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Dienstag, 8. März 2016

Ein Dessert aus 1001 Nacht

Zum Creadienstag gibt es heute wieder etwas Kreatives aus meiner Küche. Wie schon vor zwei Wochen habe ich mich von meinen Schülern inspirieren lassen. Als wir im Unterricht das Thema Lebensmittel durchnahmen, erzählten sie mir immer wieder von etwas, das sie "Faluda" nannten. Ich hatte noch nie davon gehört. Mein guter Freund, der Onkel Google, hatte gleich ein paar hübsche Bilder parat. Doch auch aus denen wurde ich nicht so richtig schlau. Also stöberte ich zu Hause bei Pinterest und siehe da - dort gab es mehr als genug Rezepte, allesamt aus dem indischen und pakistanischen Raum. Nun wusste ich, dass man irgendwelche mir unebaknnten Körner eine zeitlang in Flüssigkeit einweichen musste und schließlich ein Dessert daraus zaubern sollte. Nur - was ist "süßes Basilikum"? Nie gehört. Auch viele der anderen Zutaten waren landestypisch und hier nicht gebräuchlich. Aber da geistern doch seit einer Weile so ein paar als "Superfood" beworbene Samen durch die sozialen Netzwke, die angeblich supergesund sind und schlankmachen (und vermutlich auch noch die Spülmaschine ausräumen und die Kinder erziehen *ggg*): CHIA. Allerdings hatte mir das, was ich bisher damit gekostet hatte, überhaupt nicht geschmeckt. Nun, ich würde den kleinen schwarzen Körnchen noch eine Chance geben. Und so kreierte ich gestern eine exotische Süßspeise, die meine Kinder und mich sehr begeistert hat:
 


Mango-Faluda

Zutaten für 3-4 Gläser:

- 400 ml Milch
- 1/2 Dose Kokosmilch (oder Kokoscreme)
- 30 g Chia-Samen
- 2 TL flüssiger Honig (oder Agavendicksaft)
- etwas geriebene Vanille (oder Vanillezucker)
- 1 reife Mango

- ein paar Granatapfelkerne und Minzeblättchen für die Deko

- nach Wunsch: eine Kugel Vanilleeis pro Glas  

- Strohhalme, Holzspieße

Zubereitung:

- Chia-Samen in der Milch, Kokosmilch, Vanille und dem Honig für 2 Stunden im Kühlschrank einweichen und quellen lassen
- Mango schälen, Stein entfernen
- 1/2 Mango pürieren, die andere Hälfte würfeln (evtl. einige Spalten zum Dekorieren aufheben)
- das Mangopüree auf die Gläser verteilen 
[- wer es ganz dekadent mit Eis genießen möchte: jetzt eine Kugel davon in jedes Glas aufs Püree geben] 
- vorsichtig die Chia-Milch-Mischung darauf gießen
- mit Mangowürfeln, Mangospalten, Granatapfelkernen und Minze garnieren

Genießen!


Dienstag, 23. Februar 2016

Einblicke in die arabische Küche

Seit fast genau zwei Monaten unterrichte ich jetzt meine derzeitige Klasse aus Männern, Frauen und einem Kind. Sie kommen aus Syrien, Eritrea und dem kurdischen Teil des Iran. 
Der Start von Null auf Hundert war eine ziemliche Herausforderung: Ohne bereits jemals vorher ernsthaft Deutsch unterrichtet zu haben (abgesehen von einzelnen Stunden ehrenamtlich und als Schülernachhilfe), begann gleich mein erster Arbeitstag mit den vollen sechs Stunden Unterricht, unterbrochen von zwei Pausen à 15 Minuten. Ich wusste weder, wie viele Schüler ich bekommen würde, noch woher diese stammten, welches Alter, Geschlecht oder welchen Bildungsstand sie haben würden. Mit diesen vielen Unbekannten bereitete ich meinen ersten Tag vor. 
Nach dem ersten vorsichtigen Herantasten fanden wir schnell zueinander und kennen uns mittlerweile recht gut. Es ist ein wunderbares und sehr bereicherndes Miteinander: Wir lachen viel zusammen, erzählen uns von unseren Ländern und Erfahrungen und waren bereits mehrmals im Theater, im Museum und zu Exkursionen in und um Dresden. Natürlich höre ich dabei auch sehr viele traurige Geschichten: Von inhaftierten Vätern, ermordeten Brüdern, untergegangenen Booten, ertrunkenen Freunden, Schlafen auf dem nackten Boden mitten im Winter und vom Staat abgebrannten oder beschlagnahmten Häusern. Dennoch sind meine Schüler unheimlich lebensfroh, wissbegierig, ehrgeizig und herzlich, dass ich mich oft frage, ob ich das in ihrer Situation noch so könnte. Vor allem die Männer sind so höflich, wie ich es sonst nur noch von meinem Großvater kenne! Sie halten mir die Tür auf, lassen mich immer zuerst eintreten, wischen mir die Tafel ab, helfen beim Tragen, bringen mir Blumen mit... 
Meine Schüler machen Fotos von sich an der Tafel und mit mir gemeinsam, um sie voller Stolz an ihre Eltern und Freunde in der Heimat zu schicken. Sie zeigen mir Bilder aus Damaskus, Aleppo, Latakia und ich kann nur ahnen, wie schön es dort vor dem Krieg gewesen sein muss. Sie bringen mir typisches Essen aus ihren Ländern mit oder laden mich in ihre winzigen Zimmer ein und kochen für mich.
Bei einer solchen Einladung bereiteten meine iranischen Gastgeber BURAK zu, die (ähnlich den chinesischen Frühlingsrollen) aus knusprig gebackenem bzw. frittiertem Yufkateig und einer leckeren Füllung bestehen. Dort waren die Röllchen mit Hühnchen gefüllt (was ich aus Gründen der Gastfreundlichkeit selbstverständlich gegessen habe). Meine eigene Variante zu Hause war dann aber doch vegetarisch gefüllt. 


Hier das Rezept:

Vegetarisch gefüllte Burak
(nach einem Rezept von Schahnaz aus dem Iran)

Zutaten:

* 1 Pckg. Yufka-Teigblätter (aus dem arabischen Supermarkt)
* Champignons
* Zwiebeln
* Salz
* Pfeffer
* Kurkuma
* Feta
* Petersilie

* ein Schälchen Wasser und einen Lebensmittelpinsel (Backpinsel) 
* Öl zum Braten/Frittieren

Zubereitung:

* Zwiebeln und Pilze in einer Pfanne weich braten, vom Herd nehmen
* mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen
* Feta zerbröseln, Petersilie hacken, beides zu den Pilzen geben
* die Teigblätter auf einem großen Brett auslegen und reichlich mit Wasser bestreichen (sonst reißen bzw. brechen sie beim Aufwickeln)
* auf die breite Seite ein bis zwei Esslöffel der Füllung geben
* von der breiten Seite her aufrollen, dabei die Seiten mit einklappen
* in einer Pfanne ca. 1 cm Öl angießen
* ist es richtig heiß, die Burak-Röllchen vorsichtig hineingeben
* öfter wenden, damit sie von allen Seiten knusprig und braun werden

* mit einem Salat aus Tomaten, Gurken und Petersilie servieren

Guten Appetit!

Oder: حافيتت بيت
(Nos can be! - wie es auf Kurdisch heißt)

 Verlinkt beim Creadienstag.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachtsplätzchen


Ohne selbst gebackene Kekse geht hier nix, erst recht nicht zur Weihnachtszeit. Egal, wie wenig Zeit da ist, aber das muss sein. Und wenn es spätabends oder morgens vor der Schule ist. Dafür steh ich auch gern mal eher auf (was ich fürs Schminken oder Frisieren nie tun würde.)

Ich backe jedes Jahr Ausstechplätzchen nach dem Familienrezept meiner Eltern und Kokosmakronen, die Lieblingskekse meines Mannes. Zusätzlich probiere ich in jedem Advent noch ein paar neue Rezepte aus. Dieses Jahr waren das Himbeer-Schoko-Cookies (Bild ganz oben) nach diesem Rezept - ein absoluter Traum aus dunkler Schokolade und Frucht. Neu außerdem: Erdnussküsschen (die runden gezuckerten Bällchen auf dem Holztablett). Sie bestehen nur zur Hälfte aus Mehl, zur anderen aus gemahlenen Salzerdnüssen. Statt Butter ist Erdnussbutter drin, ringsherum Vanillezucker. Und obwohl ich selbst sonst nicht so der große Erbnussfan bin, finde ich sie ganz, ganz toll!

Jedes Jahr versuche ich, so viele Kekse zu backen, dass sie 1.) den gesamten Advent lang halten und 2.) genug zum Verschenken übrig sind. Aber egal, wie viel ich backe - das klappt nie....


Verlinkt beim Creadienstag.

 

Dienstag, 27. Oktober 2015

Backe, backe Apfelkuchen

Hm, wie das duftet! Ich habe Apfelkuchen gebacken: Unten fluffig-weicher Hefteig, oben ganz viele ganz knusprige Streusel und dazwischen so viele Äpfel wie möglich! Wunderbar!

Was hier so rosa schimmert, ist keine Erdbeere, wie mein Kleiner vermutete, sondern ganz besondere Äpfel mit rötlichem Fruchtfleisch. Sie stammen von Nicoles Streuobstwiese, von der wir eine große Fuhre verkosten und verarbeiten durften. Da wir also sehr viele Äpfel hatten, gönnte ich mir den Luxus, ganze Apfelhälften auf den Teig zu legen. So hat man ganz viel von dem leckeren Apfelgeschmack und es fühlt sich an, als würde man in Apfelmus mit Streuseln beißen. Mjam!


Und hier mein

REZEPT

Für den Hefeteig (1 gr. Blech):

* 500 g Mehl
* 1 Tüte Trockenhefe / 1/2 Würfel frische Hefe
* 75 g Zucker
* 1 Prise Salz
* 1 Ei
* 250 ml lauwarme Milch
*150 g geschmolzene Butter 

Für die Streusel:

* 300 g Mehl
* 200 g Butter
* 150 g Zucker

* viieele Äpfel (mind. 10 Stück)

* Zucker & Zimt

Zubereitung:

* klassischen Hefeteig zubereiten, gehen lassen
* auf Blechgröße ausrollen, noch einmal gehen lassen
* Äpfel schälen, halbieren, entkernen
* Verwendet ihr frische Gartenäpfel, stellt eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft bereit und legt die Apfelhälften nach dem Schälen hinein. So werden sie nicht braun.
* Ofen auf 175 °C vorheizen
* Sind alle Äpfel fertig, den Teig damit belegen
* Zutaten für die Streusel rasch verkneten und grob auf dem Kuchen verteilen
* Kuchen in den Ofen schieben
* ca. 20 min backen
* direkt nach dem Backen mit Zimtzucker bestreuen
* Kuchen auskühlen lassen

Genießen!


Verlinkt beim Creadienstag.
 


Samstag, 17. Oktober 2015

Karamell-Erdnuss-Brownies

Lust auf einen süßen, nussigen, richtig schokoladigen Kuchen bei dem trüben Herbstwetter da draußen? Dann probiert mal den hier, der ist sooo gut!

Macht euch ein schönes Wochenende! Hier ist Ausruhen angesagt, nix als Ausruhen. Die Klinikwochen sind unglaublich anstrengend.

Sonntag, 13. September 2015

Regenbogenbunter Sonntagskuchen

Neulich habe ich für eine Gruppe Kinder und Jugendlicher einen ganz besonders süßen und bunten Kuchen gebacken. Es war ein Blechkuchen und wie er aussah, seht ihr auf dem Bild oben. Unter den bunten Schokolinsen und Zuckerstreuseln steckte unser Familienschokoladenkuchen.

Hier das Rezept und die Zubereitung:

Kuchenteig:

250 g Butter/Margarine
300 g Zucker
3 Eier
300 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
250 g saure Sahne
50 g Kakao

Ganache:

500 g Schokolade/Kuvertüre
100 ml Schlagsahne

Belag:

mehrere Packungen Süßigkeiten in Regebogenfarben (kl. und gr. Smarties, Skittles, M&Ms, Jelly Beans, Zuckerperlen, Zuckerstreuesel, Zuckersternchen, Zuckerherzchen, bunter Zucker etc.)

Zubereitung:

* Butter und Zucker mit dem Mixer geschmeidig rühren.
* Nach und nach die Eier zufügen.
* Mehl mit Backpulver und Natron mischen, zufügen.
* Saure Sahne und Kakao zugeben, kurz verrühren.
* Teig auf ein gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen.
* 10-15 Minuten bei 180°C backen (Stäbchenprobe!).
* Auskühlen lassen.

* Schokolade hacken und zusammen mit der Sahne überm heißen Wasserbad schmelzen lassen.
* Die Ganache auf dem Kuchen verstreichen.

* Die Süßigkeiten in sechs Gläsern oder Schälchen nach Farben sortieren (braun und rosa dürfen gleich in den Mund wandern, die brauchen wir nicht *ggg*).
* Den Kuchen gedanklich in 6 Teile/Streifen teilen. Über 5 Teile ein Stück Backpapier legen, so dass nur noch ein Streifen in der Breite des 1. Teils offen bleibt. 
* Den 1. Streifen mit den Süßigkeiten in Lila bestreuen: Zuerst die größten Bonbons, dann die kleineren, zuletzt Streusel/Zucker in die Lücken füllen.
* Das Backpapier ein Stück wegziehen, so dass der 2. Streifen offen liegt. Die blauen Süßigkeiten auf der Ganache verteilen.
* Backpapier weiterrücken, grünes Naschi aufstreuen usw. 
* Zum Schluss die Bonbons noch etwas andrücken, damit sie beim Schneiden später nicht runterfallen.


Und nun guten Appetit und freut euch auf viel Begeisterung!


Montag, 5. Mai 2014

My Monday Mhhhhhh mit Rhabarber


Im Moment schwelge ich fast täglich in Erbeeren, grünem und weißem Spargel und natürlich:

Rhabarber!!!

Nach meinem liebsten, schon seit 20 Jahren (!) jedes Frühjahr gebackenen Rhabarber-Marzipan-Kuchen, dem klassischen Rhabarber-Streusel vom 1. Mai, einem warmen Rhabarber-Erdbeer-Dessert mit Baiserhaube und der köstlichen Rhabanana-Konfitüre wünschten sich die Kinder gestern keinen Kuchen, sondern eine Nachspeise mit Rhabarber. Ich durchforstete die Küchenschränke nach allem, was sich für ein Dessert eignen könnte und kreierte ein


Erdbeer-Rhabarber-Schicht-Dessert mit Quarkcreme und Othello-Keksen




Zutaten für 4 Portionen:

* 1 Packung Othello-Kekse
* 250 g Quark (ich nehm immer den mageren, wegen der Kalorien)
* 250 g mageren Naturjoghurt
* Zucker/Honig/Zuckeralternative nach Geschmack
* Vanille
* 1/2 Bund Rhabarber (500g)
* 1/2 Schale Erdbeeren
* 200 ml roter Fruchtsaft (Traube, Kirsche etc.)
* Zucker für das Kompott nach Belieben
* Schokoraspeln oder Streusel für die Deko

Und so geht's:

* Rhabarber schälen (dabei die wunderschöne Färbung und Lockung der Schalen ausreichend würdigen)
* mit dem Saft, etwas Wasser und Zucker zum Kompott kochen
* Erdbeeren waschen, putzen, einige für die Deko übrig lassen, den Rest klein schneiden und sofort zum noch heißen Rhabarberkompott zufügen (aber nicht mitkochen!)
* Kompott abkühlen lassen
* aus Quark, Joghurt, Zucker und Vanille eine Creme rühren
* Kekse bis auf einige Dekokekse in Stücke brechen
* abwechselnd Kekse, Quarkcreme und Kompott in eine Schüssel schichten, bis alles aufgebraucht ist, dabei die Kekse immer mit etwas Flüssigkeit aus dem Kompott beträufeln
* der Optik zuliebe mit Quarkcreme abschließen, mit Früchten, Keksen und Schokoraspeln verzieren

Lasst es euch schmecken!


PS.: Da ich Schokoladenkekse und kein Geliermittel verwende, ist es ein ziemlich weiches Dessert, das nach dem Austeilen etwas an Schlammbowle erinnert ;-) Aber es ist sooo lecker!

Und nun ab damit zu noz!' My Monday Mhhhhhh!


Freitag, 27. Dezember 2013

Weihnachten auf Schlesisch

Unsere kulinarischen Weihnachtstraditionen rühren von der schlesischen Vergangenheit meiner Großeltern: Am Heiligen Abend gibt es mittags Bratwurst mit Kartoffeln und Sauerkraut, nachmittags essen wir neben Dresdner Christstollen, Plätzchen und Lebkuchen ein Dessert namens "Mohnklöße". Es besteht aus klein geschnittenen Brötchen, die in heißer Milch eingeweicht und anschließend mit gemahlenem Mohn, Mandeln, Zucker und Rosinen vermischt werden. Das Ganze ergibt dann eine leckere, süße und sättigende Masse, die man auch wunderbar schon zum Frühstück essen kann. Kennt jemand von euch dieses Gericht?

Der Lieblingsmann hat zusätzlich noch eine Quarksahnetorte gebacken und aus Mandarinen einen Weihnachtsbaum darauf dekoriert - ist der nicht süß?!

Unsere Weihnachtstage waren ansonsten schön ruhig und gemütlich, was ich sehr mag! Besuch am heiligen Abend und am 2. Feiertag, dazwischen ein freier 1. Feiertag zum Ausschlafen, Bummeln, Spielen und Geschenke-Ausprobieren. Das finden wir wichtig, vor allem für die Kinder.

Den Baum haben die Jungs und ich nur wenige Tage vor Weihnachten besorgt und mit vereinten Kräften und der Hilfe von zwei Spielrollbrettern nach Hause transportiert. Das hat so manchem Spaziergänger ein Lächeln entlockt :-)
Ab dem Abend des 23. Dezembers wurde das Wohn- Weihnachtszimmer verschlossen und der Baum aufgestellt und geschmückt - ohne die Kinder. Auch wenn sie darüber jedes Jahr wieder meckern - der geschmückte Weihnachtsbaum gehört einfach zur Weihnachtsüberraschung dazu! Und sie werden noch viele, viele Gelegenheiten zum Selberschmücken haben, wenn sie selbst erwachsen sind. 
Ein Krippenspiel gab es in diesem Jahr zum ersten Mal nicht bei uns, denn die Kinder fühlen sich dafür nach eigenen Angaben mittlerweile zu alt. Da ein richtiger Weihnachtsgottesdienst für uns nicht in Frage kommt, haben wir uns nach einer Alternative umgesehen und uns für die "Weihnachtsgans Auguste" in der Staatsoperette entschieden.
Auch die Bescherung verlief ein Stück weit anders als in den vergangenen Jahren, denn zumindest das große Schulkind findet mittlerweile immer weniger Spielsachen unterm Baum. Die Interessen wie auch die freie Zeit haben sich sehr verändert, dennoch war die Enttäuschung spürbar. Aber einen teuren Legokasten kaufen, nur um am Weihnachtsabend etwas zum Spielen zu haben, was anschließend in der Kiste bleibt? Dann doch lieber etwas "Nachhaltigeres", auch wenn es nicht zum Spielen geeignet ist. Und so gab es einen Stapel Holz, damit er sich seinen Herzenswunsch selbst erfüllen kann, nämlich das Bauen eines Tischkickers. Zudem ein Physiksachbuch und alles, was man zum Herstellen von Pralinen benötigt. Für jemanden, der liebend gern in der Küche steht und mit Hingabe Süßigkeiten und Gebäck herstellt und verziert, genau das Richtige. Und so wurden hier in den vergangenen Tagen Bretter zurechtgesägt, kleine Fußballer gebaut, Löcher gebohrt und Schokotrüffel gerollt. 
Das kleine Schulkind bekam noch etwas zum Spielen, nämlich diesen Bausatz hier, der auf seinem Wunschzettel stand. Da durfte der große Bruder aber natürlich auch mitspielen und bei den schwierigeren Konstruktionen helfen.
Auf die traditionellen süßen Teller haben wir dieses Jahr verzichtet, weil von Schulanfang, letztem Geburtstag und Nikolaus noch insgesamt drei Einkaufsbeutel Süßes übrig waren! Aber den Baum, den haben wir neben Glaskugeln, Fröbelsternen und anderem Schmuck wieder mit vielen Schokokringeln und Geleesternchen geschmückt, das gehört einfach dazu.

Tja, und ich wurde diesmal mit reichlich neuem Küchenzubehör verwöhnt, was ich mir aber größtenteils sogar selbst gewünscht hatte. Da ich gern in der Küche hantiere, freue ich mich wirklich über "Hausfrauengeschenke". Ok, einen Besen oder sowas würde ich nicht als Geschenk haben wollen... ;-)
Jedenfalls nenne ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Brotkasten mein Eigen und darf mir meinen Nachmittagscappuccino neuerdings aus diesem Maschinchen "zapfen":


Meine kleine Pyramide

Viel liebe Weihnachtspost

Unsere Krippe: Vor 17 Jahren aus Salzteig gemacht und an Weihnachten dem Jungen überreicht, in den ich mich so sehr verliebt hatte. Eine Hochzeit, zwei Kinder und viele Abenteuer später steht die Krippe immer noch bei uns und erinnert uns daran, wie wir uns damals kennen und lieben gelernt haben.

Ich liebe Weihnachten und würde mir wünschen, dass es noch viel, viel länger dauert!


Liebe Grüße!

Dienstag, 11. Juni 2013


Am Wochenende habe ich endlich neuen Holunderblütensirup gemacht. In den zwei Wochen Dauerregen zuvor ist ja keine Blüte aufgegangen.
Da wir den Sirup sehr mögen, steht der nächste Ansatz schon bereit. Zum ersten Mal habe ich den Sirup im Obstsalat verwendet- sehr lecker! Sonst mach ich gar keinen Zucker an Obst, aber mit dieser zarten Holundernote ist es wirklich mal etwas Besonderes.


In den letzten Wochen habe ich viel gekocht und gebacken, aber zum Bloggen fehlten mir Zeit und Motivation und die Gedanken waren oft anderswo.
Das Hochwasser, meine Prüfungen, die nicht enden wollenden Schulprobleme - ich hab grad den Kopf so voll...

v.l. oben im Uhrzeigersinn: Wolkenkekse, Schoko-Kokos-Schnitten, Zupfkuchenmuffins, Waldmeistersirup, Rhabarber-Schmand-Kuchen, Waffeln mit Erdbeeren, Wildkräutersalat, Erdbeer-Quarktorte, Erdbeer-Vanille-Tarte und warme Früchtepizza

Liebe Grüße & genießt die Sonne!

Dienstag, 28. Februar 2012

Kreative Vererbungslehre ;-)

Danke für eure vielen lieben Kommentare zu meinem Häschen! Es hat sich sehr darüber gefreut! (Und ich mich auch *lach*:)

Erinnert ihr euch noch an den Bio-Unterricht? Darwin, Gregor Mendel, die Erbsen und so? Davon, dass auch Kreativität vererbbar ist, habe ich in der Schule nie was gehört. Und doch ist das Fakt, wie viele von euch sicher auch schon festgestellt haben. Der hundertprozentige, unanfechtbare wissenschaftliche Beweis für meine Theorie:

Diese Unterwasserwelt hat uns mein Großer gestaltet. Tiere in Tangrami-Falttechnik und selbst gesammelte Kieselsteine in einer Kiste schön arrangiert. Es war seine Art der Entschuldigung nach einem großen Streit... Jetzt steht die Kiste bei uns im Bad und wir freuen uns jeden Tag daran. Und vielleicht ist sie ja auch ein kleines "Mahnmal", etwas netter miteinander umzugehen...


Und auch auf kulinarischer Ebene habe ich sehr fantasievolle Kinder. Der Kleine bäckt mit großer Leidenschaft und der Große entwickelt mittlerweile eigene Rezepte, die er dann auch ausprobiert (momentan hat er eine Vorliebe für scharf, schärfer, am schärfsten).
Hier das neueste, ich bin schon gespannt auf die Umsetzung:


Und weil ich nicht nur Interesse an der nachfolgenden, sondern auch an den vorangehenden Generationen habe, bekommt mein Opa zum Achtundsiebzigsten dieses Buch. Ich freue mich schon sehr, wenn ich es irgendwann ausgefüllt zurückerhalte:





Nun wünsche ich euch eine schöne Woche und sage tschüß bis zum nächsten virtuellen Treffen hier!

Liebe Grüße!


PS.: Der Flohmarkt hat wieder Zuwachs bekommen, diesmal mit Schuhe, Hausschuhen und Sandalen in den Größen 24-29 (klick).

Freitag, 9. Dezember 2011

Der Nikolaus ist eine Frau!

Alle, die es schon immer wussten, fühlen sich jetzt bestätigt. Und alle, denen das bisher noch verborgen geblieben war, erfahren es jetzt:

Der Nikolaus ist weiblich!!!

Woher ich das weiß?

Seht selbst:

Sehr ihr den Absender? Die schöne Handschrift? Und wie liebevoll alles gemacht ist?
Kein Zweifel: Dieser Nikolaus ist eine Frau! :-)
DANKE für diese tolle Überraschung!!!

Kein Wunder, dass ich am Dienstag vergeblich auf meinen MÄNNLICHEN Nikolaus gewartet habe. ;-)

Und auch dieses tolle Schmuckstück hat mir ein weibliches Wesen beschert, nämlich meine Adventskalenderfee! Winziges Problem heute Morgen: Ich besaß bis heute noch gar nicht so einen Ring mit Schraubdings oben dran. Wie gesagt: Bis heute! ;-)


Und dann muss ich euch noch zeigen, was ich gestern Abend spontan mit meinen Jungs in der Küche gezaubert habe: eine Knusper-Landschaft!

Die Waldlandschaft von Söhnchen Nr. 1

Straßen, Autos und Motorräder (und von Mama gelegte Blümchen *lach*) von Söhnchen Nr. 2

Das geht ganz einfach: Neutralen Hefeteig zubereiten oder fertigen Pizzateig kaufen (bei uns war das fürs Abendbrot, für tagsüber kann man natürlich auch prima süßen Teig nehmen). Ausrollen und mit Ausstechförmchen Figuren ausstechen, aber im Teig belassen. So sieht man später noch die Umrisse, kann die Figuren aber auch nach dem Backen einzeln rausnehmen und essen (oder damit spielen *ggg*). Nach dem Ausstechen das Ganze mit Olivenöl bepinseln und mit geriebenem Käse, Kräutern, Gewürzen und Körnern dekorieren. Das macht ganz viel Spaß und ist superlecker! (nach einer Idee von hier)

So, und jetzt ab in den Kindergarten, dann in die Bibliothek und dann noch zur Drogerei, den ersten Film des kleinen Mannes abholen und schon den neuen zum Entwickeln bringen. Bin ja mal gespannt auf seine Fotos! :-)

Kommt gut ins Wochenende & liebe Grüße!


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