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Dienstag, 8. November 2016

Eine Reise ins Weltall

Im November stehen hier vier Kindergeburtstage an. Den Anfang machte ein Schulfreund meines "kleinen" Schulkindes. Ich nähte ihm ein Namenskissen, das mal ganz anders aussah als meine sonstigen Kissen.

Zum ersten Mal habe ich nicht verschiedene Stoffe verarbeitet, sondern nur einen einzigen. Dieser Digitaldruck-Weltraumstoff von Ginilotte war zum Teilen einfach zu schön und sollte in seiner ganzen Pracht wirken.

Neben den applizierten Buchstaben habe ich noch ein anderes Highlight gesetzt: Alle Sterne, Planeten, Raumfahrtzeuge und Raumfahrer wurden mit einem mitteldicken Volumenvlies hinterlegt und abgesteppt. So treten sie etwas plastisch hervor.

Und ab damit zum Creadienstag.


Dienstag, 13. September 2016

Eine Decke voller Kindheit

Die Kleidung meiner Kinder war für mich nie nur eine Hülle gegen Kälte oder Schmutz. Ich habe hingegen mit vielen Kleidungsstücken besondere Ereignisse verbunden, sie Stück für Stück selbst ausgesucht, genäht, nach eigenen Wünschen bedrucken lassen oder mit den Kindern gemeinsam verschönert (vor allem Oberteile). Deshalb habe ich die schönsten oder erinnerungsträchtigsten T-Shirts nie weggeworfen, sondern "für später" aufgehoben. Dieses "später" war dann im Frühsommer plötzlich da: die Jugendweihe unseres Großen. Was würde besser passen, als ihn im wahrsten Sinne des Wortes "eingekuschelt in seine Kindheitserinnerungen" auf den Weg in den nächsten Lebensabschnitt zu schicken? Gesagt, getan. Aus 28 T-Shirts von Größe 86 bis 158 wurde eine große Tagesdecke:

Es geht links oben mit dem ältesten T-Shirt los und hört unten rechts bei einem der letzten abgelegten auf. 

Einige ausgewählte Shirts im Detail (v.o.l.n.u.r.): Die beiden oberen Teile stammen von ein und demselben Shirt, das sich unser Großer als kleines Kindergartenkind zum Indianerfest im Kindergarten selbst bemalt hat. Er gab sich selbst den Indianernamen "Rosa Stern", weshalb ich das Sternchen aus Filz appliziert habe. Das orangefarbene T-Shirt darunter war ebenfalls ein Kostüm, nämlich das eines Tigers. Da unser Sohn Kostüme eigentlich nicht mochte, habe ich sie immer aus normalen Sachen gestaltet, so dass er sich erstens nicht so verkleidet vorkam und sie zweitens auch danach noch anziehen konnte. Denn das wiederum mochte er sehr. Das grüne Shirt ist das Schul-T-Shirt der Grundschule, darunter das Shirt eines sehr berühmten Animationsfilmes und ein Mitbringsel von Papas erster Dienstreise zu den Cowboys *ggg*. Auch einige hübsche Labels der Shirts habe ich eingearbeitet.

Damit die einzelnen Shirts erstens besser zur Geltung kommen und zweitens die Vorderseite nicht nur aus labberigem Jersey besteht, habe ich jedes "Bild" mit Baumwolle gerahmt. Dafür habe ich einen Vorhang blau gefärbt, denn so große Mengen hatte ich von keinem Stoff da. Für die 7 Meter Binding musste es ja auch noch reichen.

Die Rückseite besteht aus einer sehr kuscheligen dunkelblauen Microfleecedecke, wodurch sich das Füttern mit Vlies o.Ä. erübrigte. (Der Nachteil ist, dass die Decke nun mit der T-Shirt-Seite nach unten auf der Matratze liegt, weil die Rückseite ja so schön kuschelig ist :o )

Ich bin sehr zufrieden mit meinem Werk und mein Großer war auch total begeistert!

Deshalb: Ab damit zum Creadienstag.

Dienstag, 14. Juni 2016

Unsere erste Jugendweihe

Vor fast 14 Jahren ist unser Großer "geschlüpft". Dieses Alter und den damit verbundenen neuen Lebensabschnitt wollten wir gebührend feiern. Am vergangenen Wochenende fand daher die erste Jugendweihe in unserem Hause statt. Wobei "in unserem Hause" nicht ganz richtig ist, da wir den großen Tag keineswegs in den eigenen vier Wänden verbracht haben.

Nach der offiziellen Feierstunde im schmucken Saal eines Dresdner Theaters fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein in den idyllischen Dresdner Stadtteil Leutewitz. In der liebevoll sanierten und zu einem Café umgebauten Mühle verbrachten wir den Nachmittag mit unseren Gästen. Zum klassischen Blechkuchen aus einer Dresdner Traditionsbäckerei wünschte sich unser Teenie eine Schoko-Sahne-Torte vom Konditor.

Als Motto zu diesem Tag, der ja die Schwelle von der Kindheit auf dem Weg zum Erwachsenwerden symbolisiert, habe ich das bekannte Goethe-Zitat verwendet: "Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel". Passend dazu habe ich die Tische mit Wurzeln und Flügeln, äh, Federn, dekoriert. Als Farbschema hatte sich der Jugendweihling warme Rot- und Orangenuancen gewünscht, die ich wegen der natürlichen Materialien mit Naturtönen kombiniert habe.

Auf jedem Platz lag eine Fasanenfeder, an die ich das Namensschildchen und ein zusätzliches transparentes Schild geknotet hatte. Außerdem erhielt jeder Gast ein Tütchen mit den Lieblingssüßigkeiten des Teenies als Gastgeschenk: Skittles und Salmiaklakritz, natürlich ebenfalls mit Federn dekoriert.

Die Tischkarten wurden nach dem Essen zu Überbringern guter Wünsche: Jeder Gast schrieb seinen Wunsch auf das Transparentpapier und steckte die Feder in einen rohen, vorgebohrten Holzscheit. Der steht nun im Kinder- pardon, Jugendzimmer und erinnert immer an den schönen Tag.

Als Kaffee und Kuchen abgeräumt waren, gab es eine Überraschung. Einer der Opas, seines Zeichens freischaffender Maler, hatte ein Bild zum gemeinsamen Malen vorbereitet. Auf und an den grob skizzierten "Lebensweg" konnten die Gäste nun nach Herzenslust zeichnen oder schreiben, was sie unserem Großen für seinen weiteren Weg wünschen. Von gutem Wetter über Schutzengel und gute Freunde bis hin zu freien Parkplätzen, Sternschnuppen und einem Lebenskompass war alles dabei, was man sich zu diesem Thema nur vorstellen kann. Als fröhliche Erinnerung hängt das wunderschöne Bild nun feierlich eingerahmt an einem besonderen Platz.

Nachdem wir die älteren Gäste verabschiedet hatten, ging das Feiern aber weiter. Gemeinsam mit allen Familien der Schulklasse zogen wir in den pompösen Ballsaal Lindengarten, wo ein festliches Buffet, etwas Programm und viel Musik und Tanz auf uns warteten. Die Jugendlichen saßen dabei an einem Extratisch und nicht etwa bei ihren Familien. Das kam sehr gut an.

Auch für die Feier im Hotel übernahm ich die Tischdeko. Wurzeln, Zweige, Efeuranken und Farnwedel wurden locker auf den Tischen verteilt. Daziwschen stellte ich kleine Töpfe mit gelben und oranbgefarbenen Blüten, die ich in Packpapier geschlagen hatte. Zusätzlich steckte in jedem Topf ein Federspieß mit einem passenden Spruch daran. An den Elterntischen war das unser Jugendweihemotto, für die Jugendlichen hatte ich die aktuellesten Chart-Hits auf sinnige Zeilen untersucht.

Diesen wunderbaren Tag werden wir so schnell nicht vergessen!

Verlinkt beim Creadienstag.



Freitag, 1. Januar 2016

Hallo, neues Jahr!






Nun ist 2015 bereits Geschichte und wir schlagen ein neues Jahreskapitel auf. Nachdem wir im letzten Jahr viele Pläne über den Haufen werfen und uns auf ganz neue Situationen und Gegebenheiten einstellen mussten, viele Kämpfe auszufechten waren und unser Bedarf an unangenehmen Begegnungen und Tiefschlägen vorerst mehr als gedeckt ist, erhoffen wir uns von 2016, dass es etwas ruhiger wird.

Nach anderthalb Jahren ergebnis- und erfolgloser Diagnostik und Therapie, einem langen Krankenhausaufenthalt und einem haarsträubend schwierigen Schulwechsel haben wir uns schließlich zu dem schweren Schritt der Medikation unseres kleinen Schulkindes entschlossen. Ganz langsam sieht es so aus, als könnte er nun Fuß fassen, im Unterricht durchhalten, seine Aufgaben erledigen, mit den Mitschülern auskommen und endlich einmal Erfolge erleben und zeigen, wer und was wirklich in ihm steckt. Zum ersten Mal seit vielen Jahren haben wir ein ausgeglichenes Kind, das nicht ununterbrochen reden und zappeln muss, das auch mal alleine spielen kann, das sich mehrere kleine Aufträge (Waschen UND Zähneputzen, Federmappe UND Sportzeug packen) merken kann, das im Unterricht bei der Sache bleibt, statt sich die ganze Stunde wegzuträumen, ohne es überhaupt zu merken. Langsam wird seine Schrift leserlich, er ist endlich in der Lage, eine Aufgabe bis zum Ende zu bearbeiten, kommt mit der Zeit in Klassenarbeiten hin. Die unglaubliche Angespanntheit und Gereiztheit wird langsam weniger, die Freunde und Erfolgserlebnisse mehr. Es hat lange gedauert, ihm die richtige Diagnose zu stellen, und noch einmal lange, die richtige Dosierung für sein Medikament zu finden. Erst bei einer sehr hohen Dosis schlug der Wirkstoff überhaupt an, ein deutliches Zeichen für den Schweregrad seiner Störung. Mindestens ebenso lange hat es für mich gedauert, mich mit den Tatsachen abzufinden. Ich, die ich Pädagogik studiert habe, für meine Kinder zu Hause geblieben bin, mit ihnen viel draußen war, kein Auto angeschafft habe und immer zu Fuß oder per Rad unterwegs war, Computerzeiten streng geregelt, Fernsehen auf ein Stündchen am Wochenende begrenzt und aktiv auf unsere Ernährung geachtet habe - ich habe nun ein ADHS-Kind. Das muss sich erstmal setzen.

Kurz vor Weihnachten habe ich dann sehr überraschend angefangen zu arbeiten und es wird sich zeigen, wie sich unser Familienleben mit zwei Vollzeitjob verträgt (vor allem, weil schon jetzt mindestens zwei neue Therapietermine pro Woche festgesetzt sind). Ich unterrichte nun fünf Tage die Woche sechs Stunden am Tag Deutsch für erwachsene Asylsuchende, zum Vorbereiten benötige ich zwei bis vier Stunden pro Tag. Am Ende komme ich also locker auf 40-50 Wochenstunden. Ich habe mit einem Sprachen- und einem Pädagogikstudium zwar ganz gute Grundlagen, aber fürs Unterrichten wurde ich nie ausgebildet. Didaktik, Methodik, deutsche Grammatik - all das muss ich mir von Anfang an neu beibringen. Das ist anstrengend und spannend zugleich und mittlerweile träume ich nachts von der Unterrichtsvorbereitung *ggg*. Dafür sind meine Schüler ganz lieb, sehr ehrgeizig und dankbar. Dass die Pausen nicht kurz genug sein können und die Schüler darum bitten, die Tafel abwischen zu dürfen, davon träumt vermutlich so mancher Lehrer, der Kinder und Jugendliche unterrichtet *lach*.

Meine ehrenamtliche Arbeit wird dadurch nicht mehr in dem Maße möglich sein wie bisher, Hobby und Freizeit inkl. meines Blogs auf ein Minimum reduziert werden. Basteln bedeutet im Moment meistens gleichzeitig Unterrichtsvorbereitung, z.B. das Erstellen didaktischer Materialien. Doch das macht mir Spaß, wenn dabei auch nichts herauskommt, womit ich meine Wohnung dekorieren kann (wobei ich vermute, das dem Lieblingsmann das sogar ganz recht ist...). 

Tja, und für den Sport, den ich noch nie mochte, ist nun leider, leider erst recht keine Zeit mehr *ggg*. Naja, nicht ganz, das lange Stehen macht sich sehr bemerkbar und an etwas Rückengymnastik führt wohl kein Weg vorbei. Dafür werde ich mir eine nette Anleitungs-DVD in der Bibliothek besorgen, dann fühle ich mich dabei nicht so alleine :-) Oder ich baue Sport in meinen Deutschunterricht ein und schlage so zwei Fliegen mit einer Klappe *lach*.

Es sieht also aus, als könnte ich das mit den "guten Vorsätzen" getrost vergessen, weil ich sowieso genug vorhabe. Irgendwie füllen sich meine Tage und Wochen, mein Leben überhaupt ganz von alleine, ohne viel Zutun meinerseits. Zumindest kommt mir das immer so vor.

Na dann: Lasst uns mit Freude und Elan starten und schauen, was das neue Jahr für uns bereit hält. Spannend und überraschend wird es in jedem Fall!

PS.: Nein, ich war nicht im Blumenladen, um mir heimlich etwas Frühling in die Wohnung zu zaubern. Die Narzissenzwiebeln standen noch in ihrer Palette auf dem Balkon, weil ich sie im Herbst nicht geschafft habe einzupflanzen. Durch die extrem milden Dezembertemperaturen sind sie ausgetrieben und haben angefangen zu blühen!

Montag, 9. November 2015

Alles Liebe zum Neunten!!!

Das absolute Highlight unserer Woche war natürlich der 9. Ehrentag unseres kleinen Schulkindes, das nun wirklich nicht mehr klein ist! 

Sein großer Tag begann - wie immer bei uns - damit, dass wir gemeinsam zur Küchentür gingen. Dahinter war der Geburtstagstisch aufgebaut. Schnell huschte ich hinein, um die Kerzen anzuzünden, dann betraten wir alle gemeinsam den Raum. Vor dem Geburtstagstisch blieben alle stehen, sangen gemeinsam "Wie schön, dass du geboren bist", dann durften die Kerzen ausgepustet und die Geschenke ausgepackt werden. Das waren bei uns diesmal als Hauptgeschenk ein neues Radio mit CD, weil das Geburtstagskind Hörspiele liebt, sein Kinderradio aber ein für allemal den Geist aufgegeben hat. Dazu zwei neue Hörspiele von den Olchies und dem Magischen Baumhaus. Außerdem gab es ein Paar Schlittschuhe, die er für den Schlittschuhunterricht in der Schule braucht. Als gemeinsames Familienerlebnis werden wir außerdem im Winter noch einmal mit den Schlittenhunden wandern gehen. Mal sehen, ob wir diesmal Schnee haben.

Das Beste am Geburtstag waren allerdings nicht die Geschenke, sondern:

* der Besuch der besten Freundin aus Leipzig
* die Übernachtung des besten Schulfreundes
* das Zerlegen des alten Radios
* die selbstgemachte Zuckerwatte als Geschenk vom großen Bruder

Der Große hatte sich vorher lange Gedanken gemacht, was er schenken könnte, und kam dann auf die Idee, einen Beitrag zur Feier zu leisten. Die Deko vielleicht? Oder ein paar Kartentricks für alle Gäste? Doch dann setzte sich ein ganz anderer Gedanke in ihm fest: Zuckerwatte sollte es sein!
Er recherchierte, wo und zu welchem Preis man die benötigte Maschine ausleihen konnte. Schnell stellte er fest: Eine kleine zu kaufen kostet wesentlich weniger als das Ausleihen, denn da gibt es nur die großen für Jahrmärkte, die wir nicht einmal transportieren könnten. 
Wir bestellten also ein entsprechendes Exemplar inkl. der bunten Tütchen-Stiele. Ein paar Tage vor der Feier packte der Große alles aus, reinigte es und machte die ersten Versuche. Es klappte von Anfang an wunderbar. Nun kam die schwerste Aufgabe: Nix verraten! Immer wieder zwinkerten wir uns verschwörerisch zu und sagten Dinge wie "Hach, wird das ein SÜSSER Geburtstag werden!" :-)

Zwischen Kaffee und Abendessen der Familienfeier verzog sich der Große dann in die Küche und bereitete alles vor. Als dann die ersten Gäste mit perfekt flauschig-süßer Zuckerwatte durch die Wohnung liefen, machten alle große Augen. Vor allem die jüngeren Gäste waren begeistert und holten sich Nachschub, bis wir Sorge hatten, dass das Bauchweh gibt :-)

Eine weiter Besonderheit der Feier war, dass ich nicht ein Stück Kuchen selbst gebacken habe. Quarktorte und Geburtstagsrührkuchen machte der Lieblingsmann, ein Blech Apfelstreusel bestellte ich bei der Schwiegermutter und eine optisch und geschmacklich traumhafte Mousse-au-Chocolat-Torte bestellten wir beim Konditor. Ein Familiengeburtstag, ich backe nix und siehe da: Es geht auch ;-)


Samstag, 29. August 2015

Wenn die Sonne in der Vase blüht...

 .... dann haben Oma und Opa einen riesigen Sonnenblumenstrauß frisch vom Feld mitgebracht:
 
Sagt bitte nichts über die "Deko"! Ja, ich hätte auf dem Tisch auch lieber was farblich Passendes, Schnuckeliges stehen. Aber wenn die Blumen des Teenies Geburtstagsblumen und der Tisch sein Geburtstagstisch sind und er sich nunmal eine Helmkamera gewünscht hat?! :-)

Kann man sich die Sonne schöner in die Wohnung holen?

Schönste Details

Dick "tropft" der Blütenstaub herunter.

Freitagsblümchen, diesmal erst am Samstag, weil ich meinen Freitag als Helferin beim Tag der offenen Tür in der neuen Grundschule verbracht habe. Kann ja nicht schaden, sich gleich zu Anfang einen guten Namen zu machen, ne?

Ich wünsche euch ein wunderbares Spätsommerwochenende!!!

Dienstag, 25. August 2015

Zuckersüße Schweinerei

Zum Geburtstag des Teenies gab es neben der Himbeer-Quarktorte und verschiedenem anderen Gebäck als Highlight eine Schweinchentorte. Einige süße rosa Marzipansäue tummelten sich im Schlammbad in einem Holztrog.

Die Dekoidee war mir schon öfter mal in den Weiten des WWW begegnet, das Rezept habe ich mir beim Backen spontan selbst ausgedacht und für euch aufgeschrieben:

Für den Biskuitteig:
* 2 Eier
* 2-3 EL heißes Wasser
* 100 g Zucker
* 75 g Weizenmehl
* 50 g gemahlene Mandeln
* 1 gestr. TL Backpulver

Aus den Zutaten einen Biskuitteig rühren, in einer Springform ( 28 cm Durchmesser) backen, auskühlen lassen und einmal in der Mitte teilen, so dass 2 Böden entstehen.


Für die Füllung:
* 200 g Schlagsahne (oder pflanzliche Sahne zum Schlagen)
* 50 g Zucker
* 250 g Quark
* 100 g Himbeeren (frisch oder TK)
* 1 Dose Mandarinen
* 5 Blatt Gelatine
* etwas Wasser

* Schlagsahne steif schlagen
* Zucker und Quark unterheben
* frische Himbeeren waschen, verlesen, zermusen, TK-Himbeeren auftauen lassen, zermusen und unter die Quarksahne mischen
* Mandarinen abtropfen lassen und unter die Quarksahne heben
* Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, dann mit ganz wenig Wasser erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat, etwas abkühlen lassen
* Quarksahne zur Gelatine geben, vermengen


Für die Schokoladenganache:
* 500 g Schokolade/Kuvertüre nach Geschmack (ich habe 300 g Zartbitter und 200 g Vollmilch genommen)
* 150 g Schlagsahne (oder Pflanzensahne zum Kochen)

* Schokolade hacken und zusammen mit der Sahne überm warmen Wasserbad schmelzen, gut verrühren


Für Zaun & Schweinchen:
* 16 Duplo-Riegel
* rosafarbenes Marzipan oder Marzipan und etwas rote Speisefarbe
* einen Klecks flüssige Schokolade und Zuckeraugen für die Gesichter


"Bau" der Torte:
* einen Tortenring um Tortenboden 1 legen
* Duplo-Riegel halbieren, mit der halbrunden Seite nach außen dicht an dicht zwischen Tortenboden 1 und den Tortenring klemmen
* Tortenboden 1 mit der Frucht-Quarksahne bestreichen, Tortenboden 2 auflegen
* Schokoladenganache auf dem oberen Tortenboden verteilen
* aus dem gefärbten Marzipan Schweinchen und einzelne Körperteile von Schweinchen formen und so in der Ganache, also dem Schlamm, verteilen, dass es aussieht, als suhlten sie sich darin
* Gesichter aufmalen bzw. Augen mit Schokolade aufkleben
* Torte bis zum Servieren kühl stellen

* Schleifchen drum und fertig!

PS: Hut und Arm und Hand des Bauern stammen vom Geburtstags-Teenie höchstselbst, dem meine Schweinchen wohl zu lieblich waren *ggg*

Verlinkt beim Creadienstag


Dienstag, 21. Juli 2015

Hoch die Tassen!

Zu Geburtstagen oder anderen Feierlichkeiten verschenke ich gern handbemaltes Geschirr. Neulich habe ich mal wieder einen ganzen Schwung schlichte weiße Teller und Tassen gekauft und die Porzellanmalstifte geschwungen.
Herausgekommen sind dabei neben einer Tasse mit einer großen "60" für meinen Vater zum Geburtstag...


... diese Kaffeebecher:

Für ein befreundetes Hochzeitspaar habe ich diese süßen Strichmännchen gemalt. ER fängt IHRE Kussherzchen im Schmetterlingsnetz, auf dass ihm keines verloren gehe.

Die Henkel zieren kleine Pünktchen und ein Herz, auf die Rückseite habe ich das Hochzeitsdatum geschrieben.

Das hier ist ein regelrechter "Fanartikel" geworden *ggg*. Von den bunten Punkten umrahmt wird die Silhouette des Prinzen Hamlet in dieser Szene (die dünne Linie vor seinem Körper ist das Kabel des Mikrofons, in das er singt). Ich habe das Foto im Bildbearbeitungsprogramm in eine s/w-Zeichnung konvertiert, ausgedruckt und die Silhouette ausgeschnitten. Zum Malen habe ich den Ausschnitt dann auf der Tasse festgehalten und mit verschiedenfarbigen Stiften ringsherum Pünktchen aufs Porzellan gedrückt. Um den Rand deutlicher hervortreten zu lassen, sind die Pünktchen um die Figur herum sehr dicht und werden zum Rand hin lockerer.

Meine Tassen wandern hiermit zum Creadienstag - aber es werden nicht die einzigen bleiben. Ich habe noch so viele Ideen im Kopf!


Montag, 20. Juli 2015

Wochenrückblick

Eine wunderbare Sommergeburtstagswoche liegt hinter mir. Sie begann mit einem Familienausflug in die Fotoabteilung eines großes Elektronikmarktes, wo ich mir mein Geschenk aussuchen durfte.
Das war das erste Foto, das ich damit geschossen habe:

Für den nächsten Tag wünschten sich die Kinder, auf die Fahrradcrossstrecke im Großen Garten zu fahren. Dort fuhr vor allem der Große in einem Affenzahn über die Hügel und Kuhlen und vollführte waghalsige Sprünge.

Den Mittwoch verbrachten wir in der Sächsischen Schweiz (hier seht ihr die berühmte Basteibrücke) und auf der Felsenbühne Rathen).

Abends kochte mein Mann Paella für uns und...

... zum Nachtisch gab es mein Lieblingsdessert: Crème Caramel, ebenfalls vom Lieblingsmann gezaubert.

Nach einigen Terminen mit dem kleinen Schulkind und der Zusage einer anderen Grundschule (juhuh!) standen am Wochenende dann gleich zwei Familienfeiern auf dem Programm. 

Um den Tag abzurunden und vor allem das heiße Sommerwetter zu nutzen, fuhren wir extra früh los und verbrachten den Tag bis zum Nachmittag am See (der praktischerweise gleich um die Ecke des ersten Restaurants lag). Nach dem Abendessen fuhren wir weiter zu Party Nr. 2, die eine knappe Mietauto-Stunde entfernt stattfand. Kurz nach Mitternacht waren wir dann schließlich wieder zu Hause, was dazu führte, dass am Sonntag alle - inklusive des kleinen Frühaufsteher-Schulkindes - bis halb elf mittags schliefen.

Am Nachmittag unternahmen wir dann noch einen Ausflug an einen ganz besonderen Ort, aber davon erzähle ich euch ein andermal ausführlich. Vielleicht erkennt es die ein oder andere ja schon am Foto?

Außerdem gab es noch eine ganz besondere Geburtstagskarte für mich, bei der die Absenderin aber gar nicht ahnte, zu welchem Anlass sie mich erreichen würde:

Meine erste Karte der SommerMailArt kommt von Daniela. Ich mag Karte und Umschlag sehr!


Vielen Dank für alle eure lieben Geburtstagsgrüße und Wünsche!!!

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