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Freitag, 30. September 2016

Rosa & Violett

Ich würde ja gern behaupten, meinen Friday-Flowerday-Blumenschmuck in einem romantischen kleinen Lädchen oder auf einem Bio-Wochenmarkt zu erstehen. Allerdings stimmt das nicht: Ich nehme mir Blumen regelmäßig beim Wocheneinkauf im Supermarkt mit.

Oft sind das unscheinbare Rosenknospen, in Folie verpackt. Aber ich weiß mittlerweile, dass sie ihre wahre Schönheit erst nach ein paar Tagen in der Vase zeigen.

Auf dem Küchentisch steht dann meist noch eine Schale mit saisonalem Obst, im Moment oft Feigen. Ich liebe sowohl ihre inneren als auch ihre äußeren Werte.


Ich wünsche euch ein wunderbares Spätsommer-Herbst-Wochenende!






Dienstag, 14. Juni 2016

Unsere erste Jugendweihe

Vor fast 14 Jahren ist unser Großer "geschlüpft". Dieses Alter und den damit verbundenen neuen Lebensabschnitt wollten wir gebührend feiern. Am vergangenen Wochenende fand daher die erste Jugendweihe in unserem Hause statt. Wobei "in unserem Hause" nicht ganz richtig ist, da wir den großen Tag keineswegs in den eigenen vier Wänden verbracht haben.

Nach der offiziellen Feierstunde im schmucken Saal eines Dresdner Theaters fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein in den idyllischen Dresdner Stadtteil Leutewitz. In der liebevoll sanierten und zu einem Café umgebauten Mühle verbrachten wir den Nachmittag mit unseren Gästen. Zum klassischen Blechkuchen aus einer Dresdner Traditionsbäckerei wünschte sich unser Teenie eine Schoko-Sahne-Torte vom Konditor.

Als Motto zu diesem Tag, der ja die Schwelle von der Kindheit auf dem Weg zum Erwachsenwerden symbolisiert, habe ich das bekannte Goethe-Zitat verwendet: "Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel". Passend dazu habe ich die Tische mit Wurzeln und Flügeln, äh, Federn, dekoriert. Als Farbschema hatte sich der Jugendweihling warme Rot- und Orangenuancen gewünscht, die ich wegen der natürlichen Materialien mit Naturtönen kombiniert habe.

Auf jedem Platz lag eine Fasanenfeder, an die ich das Namensschildchen und ein zusätzliches transparentes Schild geknotet hatte. Außerdem erhielt jeder Gast ein Tütchen mit den Lieblingssüßigkeiten des Teenies als Gastgeschenk: Skittles und Salmiaklakritz, natürlich ebenfalls mit Federn dekoriert.

Die Tischkarten wurden nach dem Essen zu Überbringern guter Wünsche: Jeder Gast schrieb seinen Wunsch auf das Transparentpapier und steckte die Feder in einen rohen, vorgebohrten Holzscheit. Der steht nun im Kinder- pardon, Jugendzimmer und erinnert immer an den schönen Tag.

Als Kaffee und Kuchen abgeräumt waren, gab es eine Überraschung. Einer der Opas, seines Zeichens freischaffender Maler, hatte ein Bild zum gemeinsamen Malen vorbereitet. Auf und an den grob skizzierten "Lebensweg" konnten die Gäste nun nach Herzenslust zeichnen oder schreiben, was sie unserem Großen für seinen weiteren Weg wünschen. Von gutem Wetter über Schutzengel und gute Freunde bis hin zu freien Parkplätzen, Sternschnuppen und einem Lebenskompass war alles dabei, was man sich zu diesem Thema nur vorstellen kann. Als fröhliche Erinnerung hängt das wunderschöne Bild nun feierlich eingerahmt an einem besonderen Platz.

Nachdem wir die älteren Gäste verabschiedet hatten, ging das Feiern aber weiter. Gemeinsam mit allen Familien der Schulklasse zogen wir in den pompösen Ballsaal Lindengarten, wo ein festliches Buffet, etwas Programm und viel Musik und Tanz auf uns warteten. Die Jugendlichen saßen dabei an einem Extratisch und nicht etwa bei ihren Familien. Das kam sehr gut an.

Auch für die Feier im Hotel übernahm ich die Tischdeko. Wurzeln, Zweige, Efeuranken und Farnwedel wurden locker auf den Tischen verteilt. Daziwschen stellte ich kleine Töpfe mit gelben und oranbgefarbenen Blüten, die ich in Packpapier geschlagen hatte. Zusätzlich steckte in jedem Topf ein Federspieß mit einem passenden Spruch daran. An den Elterntischen war das unser Jugendweihemotto, für die Jugendlichen hatte ich die aktuellesten Chart-Hits auf sinnige Zeilen untersucht.

Diesen wunderbaren Tag werden wir so schnell nicht vergessen!

Verlinkt beim Creadienstag.



Freitag, 20. November 2015

Die letzte Herbstdeko in diesem Jahr

Nachdem alle Geburtstagssträuße verblüht sind, wollte ich mir heute ein paar frische Blümchen beim Floristen holen. Als ich dann im Geschäft stand, faszinierten mich die Gestecke spontan mehr als die Sträuße. Eines mochte ich besonders: In einer beerenfarbenen Keramikschale steckten verschiedene grüne Zweige von Nadel- und Laubbäumen, dazu getrocknete Hortensienblüten und dieses weiße stachelige Gewächs, dessen Namen ich nicht kenne. In der Mitte thronte eine weiße Kerze. Der Preis war leider mehr als üppig für das vergleichsweise kleine Arrangement aus ganz unexotischen Zutaten. Ich überlegte kurz, dann ließ ich es stehen und fuhr nach Hause.

Dort angekommen, holte ich meine beerenrosafarbene Müslischale aus dem Schrank, füllte sie wie eine Vase mit Wasser und bestückte sie mit einigen Tannenzweigen, die ich bereits für weihnachtliche Blogfotos besorgt hatte. Dazu kamen einige Buchszweige, die ich von einem der Geburtstagssträuße aufgehoben hatte, gesammelte orangefarbene Beeren, etwas von dem silbernen Stachelkraut aus meinem Balkonkasten und die Hortensienblüten aus den Blumenkästen vom Hof, die wir erst vorgestern weggeräumt haben. Zum Schluss legte ich noch meine gefilzten Eicheln hinzu und stellte eine Kerze in die Mitte.

Nun zieren herbstliches Grün und Kerzenschein unseren Küchentisch und ich freue mich über mein 0-Euro-Recycling-Gesteck.

*pust*

Die Minuten mit Tee und Kuchen und Kerze waren aber auch schon die einzigen ruhigen heute. Nachdem ich mein kleines Schulkind zur Schule gebracht hatte, standen einige Besorgungen auf dem Programm. Ich schaffte es gerade so, meine Tüten zu Hause abzustellen, dann musste ich auch schon wieder los zum Deutschkurs für Flüchtlinge. Wieder nach Hause, fix ein belegtes Wrap aus dem Imbiss einwerfen, wieder zur Schule. Dort wartete schon der Opa, um das Kind samt dem von mir mitgebrachten Koffer fürs Wochenende in Empfang zu nehmen. Zu Hause kurz bei Kerzenschein mit dem inzwischen eingetroffenen großen Schulkind einen Brownie essen, dann das Wohnzimmer ausmessen, mit dem Mann telefonieren und einen Einkaufszettel für den Baumarkt schreiben. Dann noch den Rewe-Lieferdienst in Empfang nehmen, schnell ein Käsebrot essen und los geht's in den Baumarkt. Anschließend steht noch das Ausräumen des Wohnzimmers fürs Malern morgen auf dem Plan. Dabei wollte ich doch eigentlich heute Abend gemütlich Arielle gucken... Ob das noch was wird? *ggg*



Ich wünsche euch allen einen gemütlichen Freitag Abend und ein wunderschönes Wochenende!


Freitag, 11. September 2015

Rote Hagebutten

Als ich diese Woche einen kleinen Ausflug zur Elbe gemacht habe, musste ich mir auf dem Rückweg unbedingt mein Fahrradkörbchen mit den schönsten Herbstzweigen vollladen. Schließlich waren es so viele, dass ich sie in Vasen und Töpfen in der ganzen Wohnung verteilt habe. Hoffentlich halten sie sich ein Weilchen, ich mag sie so gern!

Die Hagebutten für unseren "Mützenschrank" im Flur habe (mit einem zusätzlichen Wasserglas) ich in einen dieser schönen Metalltöpfe vom Möbelschweden gestellt. Auf dem geflochteten Bastuntersetzer liegen noch zwei Herzen, eines aus Stein (von den Kindern gefunden) und ein rotes aus Holz, neben einem Teelichthalter aus einem dicken Ast. In den Zweigen klettert eine kleine Korkenraupe, die meine Kinder vor Jahren mal gebastelt haben.

Auf dem Küchenfensterbrett steht eine zarte weiße Vase aus Stockholm, ein Geschenk einer lieben Freundin, mit einem einzelnen Hagebuttenzweig. Daneben auf dem Tablett liegen ein paar dänische Urlaubsmitbringsel - und die ersten Zierkürbisse aus dem schwiegerelterlichen Garten.

Im Wohnzimmer machen es sich die roten Hagebutten neben den roten Kerzen in meiner Laterne und den dicken roten Vorhängen gemütlich. Die Vase stammt übrigens aus Norwegen, lustiger Zufall, alles ganz skandinavisch hier im Moment.

Ebenfalls im Wohnzimmer steht unser schönes rotes Buffet. Auch das hat ein paar Zweige abbekommen.

Alles, was ich von den großen Zeigen abgeschnitten habe, kam zusammen in einen kleinen weißen Porzellanbecher für dieses Ensemble. Hier kommt nix um *lach*. 

Tja, sieht schon sehr nach Herbst aus, wenn ich mir das hier so anschaue. Die Balkonkästen sind auch schon aussortiert, alles Alte, Vertrocknete entfernt und durch Erika und andere winterfeste Pflanzen ersetzt. Die große Kastanie im Hof wirft auch schon fleißig Früchte ab, wenn diese innen auch noch ganz weiß sind. Ha, wie schön, dann ist also endlich wieder Zeit für meine liebsten Kastanienohrringe!

Verlinkt beim Friday-Flowerday von Helga.


Mittwoch, 3. Dezember 2014

3. Türchen: Filzkugeln für den Baum

Sowohl online als auch offline sind mir schon mehrfach Kugeln aus Filz begegnet, die ich besonders schön fand. Raffiniert in der Optik und doch ganz einfach zu machen, so mag ich das! :-)
Ich habe beim Werkeln ein paar Bilder gemacht und möchte euch heute zeigen, wie man diese Kugeln herstellt. 

Ich braucht:

* dünnen Filz (Reste reichen vollkommen aus)
* Schnur oder Faden oder Garn zum Aufhängen
* Heißleim oder Bastelkleber (mit Heißleim geht's einfach schneller und ihr erspart euch Warte- und Festhaltezeiten)

Und so geht's:

*Schneidet (oder plottet, wenn ihr könnt) elf gleich große Kreise aus dem Filz (Bild 1). Der Durchmesser der einzelnen Filzkreise entspricht dem Durchmesser der fertigen Kugel. Ich verwende als Schablone gern Teller, Tassen oder Gläser in der entsprechenden Größe.
Ich habe gleich den Filz für mehrere Kugeln auf einmal zugeschnitten und stapelweise mit Stecknadeln sortiert(Bild 2).

* Legt nun den ersten Filzkreis flach vor euch hin und bringt die verknotete Aufhängung mit etwas Leim in der Mitte des Kreises an (Bild 3).

* Faltet nun den zweiten Filzkreis zweimal, so dass er nur noch ein Viertel seiner ursprünglichen Größe hat (Bild 4).

* Betupft das Filzviertel an der Spitze mit etwas Leim und klebt es auf den Filzkreis (Bild 5).

* Klebt auf diese Weise nacheinander vier gefaltete Filzviertel flach auf den Kreis.Der Kreis sieht dann aus wie eine geviertelte Pizza.

* Dreht den Filzkreis um und klebt auf der anderen Seite ebenfalls gleichmäßig vier Filzviertel auf.

* Jetzt habt ihr noch zwei Filzkreise übrig. Faltet sie ebenfalls zu Vierteln und klebt jedes Viertel in Richtung Spitze etwas in sich zusammen. Nun gebt ihr Leim in die Mitte der vier Viertel auf dem Filzkreis (dort, wo sich die Spitzen der Viertel treffen) und klebt das vorletzte Filzviertel senkrecht auf (Bild 6). Ebenso verfahrt ihr mit dem letzten Viertel auf der anderen Seite der Kugel.

* Leim kurz abkühlen lassen, Filz zurechtzupfen, aufhängen, freuen!

* Die weiße Kugel habe ich anschließend in etwas Glitter gewälzt. Durch die raue Oberfläche des Filzes bleibt der Glitter auch ohne Leim hängen. Wer einen stärkeren Glitzereffekt wünscht, bestreicht die Kanten der Kugel vorher dünn mit etwas Bastelkleber.

* Witzig sehen auch mehrfarbige Kugeln aus. Ich habe bspw. eine in allen Regenbogenfarben gefertigt.

* Viele Kugeln auf einer langen Schnur ergeben eine hübsche Kette.

* Die Kugeln sind perfekt für die unteren Etagen des Weihnachtsbaumes, wenn man kleine Kinder oder Tiere hat, die gern mit dem Baumschmuck spielen. Es kann ja nix zerbrechen.




Dienstag, 21. Oktober 2014

Mini-Kürbislichter

Bisher habe ich immer nur große Kürbisse ausgehöhlt und mit Kerzen bestückt. In diesem Jahr versuchte ich mich nun erstmals an Zierkürbissen.

Deckel abschneiden, aushöhlen, verzieren, fertig!
Ein schönes kleines Nachmittags- oder Abendprojekt.

Manche haben Lochmuster bekommen, andere nur eingeritzte Ornamente, durch die leicht das Licht scheint, selbst bei dem unverzierten orangefarbenen Kürbis schimmert der Kerzenschein sanft durch. Sowohl am Tag als auch abends mit Kerzen sehen die kleinen Kürbisse sehr hübsch aus. Gearbeitet habe ich mit einem Brotmesser (zum Abschneiden des Deckels), meinem Melonenkugelausstecher (zum Aushöhlen) und diesem Linolschnittset mit verschiedenen Aufsätzen für die Verzierungen.

Das ist mein heutiger Beitrag zum Creadienstag.


Donnerstag, 10. Oktober 2013

Herbst drinnen und draußen

Jetzt, da draußen unwiderruflich Herbst geworden ist und ich mich jeden Tag an den warmen Farben der Bäume und des Lichtes freue, kann ich auch drinnen herbstlich dekorieren. So lange ich noch das Gefühl von oder auch nur die Hoffnung auf Sommer habe, mag ich keine Eicheln, Kastanien und Igelchen um mich haben :-)


Mittlerweile habe ich mich aber mit der neuen Jahreszeit angefreundet, sicher auch bedingt durch das wirklich traumhafte Wetter der vergangenen Wochen. Alle Schätze, die wir bei unseren Spaziergängen und Radtouren gesammelt haben, finden in der ganzen Wohnung Platz. In den letzten Jahren bin ich immer mehr dazu übergegangen, eher neutrale Dekoteile wie schöne Schalen, Tabletts und Etageren anzuschaffen und sie jahreszeitlich mit Naturmaterialien zu füllen. So ist alles immer wieder ganz frisch und neu, kann jederzeit ausgetauscht und durch frische Stücke ersetzt werden und es spart Platz in den Dekokisten. Wobei - Letzteres würde mein Mann vehement verneinen... ;-)

Unseren Mützen-, Schal- und Handschuhschrank im Flur dekoriere ich jede Jahreszeit neu. dazwischen "vermüllt" er immer etwas, weil er der Ort gleich neben der Wohnungstür ist, auf dem alle Familienmitglieder erst einmal alles ablegen, was sie so mit nach Hause bringen: Briefe, Schlüssel, leere Brotbüchsen, Kinokarten... Aber je schöner (und üppiger) das Schränkchen dekoriert ist, desto mehr bemühe zumindest ich mich, alles ganz schnell wieder aufzuräumen. So wirkt die Deko auf mich durchaus disziplinierend :-)
Und weil das Licht so warmgelb leuchtet, wandert das Bild ganz flugs virtuell zu Luzia Pimpinellas Wochenfotoaktion.

Darüber hängt ein schlichter Kranz, um den ich Clematisranken gewunden habe.

Den dunklen Ikea-Rahmen in der Küche bestücke ich ebenfalls regelmäßig neu und verwende dafür entweder eigene Fotos oder die schönsten Seiten der Landzeitschriften, die ich so gern lese. Mir gefällt es, dass ich dadurch die herrlichen Fotos deutlich mehr genießen kann als beim einmaligen Durchblättern.
Erkennt ihr unsere neue Wandfarbe? Mein Mann hat sich die Mühe gemacht und an einem kinderfreien Wochenende neulich unsere Küche in Creme gestrichen. Das ist ein bisschen wärmer als pures Weiß und gefällt mir sehr gut.

Ebenfalls in der Küche steht dieser einzelne Zweig, von dem ich vermute, dass es Schlehen sind.
Mein Mann schaute ihn sich gestern so an und fragte: "Hast DU die blauen Weintrauben da auf den Ast gesteckt?" :-D

Diese wunderschönen Schälchen von Bloomingville sind leider nicht für mich, sondern für ein Oktobergeburtstagskind bestimmt, aber bis dahin sehen sie so dekoriert doch wirklich hübsch aus und ich kann mich noch eine Weile daran erfreuen.

Viele liebe Herbstgrüße!

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