilotte war zum Teilen einfach zu schön und sollte in seiner ganzen Pracht wirken.

Neben den applizierten Buchstaben habe ich noch ein anderes Highlight gesetzt: Alle Sterne, Planeten, Raumfahrtzeuge und Raumfahrer wurden mit einem mitteldicken Volumenvlies hinterlegt und abgesteppt. So treten sie etwas plastisch hervor.

Und ab damit zum Creadienstag.


Dienstag, 25. Oktober 2016

Meine neue Hosen-Tasche

Neulich abends hatte ich spontan Lust und Zeit zum Nähen. Innerhalb von rund zwei Stunden entstand dabei diese Tasche, mein heutiges Creadienstags-Projekt. Genau die richtige Dauer für ein Projekt, wie ich finde.

Der Taschenkörper besteht aus einem aufgeschnittenen Hosenbein (wobei sich eine große Konfektionsgröße ausnahsmweise mal als Vorteil erweist *ggg*). Auch die anderen Taschenteile stammen von der Hose. So wurde der Bund zum Gurt. Details wie Knöpfe und Labels habe ich extra drangelassen, ich mag das.

Ohne kleine Innentaschen geht es nicht. Auch diese habe ich von alten Hosen abgetrennt. Die hellere links stammt von einer Kinderhose. 

An der Innenseite habe ich ebenfalls eine Kinderjeanstasche angebracht, sie hat die perfekte Größe für mein Telefon.

Deko muss sein :-) Auf dem neutralen Jeansuntergrund konnte ich mich mit Web- und Schrägband und Stickblüten so richtig austoben.




Dienstag, 13. September 2016

Eine Decke voller Kindheit

Die Kleidung meiner Kinder war für mich nie nur eine Hülle gegen Kälte oder Schmutz. Ich habe hingegen mit vielen Kleidungsstücken besondere Ereignisse verbunden, sie Stück für Stück selbst ausgesucht, genäht, nach eigenen Wünschen bedrucken lassen oder mit den Kindern gemeinsam verschönert (vor allem Oberteile). Deshalb habe ich die schönsten oder erinnerungsträchtigsten T-Shirts nie weggeworfen, sondern "für später" aufgehoben. Dieses "später" war dann im Frühsommer plötzlich da: die Jugendweihe unseres Großen. Was würde besser passen, als ihn im wahrsten Sinne des Wortes "eingekuschelt in seine Kindheitserinnerungen" auf den Weg in den nächsten Lebensabschnitt zu schicken? Gesagt, getan. Aus 28 T-Shirts von Größe 86 bis 158 wurde eine große Tagesdecke:

Es geht links oben mit dem ältesten T-Shirt los und hört unten rechts bei einem der letzten abgelegten auf. 

Einige ausgewählte Shirts im Detail (v.o.l.n.u.r.): Die beiden oberen Teile stammen von ein und demselben Shirt, das sich unser Großer als kleines Kindergartenkind zum Indianerfest im Kindergarten selbst bemalt hat. Er gab sich selbst den Indianernamen "Rosa Stern", weshalb ich das Sternchen aus Filz appliziert habe. Das orangefarbene T-Shirt darunter war ebenfalls ein Kostüm, nämlich das eines Tigers. Da unser Sohn Kostüme eigentlich nicht mochte, habe ich sie immer aus normalen Sachen gestaltet, so dass er sich erstens nicht so verkleidet vorkam und sie zweitens auch danach noch anziehen konnte. Denn das wiederum mochte er sehr. Das grüne Shirt ist das Schul-T-Shirt der Grundschule, darunter das Shirt eines sehr berühmten Animationsfilmes und ein Mitbringsel von Papas erster Dienstreise zu den Cowboys *ggg*. Auch einige hübsche Labels der Shirts habe ich eingearbeitet.

Damit die einzelnen Shirts erstens besser zur Geltung kommen und zweitens die Vorderseite nicht nur aus labberigem Jersey besteht, habe ich jedes "Bild" mit Baumwolle gerahmt. Dafür habe ich einen Vorhang blau gefärbt, denn so große Mengen hatte ich von keinem Stoff da. Für die 7 Meter Binding musste es ja auch noch reichen.

Die Rückseite besteht aus einer sehr kuscheligen dunkelblauen Microfleecedecke, wodurch sich das Füttern mit Vlies o.Ä. erübrigte. (Der Nachteil ist, dass die Decke nun mit der T-Shirt-Seite nach unten auf der Matratze liegt, weil die Rückseite ja so schön kuschelig ist :o )

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Werk und mein Großer war auch total begeistert!

Deshalb: Ab damit zum Creadienstag.

Dienstag, 8. März 2016

Ein Dessert aus 1001 Nacht

Zum Creadienstag gibt es heute wieder etwas Kreatives aus meiner Küche. Wie schon vor zwei Wochen habe ich mich von meinen Schülern inspirieren lassen. Als wir im Unterricht das Thema Lebensmittel durchnahmen, erzählten sie mir immer wieder von etwas, das sie "Faluda" nannten. Ich hatte noch nie davon gehört. Mein guter Freund, der Onkel Google, hatte gleich ein paar hübsche Bilder parat. Doch auch aus denen wurde ich nicht so richtig schlau. Also stöberte ich zu Hause bei Pinterest und siehe da - dort gab es mehr als genug Rezepte, allesamt aus dem indischen und pakistanischen Raum. Nun wusste ich, dass man irgendwelche mir unebaknnten Körner eine zeitlang in Flüssigkeit einweichen musste und schließlich ein Dessert daraus zaubern sollte. Nur - was ist "süßes Basilikum"? Nie gehört. Auch viele der anderen Zutaten waren landestypisch und hier nicht gebräuchlich. Aber da geistern doch seit einer Weile so ein paar als "Superfood" beworbene Samen durch die sozialen Netzwke, die angeblich supergesund sind und schlankmachen (und vermutlich auch noch die Spülmaschine ausräumen und die Kinder erziehen *ggg*): CHIA. Allerdings hatte mir das, was ich bisher damit gekostet hatte, überhaupt nicht geschmeckt. Nun, ich würde den kleinen schwarzen Körnchen noch eine Chance geben. Und so kreierte ich gestern eine exotische Süßspeise, die meine Kinder und mich sehr begeistert hat:
 


Mango-Faluda

Zutaten für 3-4 Gläser:

- 400 ml Milch
- 1/2 Dose Kokosmilch (oder Kokoscreme)
- 30 g Chia-Samen
- 2 TL flüssiger Honig (oder Agavendicksaft)
- etwas geriebene Vanille (oder Vanillezucker)
- 1 reife Mango

- ein paar Granatapfelkerne und Minzeblättchen für die Deko

- nach Wunsch: eine Kugel Vanilleeis pro Glas  

- Strohhalme, Holzspieße

Zubereitung:

- Chia-Samen in der Milch, Kokosmilch, Vanille und dem Honig für 2 Stunden im Kühlschrank einweichen und quellen lassen
- Mango schälen, Stein entfernen
- 1/2 Mango pürieren, die andere Hälfte würfeln (evtl. einige Spalten zum Dekorieren aufheben)
- das Mangopüree auf die Gläser verteilen 
[- wer es ganz dekadent mit Eis genießen möchte: jetzt eine Kugel davon in jedes Glas aufs Püree geben] 
- vorsichtig die Chia-Milch-Mischung darauf gießen
- mit Mangowürfeln, Mangospalten, Granatapfelkernen und Minze garnieren

Genießen!


Dienstag, 2. Februar 2016

Shirts für mittelgroße Jungs

In den letzten Tagen entstanden hier drei Shirts. Da ich eines davon jedoch irrtümlicherweise einige Größen zu klein zugeschnitten hatte (die Markierungslinien waren sich einfach zu ähnlich), bekam es ein anderer kleiner Mann und ich setzte mich noch einmal an die Maschine. Nun reichte aber der witzige Gespensterstoff nicht mehr ganz für Größe 152, ich besaß aber auch keinen passenden Kombistoff. Also ging ich nach der Arbeit erstmalig bei Stoff-Fischer vorbei und erstand einen sehr feinen, glatten schwarzen Jersey, der sich bestimmt auch wunderbar für feinere Kleidung eignet (Zitat des Kindes: "Mama, das ist ja fast Anzugstoff!"). Ich stückelte reichlich, aber sehr zu meiner Zufriedenheit, ein Shirt zusammen und versuchte mich auch erstmals an einer Halseinfassung aus Jersey statt Bündchen. Dabei achtete ich darauf, dass möglichst viele Figuren bzw. Augen auf dem Einfasstreifen zu sehen sind.


Im Laden entdeckte ich dann jedoch noch einen anderen tollen Jersey, über und über mit Raumfahrern, Planeten und Raketen bedruckt. Der musste unbedingt auch noch mit.

Also entstand am nächsten Abend noch ein Shirt, bei dem ich den Weltraumstoff mit grünem Punktejersey und grünem Bündchen kombinierte. Mama und Kind gefallen die Ergebnisse ausgesprochen gut. 
Ich bin ganz stolz, dass ich mich mal wieder an Kleidung gewagt habe und vor allem die Bündchen ordentlich hinbekommen habe. Das finde ich ja bei den Sachen die größte Schwierigkeit. Alle Shirts entstanden auf meiner normalen Nähmaschine mit dem Überwendlingsfuß und dem Pseudo-Overlockstich. 
Da sämtliche Nähfreundinnen sehr für Overlockmaschinen schwärmen, habe ich letzte Woche eine ausprobiert, um herauszufinden, ob ich so etwas auch brauche bzw. möchte. Und ich habe mich dagegen entschieden. Zu kompliziert, zu schnell, da traue ich mich alleine nicht ran. Es mag ja viel schneller gehen damit, aber die Geschwindigkeit meiner Maschine ist mir viel sympathischer.

Und damit ab zum Creadienstag.


Dienstag, 1. Dezember 2015

Kuschelkissen für Flüchtlingskinder

Kissen sind in den Asylunterkünften Mangelware, d.h., es gibt schlicht gar keine. Um diesen Zustand wenigstens für die Kinder etwas zu verbessern, nähe ich mit meiner Initiative NahtZuGabe Kissen in Tierform, die gleichermaßen zum Kuscheln und zum Träumen einladen.
 
Die hier gezeigten Kissen habe ich an einem Nähtag mit der Dresdner Näherin Sophie und Frau Marabunte nach dem E-Book von Pia/Frau Mutti genäht. Pia stellt es für unsere Aktion kostenfrei zur Verfügung, ich darf es also dafür verteilen.

Aktuell läuft ja noch unsere Aktion, bei der wir Mützen und Schals/Loops/Halssocken nähen. Diese werden zum Nikolaustag an die Kinder verschenkt.

Zu Weihnachten soll es dann die Kissen geben. Damit wir es allerdings schaffen, jedes Kind mit einem Kissen glücklich zu machen, brauchen wir EURE Unterstützung: Näht mit uns, bringt die Kissen vorbei oder schickt sie mir (Adresse im Impressum)! Gemeinsam schaffen wir viel mehr!


Verlinkt beim Creadienstag.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Backe, backe Apfelkuchen

Hm, wie das duftet! Ich habe Apfelkuchen gebacken: Unten fluffig-weicher Hefteig, oben ganz viele ganz knusprige Streusel und dazwischen so viele Äpfel wie möglich! Wunderbar!

Was hier so rosa schimmert, ist keine Erdbeere, wie mein Kleiner vermutete, sondern ganz besondere Äpfel mit rötlichem Fruchtfleisch. Sie stammen von Nicoles Streuobstwiese, von der wir eine große Fuhre verkosten und verarbeiten durften. Da wir also sehr viele Äpfel hatten, gönnte ich mir den Luxus, ganze Apfelhälften auf den Teig zu legen. So hat man ganz viel von dem leckeren Apfelgeschmack und es fühlt sich an, als würde man in Apfelmus mit Streuseln beißen. Mjam!


Und hier mein

REZEPT

Für den Hefeteig (1 gr. Blech):

* 500 g Mehl
* 1 Tüte Trockenhefe / 1/2 Würfel frische Hefe
* 75 g Zucker
* 1 Prise Salz
* 1 Ei
* 250 ml lauwarme Milch
*150 g geschmolzene Butter 

Für die Streusel:

* 300 g Mehl
* 200 g Butter
* 150 g Zucker

* viieele Äpfel (mind. 10 Stück)

* Zucker & Zimt

Zubereitung:

* klassischen Hefeteig zubereiten, gehen lassen
* auf Blechgröße ausrollen, noch einmal gehen lassen
* Äpfel schälen, halbieren, entkernen
* Verwendet ihr frische Gartenäpfel, stellt eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft bereit und legt die Apfelhälften nach dem Schälen hinein. So werden sie nicht braun.
* Ofen auf 175 °C vorheizen
* Sind alle Äpfel fertig, den Teig damit belegen
* Zutaten für die Streusel rasch verkneten und grob auf dem Kuchen verteilen
* Kuchen in den Ofen schieben
* ca. 20 min backen
* direkt nach dem Backen mit Zimtzucker bestreuen
* Kuchen auskühlen lassen

Genießen!


Verlinkt beim Creadienstag.
 


Dienstag, 6. Oktober 2015

Herbstgold

Endlich ist wieder Kastanienzeit! Ich liebe diese dunklen, glatten Kullern sehr und finde sie einfach perfekt! Ihre wunderschöne Farbe, ihre handschmeichelnde Form, da braucht es gar nichts extra. Also wollte ich kreativ mit ihnen arbeiten, ohne sie jedoch zu sehr zu verändern. 

Also habe ich nur einen kleinen Hauch hinzugegeben - etwas Blattgold nämlich. Das passt für mich ganz wunderbar zum edlen Braunton der Früchte und irgendwie auch zum Herbst. Nur auf das weiße "Auge" habe ich die Anlegemilch aufgetragen und vorsichtig das hauchdünne Metall aufgelegt. Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut!

Und weil ich gerade so viel Freude am Vergolden der Natur hatte, zückte ich noch mein Goldspray und verzierte ein paar Bucheckern...

... verpasste einigen Kastanien ein Streifendesign...

 ... verwandelte ein paar gelbe Bällchen aus der Frühlingsdekokiste und ein einfaches Plastikkörbchen von Physalis zu einem goldenen Käfig für meine Herbstfrüchte...

...und machte aus einem Kartoffelnetz ein güldenes Bett für die Kastanien.

Anschließend holte ich das Blattgold noch einmal hervor, um einen Zierkürbis zu veredeln. Ich mag die Kombination aus dem satten Orangeton und dem schimmernden Gold sehr. 



Auch meine Familie bastelte mit Kürbissen, hier der große Kürbiskopf von Papa und kleinem Schulkind:

Alles zusammen ergibt dann eine äußerst stimmungsvolle Herbstdeko für unseren Balkon, ganz besonders am Abend.

Verlinkt beim Creadienstag und bei Bunt ist die Welt

Dienstag, 22. September 2015

Von Stoffschätzchen und Kinderwimpeln

Meine Nählust ist im Moment groß und Projekte fallen mir viele ein, da müssen dann auch schonmal lang gestreichelte Stoffschätze "dran glauben" *lach*. Dazu gehören z.B. diese beiden wunderschönen Baumwollstoffe aus der Julia-Serie. Aus zwei halben Metern (meinem Standard-Kaufmaß, wenn ich noch kein Projekt im Kopf hab) entstand ein Loop und ein perfekt passender Umschlag für meinen Terminplaner. In meinem Vorrat fanden sich noch farblich perfekt passende Borten, Webbänder und sogar ein kleiner Rest hellblaues Gummiband.

Das größere und etwas langfristigere Nähwerk der letzten Zeit ist diese Wimpelkette. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass wir neue Erdenbürger in unserem Kreis der Nähbloggerinnen mit einer gemeinschaftlich gestalteten Wimpelkette begrüßen. Diese hier haben wir beim letzten Treffen Sophie bzw. ihrer kleinen Tochter überreicht.

Bevor ich nun weiter nähen kann, muss ich mich erst einmal intensiv den Innereien meiner Maschine widmen. Da hat sich nämlich schon wieder etwas verzogen, verschoben oder was auch immer, auf jeden Fall schrotte ich momentan täglich eine Nadel. 

Verlinkt beim Creadienstag.


Dienstag, 18. August 2015

Upcycling Salatbesteck

Das hier war mal wieder so ein Projekt, das sehr lange in meinem Kopf geschlummert hat, bevor ich es endlich in die Tat umgesetzt habe. Das Salatbesteck hatte ich bereits bei meinem Auszug aus der elterlichen Wohnung 1999 mit in meine erste eigene Wohnung genommen. Damals hatte es noch schöne, glatte Griffe in Hell- und Dunkelbraun. Wahrscheinlich hätte es nie in die Spülmaschine gedurft, aber da waren wir ein bisschen faul, was das angeht. Nach einigen Jahren intensiver Benutzung und Spülung war jedenfalls nicht mehr viel von der Farbschicht übrig. Darunter befand sich Aluminium, das in der Spülmaschine anlief und sich zersetzte. 

Um das Besteck zu retten, habe ich erst einmal die Farbe komplett abgeschliffen und die Alugriffe ebenfalls mit Sandpapier geglättet:


Anschließend habe ich viel grünes und ganz wenig weißes Fimo marmoriert, ausgerollt und um die Griffe gelegt. Ans Ende kam noch junges Gemüse und ab damit in den Ofen. Das Ergebnis mag ich sehr:


Mein neues Besteck wandert hiermit zum Creadienstag und zum Upcycling Dienstag.



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