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Montag, 6. Juni 2016

Endlich wieder Erdbeersaison

Nun gibt es sie endlich wieder, die leckeren roten Früchtchen, aus heimischen Anbau und mit viel Geschmack. Ich habe die Erdbeersaison mit einer großen Fuhre Marmelade eingeläutet - einmal aromatisiert mit Holunderblüten und einmal zur Hälfte mit Rhabarber gemischt. Für die Holunderblütenvariante lasse ich einfach eine Handvoll Holunderblütendolden vier Stunden in den pürierten Erdbeern ziehen, bevor ich die Marmelade koche und in Gläser fülle. Die großen Dolden entferne ich, aber einzelne Blüten bleiben dabei in der Marmelade, was sehr hübsch aussieht.
Am besten schmecken die Erdbeeren im Glas ja eigentlich, wenn der Sommer längst vorbei ist, aber so lange haben sie bei uns noch nie gehalten *lach*.

Dienstag, 23. Februar 2016

Einblicke in die arabische Küche

Seit fast genau zwei Monaten unterrichte ich jetzt meine derzeitige Klasse aus Männern, Frauen und einem Kind. Sie kommen aus Syrien, Eritrea und dem kurdischen Teil des Iran. 
Der Start von Null auf Hundert war eine ziemliche Herausforderung: Ohne bereits jemals vorher ernsthaft Deutsch unterrichtet zu haben (abgesehen von einzelnen Stunden ehrenamtlich und als Schülernachhilfe), begann gleich mein erster Arbeitstag mit den vollen sechs Stunden Unterricht, unterbrochen von zwei Pausen à 15 Minuten. Ich wusste weder, wie viele Schüler ich bekommen würde, noch woher diese stammten, welches Alter, Geschlecht oder welchen Bildungsstand sie haben würden. Mit diesen vielen Unbekannten bereitete ich meinen ersten Tag vor. 
Nach dem ersten vorsichtigen Herantasten fanden wir schnell zueinander und kennen uns mittlerweile recht gut. Es ist ein wunderbares und sehr bereicherndes Miteinander: Wir lachen viel zusammen, erzählen uns von unseren Ländern und Erfahrungen und waren bereits mehrmals im Theater, im Museum und zu Exkursionen in und um Dresden. Natürlich höre ich dabei auch sehr viele traurige Geschichten: Von inhaftierten Vätern, ermordeten Brüdern, untergegangenen Booten, ertrunkenen Freunden, Schlafen auf dem nackten Boden mitten im Winter und vom Staat abgebrannten oder beschlagnahmten Häusern. Dennoch sind meine Schüler unheimlich lebensfroh, wissbegierig, ehrgeizig und herzlich, dass ich mich oft frage, ob ich das in ihrer Situation noch so könnte. Vor allem die Männer sind so höflich, wie ich es sonst nur noch von meinem Großvater kenne! Sie halten mir die Tür auf, lassen mich immer zuerst eintreten, wischen mir die Tafel ab, helfen beim Tragen, bringen mir Blumen mit... 
Meine Schüler machen Fotos von sich an der Tafel und mit mir gemeinsam, um sie voller Stolz an ihre Eltern und Freunde in der Heimat zu schicken. Sie zeigen mir Bilder aus Damaskus, Aleppo, Latakia und ich kann nur ahnen, wie schön es dort vor dem Krieg gewesen sein muss. Sie bringen mir typisches Essen aus ihren Ländern mit oder laden mich in ihre winzigen Zimmer ein und kochen für mich.
Bei einer solchen Einladung bereiteten meine iranischen Gastgeber BURAK zu, die (ähnlich den chinesischen Frühlingsrollen) aus knusprig gebackenem bzw. frittiertem Yufkateig und einer leckeren Füllung bestehen. Dort waren die Röllchen mit Hühnchen gefüllt (was ich aus Gründen der Gastfreundlichkeit selbstverständlich gegessen habe). Meine eigene Variante zu Hause war dann aber doch vegetarisch gefüllt. 


Hier das Rezept:

Vegetarisch gefüllte Burak
(nach einem Rezept von Schahnaz aus dem Iran)

Zutaten:

* 1 Pckg. Yufka-Teigblätter (aus dem arabischen Supermarkt)
* Champignons
* Zwiebeln
* Salz
* Pfeffer
* Kurkuma
* Feta
* Petersilie

* ein Schälchen Wasser und einen Lebensmittelpinsel (Backpinsel) 
* Öl zum Braten/Frittieren

Zubereitung:

* Zwiebeln und Pilze in einer Pfanne weich braten, vom Herd nehmen
* mit Salz, Pfeffer und Kurkuma würzen
* Feta zerbröseln, Petersilie hacken, beides zu den Pilzen geben
* die Teigblätter auf einem großen Brett auslegen und reichlich mit Wasser bestreichen (sonst reißen bzw. brechen sie beim Aufwickeln)
* auf die breite Seite ein bis zwei Esslöffel der Füllung geben
* von der breiten Seite her aufrollen, dabei die Seiten mit einklappen
* in einer Pfanne ca. 1 cm Öl angießen
* ist es richtig heiß, die Burak-Röllchen vorsichtig hineingeben
* öfter wenden, damit sie von allen Seiten knusprig und braun werden

* mit einem Salat aus Tomaten, Gurken und Petersilie servieren

Guten Appetit!

Oder: حافيتت بيت
(Nos can be! - wie es auf Kurdisch heißt)

 Verlinkt beim Creadienstag.

Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachtsplätzchen


Ohne selbst gebackene Kekse geht hier nix, erst recht nicht zur Weihnachtszeit. Egal, wie wenig Zeit da ist, aber das muss sein. Und wenn es spätabends oder morgens vor der Schule ist. Dafür steh ich auch gern mal eher auf (was ich fürs Schminken oder Frisieren nie tun würde.)

Ich backe jedes Jahr Ausstechplätzchen nach dem Familienrezept meiner Eltern und Kokosmakronen, die Lieblingskekse meines Mannes. Zusätzlich probiere ich in jedem Advent noch ein paar neue Rezepte aus. Dieses Jahr waren das Himbeer-Schoko-Cookies (Bild ganz oben) nach diesem Rezept - ein absoluter Traum aus dunkler Schokolade und Frucht. Neu außerdem: Erdnussküsschen (die runden gezuckerten Bällchen auf dem Holztablett). Sie bestehen nur zur Hälfte aus Mehl, zur anderen aus gemahlenen Salzerdnüssen. Statt Butter ist Erdnussbutter drin, ringsherum Vanillezucker. Und obwohl ich selbst sonst nicht so der große Erbnussfan bin, finde ich sie ganz, ganz toll!

Jedes Jahr versuche ich, so viele Kekse zu backen, dass sie 1.) den gesamten Advent lang halten und 2.) genug zum Verschenken übrig sind. Aber egal, wie viel ich backe - das klappt nie....


Verlinkt beim Creadienstag.

 

Dienstag, 27. Oktober 2015

Backe, backe Apfelkuchen

Hm, wie das duftet! Ich habe Apfelkuchen gebacken: Unten fluffig-weicher Hefteig, oben ganz viele ganz knusprige Streusel und dazwischen so viele Äpfel wie möglich! Wunderbar!

Was hier so rosa schimmert, ist keine Erdbeere, wie mein Kleiner vermutete, sondern ganz besondere Äpfel mit rötlichem Fruchtfleisch. Sie stammen von Nicoles Streuobstwiese, von der wir eine große Fuhre verkosten und verarbeiten durften. Da wir also sehr viele Äpfel hatten, gönnte ich mir den Luxus, ganze Apfelhälften auf den Teig zu legen. So hat man ganz viel von dem leckeren Apfelgeschmack und es fühlt sich an, als würde man in Apfelmus mit Streuseln beißen. Mjam!


Und hier mein

REZEPT

Für den Hefeteig (1 gr. Blech):

* 500 g Mehl
* 1 Tüte Trockenhefe / 1/2 Würfel frische Hefe
* 75 g Zucker
* 1 Prise Salz
* 1 Ei
* 250 ml lauwarme Milch
*150 g geschmolzene Butter 

Für die Streusel:

* 300 g Mehl
* 200 g Butter
* 150 g Zucker

* viieele Äpfel (mind. 10 Stück)

* Zucker & Zimt

Zubereitung:

* klassischen Hefeteig zubereiten, gehen lassen
* auf Blechgröße ausrollen, noch einmal gehen lassen
* Äpfel schälen, halbieren, entkernen
* Verwendet ihr frische Gartenäpfel, stellt eine Schüssel mit Wasser und etwas Zitronensaft bereit und legt die Apfelhälften nach dem Schälen hinein. So werden sie nicht braun.
* Ofen auf 175 °C vorheizen
* Sind alle Äpfel fertig, den Teig damit belegen
* Zutaten für die Streusel rasch verkneten und grob auf dem Kuchen verteilen
* Kuchen in den Ofen schieben
* ca. 20 min backen
* direkt nach dem Backen mit Zimtzucker bestreuen
* Kuchen auskühlen lassen

Genießen!


Verlinkt beim Creadienstag.
 


Samstag, 17. Oktober 2015

Karamell-Erdnuss-Brownies

Lust auf einen süßen, nussigen, richtig schokoladigen Kuchen bei dem trüben Herbstwetter da draußen? Dann probiert mal den hier, der ist sooo gut!

Macht euch ein schönes Wochenende! Hier ist Ausruhen angesagt, nix als Ausruhen. Die Klinikwochen sind unglaublich anstrengend.

Dienstag, 25. August 2015

Zuckersüße Schweinerei

Zum Geburtstag des Teenies gab es neben der Himbeer-Quarktorte und verschiedenem anderen Gebäck als Highlight eine Schweinchentorte. Einige süße rosa Marzipansäue tummelten sich im Schlammbad in einem Holztrog.

Die Dekoidee war mir schon öfter mal in den Weiten des WWW begegnet, das Rezept habe ich mir beim Backen spontan selbst ausgedacht und für euch aufgeschrieben:

Für den Biskuitteig:
* 2 Eier
* 2-3 EL heißes Wasser
* 100 g Zucker
* 75 g Weizenmehl
* 50 g gemahlene Mandeln
* 1 gestr. TL Backpulver

Aus den Zutaten einen Biskuitteig rühren, in einer Springform ( 28 cm Durchmesser) backen, auskühlen lassen und einmal in der Mitte teilen, so dass 2 Böden entstehen.


Für die Füllung:
* 200 g Schlagsahne (oder pflanzliche Sahne zum Schlagen)
* 50 g Zucker
* 250 g Quark
* 100 g Himbeeren (frisch oder TK)
* 1 Dose Mandarinen
* 5 Blatt Gelatine
* etwas Wasser

* Schlagsahne steif schlagen
* Zucker und Quark unterheben
* frische Himbeeren waschen, verlesen, zermusen, TK-Himbeeren auftauen lassen, zermusen und unter die Quarksahne mischen
* Mandarinen abtropfen lassen und unter die Quarksahne heben
* Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann mit ganz wenig Wasser erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat, etwas abkühlen lassen
* Quarksahne zur Gelatine geben, vermengen


Für die Schokoladenganache:
* 500 g Schokolade/Kuvertüre nach Geschmack (ich habe 300 g Zartbitter und 200 g Vollmilch genommen)
* 150 g Schlagsahne (oder Pflanzensahne zum Kochen)

* Schokolade hacken und zusammen mit der Sahne überm warmen Wasserbad schmelzen, gut verrühren


Für Zaun & Schweinchen:
* 16 Duplo-Riegel
* rosafarbenes Marzipan oder Marzipan und etwas rote Speisefarbe
* einen Klecks flüssige Schokolade und Zuckeraugen für die Gesichter


"Bau" der Torte:
* einen Tortenring um Tortenboden 1 legen
* Duplo-Riegel halbieren, mit der halbrunden Seite nach außen dicht an dicht zwischen Tortenboden 1 und den Tortenring klemmen
* Tortenboden 1 mit der Frucht-Quarksahne bestreichen, Tortenboden 2 auflegen
* Schokoladenganache auf dem oberen Tortenboden verteilen
* aus dem gefärbten Marzipan Schweinchen und einzelne Körperteile von Schweinchen formen und so in der Ganache, also dem Schlamm, verteilen, dass es aussieht, als suhlten sie sich darin
* Gesichter aufmalen bzw. Augen mit Schokolade aufkleben
* Torte bis zum Servieren kühl stellen

* Schleifchen drum und fertig!

PS: Hut und Arm und Hand des Bauern stammen vom Geburtstags-Teenie höchstselbst, dem meine Schweinchen wohl zu lieblich waren *ggg*

Verlinkt beim Creadienstag


Dienstag, 14. Juli 2015

DIY Minion-Kuchen

Da mein kleines Schulkind am letzten Tag der zweiten Klasse auch seinen letzten Tag in der alten Schule hatte (eine neue Schule ist allerdings noch nicht in Sicht, aber das ist eine andere Geschichte...), habe ich zum Abschied einen Kuchen gebacken. Gewünscht war vom Kind ausdrücklich ein Minion.

Hier möchte ich euch zeigen, wie ich das gemacht habe:

1. Einen Rührkuchen nach eurem Lieblingsrezept in einer normal großen Springform backen.

2. Nach dem Auskühlen nach der Skizze zuschneiden.

3. So sieht die Form dann aus.

4. Eins der Teile naschen, das andere halbrund schneiden und als Füße unten an die runde Form legen.

5. Aus Puderzucker, Milch und gelber Speisefarbe einen möglichst dicken Guss herstellen und auf dem Kuchen verstreichen. Dabei den Teil mit der Hose nur dünn bestreichen. 

6. Fondant blau einfärben, dünn ausrollen und die Hose daraus schneiden. (Oder die Hose ebenfalls aus blauem Zuckerguss aufstreichen, dann vorher keinen gelben Guss an den betreffenden Stellen auftragen!)

7. Zwei Oblaten (ca. 5 cm Durchmesser) mit einem Lebensmittelfilzstift als Augen bemalen und auf den gelben Zuckerguss kleben, solange dieser noch nicht fest ist.

8. Die Hosentasche mit dem Logo ebenfalls mit dem Filzstift aufmalen.

9. Dunkle Schokolade schmelzen, in eine Dekorierflasche füllen (oder einen Zahnstocher zu Hilfe nehmen) und damit Haare, Brille, Mund und Hände aufmalen.

10. Die Füße mit dunkler Schokolade bestreichen.

11. Tadaaa! Fertig!!!


Ab damit zum Creadienstag und euch allen einen schönen Tag!

Dienstag, 7. Juli 2015

Es ist wieder Kirschenzeit!

Seit zwei Wochen essen wir uns durch körbeweise Süßkirschen von Oma und Opa! Die haben nämlich vor fast 13 Jahren anlässlich der Geburt unseres Großen einen Kirschbaum gepflanzt, der jetzt üppig Früchte trägt. Die meisten Kirschen naschen wir pur, aber es gab auch schon einen Clafoutis und nun auch noch Konfitüre, angereichert mit Mango und Nektarinen.

 

Das Rezept:

* 1,5 kg entsteinte Süßkirschen
* 1 Mango
* 3 Nektarinen (sollten zusammen mit der Mango etwa 500 g ergeben)
* etwas Zitronensaft oder 2 Tütchen Zitronensäure
* 2 Tüten Gelierzucker mit Apfelpektin aus dem Bioladen (ohne Gelatine aus Tierknochen)

Alle Zutaten vermischen, etwas stehen lassen, damit die Früchte saften, größtenteils pürieren, drei Minuten sprudelnd kochen, in Gläser füllen. Und natürlich das Wichtigste nicht vergessen: Die Gläser schön verzieren *lach*


Und noch etwas liegt auf meinem Creadienstags-Tisch, aber das verrate ich euch ein andermal...

 

Donnerstag, 11. Juni 2015

Marokkanische Küche in NRW

Eigentlich ist so eine Kur ja dazu da, Methoden zur Genesung und Gesunderhaltung erlernen. Das kann ich hier sehr gut. Darüber hinaus lerne ich hier aber noch viele Dinge, von denen ich noch gar nichts wusste. Das liegt vor allem an der unglaublich heterogenen Mütterschaft hier. Von den dreißig Müttern hat mind. die Hälfte einen "Migrationshintergrund", wie man das heute so schön nennt. Kasachstan, Kamerun, Armenien, Albanien, Marokko, Italien, Syrien, Irak, das sind nur einige der Länder, aus denen die Frauen oder ihre Familien hier stammen. Da es diese internationale Mischung bei uns in Dresden ja kaum gibt, finde ich es hier besonders spannend. Über das Erzählen hinaus hat eine marokkanische Mitpatientin mit uns etwas Traditionelles gekocht und auf ebenfalls traditionelle Weise gegessen. Es gab marokkanisches Lamm mit Pflaumen.

Der Einkaufszettel

Alle schnippeln, braten und rühren gemeinsam, bis es sehr verführerisch duftet!

Schließlich wurde das Fleisch in den üppigen Gewürzen zwei Stunden lang butterweich gekocht. Die Wartezeit vertrieben wir uns mit Hennamalerei.

Seitdem zieren schöne orientalische Schnörkel meine linke Hand.

Am Abend wärmten wir Fladenbrot, Fleisch und Pflaumen noch einmal auf, kochten frischen Minztee und trugen alles nach draußen ins Freie.Wir machten es uns auf Decken bequem, stellten die große Pfanne in die Mitte, zupften uns kleine Bissen Brot ab und genossen die ersten Bissen. Es schmeckte köstlich und das Essen mit den Händen aus einem gemeinsamen Gefäß war eine ganz besondere Erfahrung.


Und hier noch das Rezept der marokkanischen Köchin:

EL HAM BEL BARQOUQ

Marokkanisches Lammfleisch mit Pflaume

Zutaten (für 10 Personen):

  • knapp 1kg Lammfleisch
  • Olivenöl
  • 5 große rote Zwiebeln
  • 1 Pck. Sesam
  • 2 EL Ingwerpulver
  • 1 1/2 EL Kurkuma
  • 1 geh. TL Zimt
  • 1 + 3 Zimtstangen
  • 2 Döschen Safran (à 0,1 g)
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Prise + 6 EL Zucker
  • 2 1/2 TL Brühpulver
  • 2 l Wasser
  • 3 Pck. Backpflaumen/Trockenpflaumen
  • Harissa
  • 3 Fladenbrote

Zubereitung:

  • Fleisch in einem großen Topf in Olivenöl braten, bis es rundherum schön angebraten ist
  • Zwiebeln in Streifen schneiden
  • Sesam in einer Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen
  • Fleisch aus dem Topf nehmen, beiseite stellen
  • Zwiebeln im Fleischtopf anbraten, dabei den Bratenfond vom Topfboden lösen
  • in einer kleinen Schüssel Ingwerpulver, Kurkuma, Zimt, 1 Zimtstange, Pfeffer, Salz und 1 Prise Zucker vermischen
  • Fleisch, Brühe, Wasser und Gewürzmischung zu den Zwiebeln in den Topf geben, zugedeckt 1,5 Stunden schmoren lassen (im Schnellkochtopf entsprechend kürzer)
  • 1/4 Stunde vor Ende der Garzeit etwas Fleischsud über die Pflaumen geben, so dass sie bedeckt sind, drei Zimtstangen und 6 EL Zucker hinzufügen, rühren und alles durchziehen lassen
  • das Fladenbrot 8 min. im Backofen erwärmen

Essen:

  • alles zusammen in einer großen Schale anrichten, mittig auf dem Boden oder Tisch platzieren
  • alles mit Sesam bestreuen oder die Schüssel mit dem Sesam zur Selbstbedienung hinstellen
  • das warme, knusprige Fladenbrot vierteln, jedem ein Viertel geben
  • etwas Harissa an den Rand der Schüssel zur Selbstbedienung geben

Tee:

  • losen grünen Tee mit Wasser und Zucker aufkochen, ziehen lassen
  • nochmal aufkochen, frische Minze zufügen
  • ziehen lassen, abgießen, servieren

Dienstag, 12. Mai 2015

Die erste Erdbeermarmelade des Jahres!

Von allen Brotaufstrichen mag ich Marmelade ganz besonders gern und am liebsten natürlich selbstgekochte! Viele Lieblingsfrüchte und wenig Zucker ergeben für mich immer noch die beste Konfitüre. Und obwohl ich auch mal gern etwas Ungewöhnlicheres probiere, ist und bleibt mein absoluter Favorit die Erdbeermarmelade! Mangels eigenem Erdbeerfeld kann ich leider nie so viel davon kochen, dass es bis zur nächsten Saison reicht, deshalb freue ich mich im Frühjahr besonders über die neue Ernte. Und bis es hier warm genug ist, schätze ich auch die unter der spanischen Sonne gereiften Früchte *ggg*. Zusammen mit heimischen Rhabarber sind sogar schon die ersten Gläser entstanden:

Mindestens genauso viel Spaß wie das Einkochen und Genießen macht mir dabei das Verzieren der Gläser. Deshalb konnte ich neulich im Laden an den süßen Aufklebern und zauberhaften Webbändern einfach nicht vorbeigehen.

 

Na, habt ihr Lust aufs Marmeladekochen bekommen? Dann habe ich etwas für euch: Unter allen Kommentaren hier, die mir ihre Lieblingssorte Marmelade nennen, verlose ich ein Set mit dem süßen Webband, Etiketten und passenden Stoffaufklebern für die allerschönsten Marmeladengläser! Na, ist das was? Die Verlosung läuft bis Sonntag, den 17. Mai 2015 um Mitternacht.  
Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Adresse in Deutschland. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen.


Meine schönen Marmeladengläser wandern hiermit zum heutigen Creadienstag.


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