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Dienstag, 25. Februar 2014

Mein Zwölftelblick im Februar

Es sieht so aus, als kämen meine persönlichen Zwölftelblicke nie ganz so pünktlich wie die Balkonbilder vom letzten Jahr. Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass mein Balkon immer da war, wenn ich ein Foto brauchte. Das sieht mit einem Fotografen schon ganz anders aus, wenn ich mal ein Bild von MIR brauche ;-) Von schönem Wetter oder einem attraktiven Hintergrund ganz zu schweigen...
Aber bei einer kleinen Radtour am Wochenende haben wir es geschafft. Ich habe mein neues waldgrünes Gudrun-Sjöden-Kleid aus Hamburg angezogen, mich darin pudelwohl gefühlt und in einem kleinen Wäldchen für den Lieblingsmann hinter der Kamera posiert.

Diesmal ausnahmsweise zwei Bilder, ich konnte mich nämlich nicht entscheiden :-)
Und hier noch die monatlichen "Daten & Fakten":
* Die Körpergröße ist die gleiche geblieben ;-)
* Gewicht: 98 kg (nicht gerade ein Riesensprung, aber immerhin ein Anfang)
* Bewegung: Sport musste in den letzten Wochen komplett ausfallen, es war jedes Mal irgendwas anderes. Dafür habe ich seit dem Wochenende endlich wieder ein Fahrrad und bewege mich somit auch im Alltag wieder mehr. Erst recht bei dem traumhaften Frühlingswetter, das wir hier gerade genießen dürfen: Über 10°C und strahlender Sonnenschein, und das seit Tagen und voraussichtlich noch die ganze Woche, das ist doch was!

* Ernährung: fast vollständig vegan
Ich hätte es nie geglaubt, aber es klappt gut. Selbst mein ansonsten täglicher Heißhunger auf Schokolade ist fast ganz verschwunden, zwei-, dreimal hatte ich noch Appetit darauf. Dann habe ich mir pure Zartbitterschokolade gekauft und immer nur ganz wenig davon gegessen. Von so etwas wie Rittersport Joghurt oder Toffifee konnte ich locker eine halbe Packung auf einmal essen, bei Bitterschokolade geht das irgendwie nicht. Da ist mein Bedarf nach zwei oder drei Stückchen gestillt.
Und noch etwas "Verrücktes" ist passiert: Durch die Beschäftigung mit dem Thema Ernährung und mit mir selbst mag ich plötzlich an die Lebensmittel, die mir nicht gut tun, auch gar nicht mehr ran. Schokolade, Milchspeisen, Eier habe ich sehr, sehr gern gegessen. Jetzt aber muss ich mich nicht einmal davon abhalten, es zu essen. Ich möchte es gar nicht mehr. Es fällt mir nicht einmal schwer, mein Frühstücksei zu verschenken. Das überrascht mich ja am meisten, denn bei allen bisherigen Versuchen war es immer so, dass ich mir mit dem Verstand selbst alles verbieten musste, aber weiterhin großen Appetit darauf hatte. Wie ihr euch vielleicht denken könnt, geht so etwas nicht lange gut, das hält man auf Dauer einfach nicht durch. Mittlerweile kann ich sogar wieder gefahrlos durchs Süßwarenregal im Supermarkt gehen - ich habe einfach keinen Appetit mehr auf all das, was ich bis vor Kurzem noch so geliebt habe. Ich wundere mich selbst über diese Entwicklung und hoffe sehr, dass sie noch länger anhält.
Was ebenfalls völlig entfällt, ist das Essen zwischendurch. Vor allem an einsamen Tagen allein zu Hause vorm PC bin ich ständig zwischendurch aufgestanden und hab (wohl aus Langweile) nach etwas Essbarem gesucht. Und was isst sich schnell und unkompliziert und bringt ebenso schnell neue Energie? Ja, genau: Schokolade Kekse, Pudding... Wenn ich aber keine tierischen Produkte zu mir nehmen will, fällt das alles weg. Mir bleibt also nichts anderes übrig, als mit entweder einen Apfel oder eine Banane zu nehmen oder es einfach zu lassen. Und das tue ich dann meistens auch.

Ich habe auch ein paar Dinge entdeckt, gelernt und herausgefunden:

1.) Morgens ist mein Bauch viel empfindlicher. Deshalb besteht mein Frühstück auch ausschließlich aus milchlosen Lebensmitteln: Misch- oder Vollkornbrot, vegane Margarine, Marmelade, Honig (ja, den ess ich noch, denn: nee, also so weit geht meine Tierliebe dann doch nicht *ggg*). Dazu Tee wie immer. Kaffee konnte ich früh am Morgen eh noch nie. Zwischendurch dann Obst oder ein Müsli mit Mandelmilch. Die mag ich ganz gern, allerdings sind über drei Euro pro Packung ganz schön viel Geld. Deshalb gibt's das auch nicht so oft. Sehr lecker ist es auch, die Milchalternativen, wenn man sie denn pur nicht so mag, mit Obst zu einem Shake zu mixen. Da sie oft schon Zucker enthalten, spart man sich gleich das Süßen.

2.) Soja mag ich nicht so, ja :-) Bei Soja bleibt für mich neben dem ungewohnten Geschmack immer noch ein Nachgeschmack ganz anderer Art: Ich denke dann auch an Genmanipulation und halte es einfach nicht für gesund, zu viel davon zu essen. Genau das passiert aber, wenn man alles durch Sojaprodukte ersetzt, was man vorher an Fleisch, Wurst und Milchprodukten zu sich genommen hat. Hinzu kommt, dass ich das gar nicht nötig finde. Ich muss nicht bei jeder Mahlzeit einen Fleischersatz haben, sie kann auch einfach nur aus Gemüse und Getreide bestehen. Vor allem aber schreckt mich ab, dass ein großer Teil der Sojaprodukte extrem vorverarbeitet und mit viel Zucker und allerlei Zusatzstoffen versehen ist. Das erscheint mir arg künstlich und ist für mich das genau Gegenteil von gesunder Ernährung. Dass Soja gern zum Mästen von Vieh eingesetzt wird und sich somit gut eignet, um ordentlich zuzunehmen, macht das ganze nicht besser ;-) Auch nicht, wenn man vermeintlich Ungesundes vom Tier durch das angeblich traditionelle Seitan ersetzt, das dann doch nur ein Abfallprodukt z.B. aus der Bioethanolproduktion ist und zudem aus reinem Gluten besteht, wie hier berichtet wird. Igitt!

3.) Dogmen mochte ich noch nie. Extrawürste auch nicht. Und am allerwenigsten Missionierungen (die ja gerade im Bereich Ernährung leider sehr verbreitet sind...) Ich werde mich also beim 80. Geburtstag meines Opas am Wochenende nicht hinstellen und einen veganen Kuchen für mich einfordern und auch nicht dem Rest der Gäste erzählen, wie unmöglich sie sich da ernähren. Oder dass sie Mörder sind, weil sie Fleisch essen. Schaut euch mal im Netz auf veganen Seiten um, dann merkt ihr, dass ich mir das nicht ausdenke. Ich mach das für mich und nur für mich. Meine Familie kann weiter alles essen, was ihr schmeckt und was ihr vor allem gut tut. Ich kaufe das für sie ein und anderes für mich. Wenn die Kinder "meine" Produkte probieren und mitessen wollen, können sie das gern tun. Alles andere steht ihnen jedoch auch weiterhin offen und frei.
Mir im Übrigen auch. In Hamburg gab es natürlich auch mal Fisch. Den Eisbecher im Lieblinsgeiscafé neulich habe ich mir auch nicht entgehen lassen - und jeden einzelnen Löffel des fantastischen Raffaelo-, Vanille- und Mohn-Marzipan-Eises genossen! Das vegane Schokoeis aus dem Tiki am Tag danach war zwar auch ok, aber nicht der gleiche Genuss. Den Latte Macchiato mit Sojamilch bestelle ich mir dort hingegen bestimmt nicht wieder. Der war so eklig, da nehme ich beim nächsten Mal lieber einen Tee. Oder trinke den Latte wieder im Aha-Café, denn dort hat er mir gut geschmeckt. Dort kann man übrigens auch sonst ganz prima vegan oder vegetarisch essen, die Speisekarte besteht fast nur aus leckeren Gerichten ohne Fleisch.

4.) Käse kann man kaum ersetzen. vor allem nicht so intensiv schmeckenden wie Feta oder Ziegenkäse. Den wird es also bei mir auch weiterhin ab und zu geben. z.B. abends im Salat.

5.) Unsere Jugendherberge in Hamburg war perfekt auf meine Ernährung eingestellt, und das, ohne dass ich extra danach fragen musste. Auf dem üppigen Frühstücksbuffet standen ganz selbstverständlich neben der Milch auch noch Sojamilch und laktosefreie Milch, neben den Wurstplatten gab es verschiedene pflanzliche Brotaufstriche, außerdem frisches Obst und Gemüse satt. Sehr angenehm.

6.) Das Ei-Ersatzpulver für Rührteige hat mich nicht überzeugt. Die damit zubereiteten Waffeln klebten furchtbar im Waffeleisen fest, ich musst sie mühsam rauskratzen und wegwerfen. Schade drum. Außerdem ist es eine weiter viele-Zusatzstoffe-Geschichte. Ich backe einfach häufiger Hefeteig, der kommt auch ohne Butter, Milch und Ei aus und schmeckt super.

7.) Ich scheine noch mehr als nur Milch nicht gut zu vertragen, ganz verschwunden sind meine Beschwerden nämlich trotzdem noch nicht. Ich beobachte also weiter. Aber alles in allem fühlt sich dieser Weg bisher ziemlich gut an.

Und damit sende ich meinen vorfrühlingshaften 12tel-Bilck zu Tabea, die diese schöne Aktion gestartet und mittlerweile über 120 Mitstreiter_Innen hat.
Wir feiern heute hier noch den Geburtstag des Lieblingsmannes (dem der Sport wieder einmal zum Opfer fallen wird *ggg*).

Liebe Grüße!

Regina

Sonntag, 9. Februar 2014

7 Tage - 7 Bilder

Meine Woche in Bildern - nach einer Idee von Frau Frische Brise.

Auf großen Wunsch des kleinen Schulkindes viele, viele Runden Häuser gekauft und Achterbahn gefahren :-)

Aufklebernachschub beim Lieblingsversand bestellt - und erstmals auch welche fürs große, backende Schulkind (gibt's aber erst zum Zeugnis am Freitag)

A neverending story: Wäsche, Wäsche, Wäsche

Im Reformhaus gewesen

Eine Klausur geschrieben

Sich mit dem großen Schulkind gefreut

Vom Lieblingsmann Blumen geschenkt bekommen, "weil du doch im Moment nicht so viel Grund zum Freuen hast" (Fahrrad geklaut, blöde Regelschmerzen, schmerzendes Handgelenk mit stetig wachsendem Knubbel, Ärger in der Schule...)

Noch eine Woche, dann sind hier Winterferien! Juhuh! Seit ich zwei Schulkinder habe, kann ich mich darauf wieder fast so freuen wie damals, als ich selbst noch zur Schule ging! Verdammt lang ist's her ;-)

Liebe Grüße & einen gemütlichen Sonntag!

Regina

Freitag, 7. Februar 2014

Freitag = Blumentag

Naja, so ganz stimmt das nicht, denn eigentlich war mein Blumentag schon am Mittwoch. Aber da heute hier "Flower Friday" ist, zeige ich sie euch auch erst heute (und gestern gab's ja auch schon einen ganz kleinen Vorgucker).
Im Rahmen meines ICH-Projektes und ein bisschen Selbstverwöhnung habe ich mich entschlossen, mir dieses Jahr ein Blumenabo zu gönnen. Nun bekomme ich einmal im Monat einen großen Strauß aus zwei verschiedenen Pflanzen, Blumen oder Gräsern, die ich dann nach Lust und Laune in eine oder mehrere Vasen verteilen und arrangieren kann. Das Schönste daran: Welche Blumen geliefert werden, ist eine Überraschung. 

In einem großen Karton sorgfältig verpackt und mit einem wassergetränkten Vliesbeutel kamen meine Blümchen bei mir an.

Meine erste Lieferung beinhaltete weiße Milchsterne und rosafarbene Wachsblumen, die ich so gern mag. Ich habe mir daraus einen großen Strauß zusammen gestellt und zwei einzelne Zweige zusätzlich in eine kleine blaue Wasserflasche gestellt. 

Schön oder schön? :-)

Ich hab meine Blumen übrigens schon vor zwei Wochen bekommen und erfreue mich immer noch daran! Und auf die nächste Lieferung bin ich auch schon gespannt!

Übrigens: Mit diesem Code bekommt ihr 5 € Rabatt auf euer eigenes Blumenabo (oder eins zum Verschenken):

C-PRA-9-AE


Liebe Grüße & ein schönes Wochenende!

Regina

Freitag, 31. Januar 2014

12tel-Blick: Mein ICH-Projekt für 2014

Seit vielen Jahren widme ich mich so vielen Dingen, die um mich herum sind: Familie, Kinder, Kita, Schule, Wohnung, Balkon, Studium... 
Immer wieder werde ich auch dazu gezwungen, mich mit meinem Innersten auseinander zu setzen, ob ich das nun will oder nicht.
Was aber schon viel zu lange (vielleicht schon immer?) auf der Strecke geblieben ist, das ist meine äußere Hülle. Ich bin so erzogen worden, dass es auf Äußerlichkeiten nicht ankommt und nur innere Werte zählen. Nur auf Äußerlichkeiten Wert zu legen lehne ich auch ab. Aber in letzter Zeit ist mir klar geworden, dass es eben auch nicht sein darf, seine "Hülle" völlig zu ignorieren.
Ich hatte mich schon so sehr daran gewöhnt, mit meinem Körper auf Kriegsfuß zu stehen, dass ich es nicht einmal mehr gemerkt habe. Erst, als mein neuer Psychotherapeut sich ziemlich entsetzt gezeigt hat, als ich von mir und meinem Verhältnis zu meinem Körper sprach, ist mir aufgefallen, dass damit wohl etwas nicht stimmt. Um ehrlich zu sein: Ich habe überhaupt kein Verhältnis zu meinem Körper. Ich kenne ihn kaum, ich weiß nicht, was er braucht, was ihm gut tut und was nicht. Ich nehme nur wahr, wenn etwas nicht funktioniert und bin dann sehr wütend auf ihn. Eigentlich habe ich schon seit Jahren das Gefühl, mein Körper würde gegen mich arbeiten, nicht das tun, was ich will, mich absichtlich ärgern. 
Er ist nie so gewesen, wie ich ihn haben wollte. Zart und zierlich wie die anderen Mädchen wäre ich gern gewesen. Elegant beim Ballett und Bodenturnen aussehen, das wäre schön gewesen. Glatte, makellose Haut habe ich mir immer gewünscht, statt dessen mein Leben lang am liebsten lange Kleidung getragen, selbst im Hochsommer, weil ich Arme und Beine nicht zeigen wollte. Die Leberflecke in meinem Gesicht zu akzeptieren hat ungefähr 20 Jahre gebraucht. Eins von den kleinen, zarten Mädchen zu sein, auf die die Jungs immer standen, das hätte mir gefallen. Stattdessen habe ich die meisten Jungs um einen Kopf überragt und musste mir mehr als einmal anhören, dass ich zwar ganz nett sei, aber einfach mal viel zu groß...
Ich sehe Frauen, die sich scheinbar wohl fühlen in ihrem Körper, eins mit ihm sind. Die sich inszenieren können, wissen, wie sie wirken, flirten, sexy sind. Ich habe nicht einmal eine Ahnung davon, wie all das geht, habe es nie probiert. Außer von pfeifenden Bauarabeitern habe ich nie männliche Aufmerksamkeit feststellen können.
Ich habe mir nie gefallen, nicht mit 10, nicht mit 16 (Kleidergröße 38!), nicht mit 20 (Gr. 40), nicht jetzt. 
Mit Ausnahme meiner Schwangerschaften, da habe ich mich mit mir wirklich wohl und rundum schön gefühlt.
Sport machen war für mich die meiste Zeit über ein Graus, weil ich mir zusammen mit einer Gruppe sehr zierlicher Mädchen/Frauen in einem Turnraum mit vielen Spiegeln jedesmal vorkam wie ein Elefant zwischen lauter Gazellen. Viele Kurse habe ich genau aus diesem Grund abgebrochen. Ins Schwimmbad gehe ich auch schon lange nicht mehr.
Ich habe fast zwanzig Jahre lang mit vielen verschiedenen Mitteln hormonell verhütet und nehme seit 7 Jahren einen Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Jedes dieser Mittel ging mit einer Gewichtszunahme einher.

Und nun das: Seit letztem Sommer hat sich meine Leistungsfähigkeit massiv verschlechtert: Ich hatte beim Wandern in den Dolomiten und der Sächsischen Schweiz starkes Herzklopfen, Schmerzen in der Brust, war völlig außer Atem und mir war schwindelig. Das kannte ich weder aus den österreichischen Alpen im vorhergehenden Urlaub noch von einer unserer zahlreichen Ausflüge ins Elbsandsteingebirge. Auch nicht von meinen Radtouren quer durch die Stadt oder den Familienradtouren ins Umland, durch die Oberlausitz, an der Ostsee entlang etc. Als es mir dann bereits beim Erklimmen der Treppen in unseren 2. Stock so ging, war der Spaß vorbei. Ein EKG hat zwar Herzprobleme ausschließen können, die Beschwerden bleiben dennoch. Das Blutbild hat einen erhöhten Cholesterinspiegel ergeben und das Einkaufen von Kleidung wird immer mehr zum Spießrutenlaufen. Mittlerweile kann ich die allermeisten Geschäfte gleich links liegen lassen, denn jenseits von Gr. 44 ist da nichts zu holen.
Ich bin aber bereits bei Gr. 48/50 angelangt. Das klingt so gruselig, finde ich. Ich dachte früher immer, solche Größen tragen nur Omas. Das sind in Zahlen 30 Kilo und 5 Kleidergrößen in 7 Jahren. Zu viel. Viel zu viel.

Irgend etwas muss passieren, Nur was? Einseitige Diäten kommen nicht in Frage, Leistungssport genauso wenig. Ich bin schon so weit, dass ich weiß: Es muss eine Mischung sein aus innen & außen, aus Selbstbild und Lebensführung. Es wird also ein größeres Projekt, dieses Projekt "ICH", eines, dass viel aufwirbeln, umstoßen, neu aufbauen wird. Dafür möchte ich dieses noch junge Jahr nutzen. Mehr auf mich selbst zu schauen, mir selbst mehr wert sein, mir Gutes tun, die Bedürfnisse meines Körpers (neu) kenne lernen und darauf Acht geben.
Seit September gehe ich einmal pro Woche zum Zumba. Da dieser Kurs genau zu unserer Abendessenszeit stattfindet, fällt das Essen für mich an diesem Tag aus; ich habe anschließend auch keinen Hunger mehr. An Gewicht oder Kleidergröße hat das allerdings überhaupt nichts geändert.
Ich schließe daraus, dass das noch nicht reicht. Ich nehme nun also zusätzlich einmal pro Woche an Peggys Fitness-Step-Kurs teil und habe mich für Yoga angemeldet. 
Dann bleibt noch, die Ernährung genauer anzuschauen: Obst und Gemüse sind Nr. 1 auf unserem Speiseplan, der Einkaufskorb immer mindestens zur Hälfte damit gefüllt. Brot ist ausschließlich Vollkornbrot (bis auf die Sonntagsbrötchen), Müsli mache ich selbst oder kaufe zuckerfreie Obst-/Nuss-Müslimischungen. Ich liebe Salate, koche meistens vegetarisch und Fleisch esse ich nur in sehr kleinen Mengen. Dafür liebe ich Milchprodukte, die ich aber leider schlecht vertrage. Ungesund an meiner Ernährung ist eigentlich nur meine große Liebe zu Schokolade, Eis und Kuchen.
In letzter Zeit habe ich immer mehr Menschen kennen gelernt, die sich eine alternative Ernährung gesucht haben, die meisten davon leben mittlerweile vegan. Ich habe sie belächelt. Alles Ersatzzeugs für "richtiges Essen", dachte ich. Tofugrillwurst, so ein Quatsch. Gesund kann doch nur sein, was irgendwie unserem natürlichen Speiseplan entspricht, der dann also alles enthält, inkl. Fleisch und Milch und Getreide. Und dann las ich von Menschen, die große Gewichtssprünge allein durch die Umstellung auf vegan gemacht haben, von 20 kg weniger war da die Rede.
Wenn nun also meine bisherige Bewegung und Ernährung meine Gewichtszunahme nicht stoppen können - würde es dann bei mir auf diese Art funktionieren? Wäre mir dann vielleicht auch nicht mehr so oft schlecht, würde(n) meine Verdauung sich normalisieren und die Bauchschmerzen der Vergangenheit angehören? Es klingt verlockend. Ich möchte es probieren. Vorgestern habe ich damit begonnen. Es ist ungewohnt, fühlt sich bisher aber gut an. (Ich gebe ehrlich zu, dass die Tiere an dieser Stelle für mich kaum eine Rolle spielen, auch wenn ich die Zustände natürlich schrecklich finde. Mir geht es allein um meine Gesundheit.) Vielleicht werde ich dabei bleiben, vielleicht werde ich es aber auch wieder verwerfen und etwas ganz anderes probieren. ich weiß es nicht. Es ist ein Teil meines ICH-Projektes in diesem Jahr. Es wird eine Reise, bei der ich das Ziel noch nicht kenne. Das ist ungewohnt, denn ich beginne normalerweise nichts, wenn ich nicht bereits im Vorfeld genau weiß, dass es funktionieren wird. Versagen und Fehler zu machen, das ist meine größte Angst. Aber ich bin an einem Punkt, an dem ich das Gefühl habe: Ich habe nichts zu verlieren. Es kann also nur besser werden.

Das ist also der Grund, warum es hier in diesem Jahr keine weiteren Balkonbilder zu sehen gibt (ähm, mal davon abgesehen, dass sich mein Balkon doch wieder in den Bildhintergrund geschmuggelt hat *ggg*). 

Hier also mein Bild des neuen 12tel-Blickes nach Tabeas schönem Projekt:

Zum Vergleich für die nächsten Monate:
* Größe: 1,76 m
* Gewicht: 100 kg
* Kleidergröße: 48/50
* Ernährung: alles
* Sport: 1x Zumba/Woche, radfahren, wandern
* Beschwerden: Herzklopfen, geringe Belastbarkeit (zeitweise), häufige Übelkeit, Magenschmerzen, Verdauungsprobleme
* Hobbies: backen, nähen, dekorieren, mit anderen zusammen sein, lesen, Kinder
* 1 graues Haar ;-)

Ich bin sehr gespannt, was sich und wie es sich in den nächsten Monaten (und Jahren) verändern wird...

Regina

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Weihnachtsvorbereitungen, nächste Staffel ;-)

Ein paar Päckchen mit Keksen für die Kolleginnen im Praktikums-Kindergarten, Lebkuchen für die Lehrer(in) & Erzieher des Großen und extra Herz-Lebkuchen für seine allerbeste Freundin:

 



"Disco-Rocker" :-)

Mein feiner Adventskalenderinhalt heute

Liebe Grüße,

Dienstag, 13. Dezember 2011

Weihnachtsheimlichkeiten

Bei mir geht es im Moment zu wie in dem berühmten alten Kinderlied: "So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit..." Geschenke und Überraschungen entstehen, werden verpackt - und alles ist noch ganz geheim, pssst!
Etwas kann ich aber schon hier zeigen, weil die "Wünscherin" das Internet und andere moderne mediale Errungenschaften scheut wie der Teufel das Weihwasser ;-).

 
Diese Leuchtkugeln sind ein Wunschgeschenk. Ich hoffe, ich habe die Beschreibung richtig verstanden und es ist das geworden, was die Betreffende "irgendwo gesehen" und mir so begeistert geschildert hat.
Die Kugeln sind aus Acryl, mit Strohseide in verschiedenen Brauntönen beklebt und anschließend üppig, aber Ton in Ton mit Bändern, Schleifen, Kugeln und Sternen verziert. In den Kugeln steckt eine 10er-Lichterkette, so dass das Ganze schön leuchtet.
Ich bin gespannt, wie es ankommt.

 
 

Dann habe ich Überraschungspäckchen für liebe Menschen gepackt: Zum Freuen, Aufmuntern, Mut machen - je nachdem, was gerade gebraucht wird:



 Und für mich gab's natürlich auch wieder Geschenke! :-)

Dieses Päckchen hat schon in der Verpackung ganz toll geduftet - richtig süß, wie etwas zu Naschen oder Kuchen o.Ä. Kein Wunder, denn bei dieser Seife ist der Name Programm: Lemon Poppyseed Cake, also Zitronen-Mohn-Kuchen. Mjam!

Dieses tolle Gewürz durfte ich gestern auspacken. Wow! Ich mag die Herbaria-Gewürze sehr gern, besitze aber bisher nur ein einziges. Nein, seit gestern sind es 2! :-) Ich freu mich schon, diese sehr lecker klingende Mischung aus Himbeer- und Blaubeerflocken, Zimt und Vanille auszuprobieren!

Und dieses süße Set aus vier (!) Dosen mit kleinen Waldfreunden darauf war vorgestern in meinem Kalender! Mit einem ganz Ähnlichen hab ich lange geliebtäugelt!!! Da kommt ab jetzt mein Frühstück fürs Studium rein und ich kann mich jede Pause darüber freuen!
Ach ja: Ich schrieb was von VIER Dosen. Nein, ich hab mich nicht verzählt! Dose Nr. 4 mit einem kleinen Igel drauf ist heute schon mit im Kindergarten, gut gefüllt mit Obst  und einem Stück Lebkuchenhaus.


Und dann möchte ich euch noch das hier zeigen: Seit letztem Weihnachten besitzen wir einen Herrnhuter Leipziger Weihnachtsstern für draußen. Am schönsten finde ich ihn im Morgengrauen, dann leuchtet das Orange vor dem blauen Himmel besonders intensiv!

Schön, nicht?


Seid alle ganz lieb gegrüßt!



PS.: Die versprochene Verlosung habe ich nicht vergessen, hänge nur gerade ziemlich durch, kommt aber alles noch.

Mittwoch, 9. März 2011

Das muss noch weg....

Waldbeeren-Schoki-Muffins

... bevor die Fastenzeit beginnen kann. Zum Glück ist alles so lecker, dass die "Beseitigung" für niemanden hier ein Problem darstellt. Es wird hier auch kein strenges Fasten oder ein Süßigkeitenverbot stattfinden, wie ich es noch aus meiner Kindheit kenne. Lediglich ich selbst werde versuchen, mich in dieser Hinsicht zurückzuhalten. Schließlich soll ja mein äußerst schmerzhafter wöchentlicher BBP-Pilates-Rückenfit-Kurs nicht ganz umsonst sein, ne? :-) Und wenn noch Tage später sämtliche (bisher nicht vorhandenen) Muskelgruppen zwicken und zwacken, überlegt man sich den Griff zur Schokolade echt dreimal!

Seeehr gute Schweizer Kekse aus dem blau-gelben Discounter. Mjamm!

Mittwoch, 10. Februar 2010

5 kg sind geschafft!

Natürlich begrüßt mich noch niemand mit den Worten: "Wow, hast du abgenommen?" ;-) Aber ich muss den Gürtel schon ganz wörtlich enger schnallen und die Waage kommt nicht mehr bis zur 90er-Marke.
In der Zwischenzeit habe ich einige meiner Pläne allerdings revidiert bzw. der Realität angepasst. Ich weiß jetzt nämlich, dass der pure Verzicht ganz und gar nichts für mich ist, und dass meine Pläne zum Scheitern verurteilt sind, wenn ich mich nur quäle. In Essenspläne übersetzt heißt das:

- kleinere Mahlzeiten
- langsamer essen, besser Kauen (für den gleichen Sättigungseffekt wie bei großen Mengen in kurzer Zeit)
- sehr aufs Fett achten: fettarmen Joghurt, Käse, Quark, Wurst etc.
- Magerquark anstatt Lätta - schmeckt auch gleich noch viel frischer
- viel Obst & Gemüse, auch gern mit Quark aufs Brot
- viel Trinken (sowieso - klappt aber noch nicht so gut...)
- Kopf umprogrammieren, dass Dinge mit Butter und Sahne nicht unbedingt so viel besser schmecken bzw. dass es tlw. ohne das ganz genau so gut schmeckt (z.B. Gemüsecremesuppen)
- viel, viel Disziplin im Hinblick auf Süßigkeiten (schwer!!!): nur wenige Stücke, mit mir selber Anzahl abmachen und mich auch dran halten(!), nicht aus Langeweile, Hunger (z.B. beim Kochen), im Vorbeigehen naschen
- Alternativen zu Süßem suchen, die ich nicht als Verzicht empfinde (z.B. habe ich neulich auf dem Bahnhof dem Duft der Schokocroissants an den unzähligen Bäckerständen widerstanden - und mir eine Schüssel Obstsalat von einem Obststand für die Zugfahrt gegönnt)
- Kalorienbömbchen nicht komplett verbannen, sondern für besondere Momente aufheben und genießen - z.B. mal sonntags frische Brötchen nur mit echter Butter - hmmm!

An vieles habe ich mich schon ziemlich gut gewöhnt, es klappt eigentlich echt gut! Nur für Geburstagsfeiern etc. muss ich mir mal noch eine Strategie überlegen. Ich möchte nämlich weder mit einigen Feiern alle Arbeit der Wochen vorher aufs Spiel setzen noch zum Gespräch der ganzen Runde bzgl. meiner Abnehmpläne werden!

Und hier noch ein Rezept für ein leichtes, schnelles und sehr leckeres Mittagessen:

Gnocchi & Tomatensauce

Das braucht ihr pro Person:
- 1 Pck. Gnocchi aus dem Kühlregal
- 1/2 Pck. passierte Tomaten
- 1 TL Olivenöl
- 1 EL gehackte Zwiebel
- 1-2 EL fettarmen Sahneersatz zum Kochen
- Salz, Pfeffer
- Ruccola oder frisches Basilikum
- Parmesan am Stück nach Geschmack

Und so wird's gemacht:
- Gnocchi in Salzwasser 2 min. kochen lassen, abgießen
- Zwiebelwürfel in Olivenöl andünsten
- mit dem Sahneersatz ablöschen
- Tomatenpüree zugeben
- würzen, etwas köcheln lassen
- großzügig über den Gnocchi verteilen mit Roccola/Basilikum bestreuen
- wer mag, kann noch ein paar Parmesanspäne drüberhobeln

Guten Appetit!

Mittwoch, 27. Januar 2010

Gute-Laune-Rezepte

Hmpf! Alles kalt, alle doof, KreaTief ... so kann das doch nicht weitergehen. Und was kann frau dagegen tun? Na, Kekse backen zum Beispiel! Und genau das habe ich gerade getan. Schon bei der Vorstellung von knusprigen, schokoladigen, nussigen Cookies hab ich innerlich gelächelt. Und erst beim Verkosten des leckeren Teiges, hmmm! Ich freu mich schon, wenn sie dann fertig sind! Noch eine Tasse heiße Milch mit Honig - dann sieht die Welt doch schon viel schöner & süßer aus! Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass Schokolade für mich absolutes Soulfood ist. Und obwohl ich mich sehr und auch erfolgreich bemühe, deutlich weniger davon zu essen, vor allem nicht mehr "mal so eben nebenbei" oder aus Langeweile - manchmal brauche ich es einfach. Und dann tut es sooo gut!
Und noch etwas hilft mir wirklich gut gegen Stimmungstiefs: fröhliche Musik. Das kann bestimmt für jeden eine andere Musik sein, für mich sind es 80er- und 90er-Jahre-Hits wie "Life is Live", "It's raining men", "Walk of life", "Final Countdown" usw. Wenn so was dann noch in etwas höherer Laustärke :-) läuft, baut mich das total auf, ich fange an zu tanzen und kriege wieder richtig Schwung. Kann ich echt nur empfehlen!

Ich wünsche euch einen schönen Tag und dass auch ihr ein gutes Rezept gegen Kälte und schlechte Laune habt oder findet!



Freitag, 22. Januar 2010

Big is beautiful!

Heute habe ich mal einen sehr netten Spiegelartikel gefunden. Und gleichzeitig schockierend, denn u.a. wird darin berichtet, dass in der Modeindustrie Gr. 42 schon als dick gilt und Frauenzeitschriften Modelagenturen schonmal nach molligen Models mit Gr. 38 (!!!) fragen. Schade nur, dass die Designer schlank nicht von mager unterscheiden können. Und um Schönheit und Ausstrahlung scheint es bei Models ja sowieso nicht zu gehen.

Herrlich komisch ist übrigens der kleine Trickfilm "Abspecken mit Shaun" (dem Schaf). Wunderbar, wie die Schafe um Shaun das gemütliche, alles fressende Schaf mit allerlei Tricks auf schlank trimmen - und es am Ende dieser Schweiß treibenden Prozedur in einem LKW voller Obsttörtchen landet - und mit viel Freude und Genuss mampft, bis es wieder aussieht wie vorher! :-)

Freitag, 15. Januar 2010

Vom Aufgeben und Durchhalten


Gar nicht so leicht, lange antrainierte Gewohnheiten zu verändern! Während viele davon erzählen, dass sie die ersten Tage der Umstellung als besonders schwierig empfanden, ist es bei mir anders: An den ersten Tagen eines Vorhabens bin ich noch voller Energie und Motivation, glaube alles zu schaffen und kann prima durchhalten. Doch von Tag zu Tag wird es schwerer. Während ich mich am ersten Morgen mit meinem Obstfrühstück und einem leichten Mittagessen sowie ganz ohne Süßes noch sehr wohl und fit gefühlt habe, kommt spätestens nach einer Woche ohne Nutella, Sahnesoße & Co. der Frust auf. Erst recht, wenn diese Dinge für den Rest der Familie auf dem Tisch stehen. Eine besondere Gemeinheit, die noch in keinem Ratgeber steht: den Kindern die Schul- oder Frühstücksbrote mit all den leckeren Dingen schmieren, die für einen selbst verboten sind!!! Tja, und deshalb liefen die letzten zwei Tage ernährungstechnisch auch nicht so gut, weil ich viel, viel Appetit auf Schokolade hatte...
Eine Umstellung ist für mich auch das Kochen. Bisher bin ich hauptsächlich nach Genuss-Gesichtspunkten gegangen. Und mit richtiger Butter oder Sahne schmecken einige Dinge nunmal wirklich besser. Manche, wie z.B. meine geliebte Crème Caramel oder Mousse au Chocolat bestehen fast ausschließlich daraus... :-( Wenn ich also bei meinen bisherigen Gerichten einfach das Fett oder den Zucker weglasse, schmeckt es nicht mehr. Ich muss mir also ein neues Repertoire zulegen. Um mich dabei ein bisschen zu unterstützen, habe ich mir in den vergangenen Tagen eine Reihe von Büchern und Zeitschriften gegönnt. Ich hoffe, ich finde darin genügend leckere Rezepte, bei denen ich nicht dauernd das Gefühl des Verzichtens habe. Denn schmecken soll es trotz allem! Für leckere Rezepte oder Tipps eurerseits bin ich übrigens ganz Ohr: ginette80(AT)gmx.de

Mittwoch, 13. Januar 2010

Ich hab'nen Kater...


...einen Muskelkater. Nee, mehrere! Und zwar überall: Im Bauch, an den Hüften, in den Beinen, vor allem aber im Nacken. Der findet nämlich Sit-ups u.Ä. immer ziemlich anstrengend. Aber weil man ja bekanntlich gegen Muskelkater nichts Besseres tun kann, als fleißig weiter zu trainieren, gehe ich morgen gleich weder hin. Heute ging nicht, weil mein Kleiner mit ganz großen traurigen Augen und fast weinerlicher Stimme gebettelt hat, heute zuhause bleiben zu dürfen... da kann ich immer nicht widerstehen...
(die Mieze oben ist das Motiv einer Karte, die ich mal entworfen und gebastelt hab)

Dienstag, 12. Januar 2010

Sport ist Mord!

Zumindest gilt das für meine nach einem Jahr Abstinenz völlig untrainierten Bauchmuskeln! Aua! Aber ihr seht, ich habe meinen Schweinehund überwunden und den Vormittag bei "Bauch Spezial" im Fitness-Studio verbracht. Anschließend war ich einen indischen Linseneintopf in einer Suppenbar essen - und habe zum ersten Mal nicht dir große Portion genommen. Bin stolz auf mich!
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