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Dienstag, 25. Oktober 2016

Meine neue Hosen-Tasche

Neulich abends hatte ich spontan Lust und Zeit zum Nähen. Innerhalb von rund zwei Stunden entstand dabei diese Tasche, mein heutiges Creadienstags-Projekt. Genau die richtige Dauer für ein Projekt, wie ich finde.

Der Taschenkörper besteht aus einem aufgeschnittenen Hosenbein (wobei sich eine große Konfektionsgröße ausnahsmweise mal als Vorteil erweist *ggg*). Auch die anderen Taschenteile stammen von der Hose. So wurde der Bund zum Gurt. Details wie Knöpfe und Labels habe ich extra drangelassen, ich mag das.

Ohne kleine Innentaschen geht es nicht. Auch diese habe ich von alten Hosen abgetrennt. Die hellere links stammt von einer Kinderhose. 

An der Innenseite habe ich ebenfalls eine Kinderjeanstasche angebracht, sie hat die perfekte Größe für mein Telefon.

Deko muss sein :-) Auf dem neutralen Jeansuntergrund konnte ich mich mit Web- und Schrägband und Stickblüten so richtig austoben.




Donnerstag, 18. Dezember 2014

18. Türchen: Literarischer Christbaumschmuck

Heute gibt es eine kleine Bastelei, die sich auch prima zum Recycling und zum Verschenken eignet:

Tangrami-Sterne


Die Anleitung dafür stammt von Antje, die in der Dresdner Neustadt ihren schnuckeligen kleinen Schubladen für selbstgemachte Dinge und Dinge zum Selbermachen betreibt. Ihr könnt hier nachlesen, wie es gemacht wird.
  
Als Material eignet sich alles, was man falten kann, von klassischem Buntpapier über Transparentpapier bis hin zu alten Buch- und Broschürenseiten. Ausländische Zeitungen, z.B. arabische oder chinesische, sehen sicher auch sehr interessant aus.

Ich habe ein altes Buch über die Geschichte der deutschen Litteratur verwendet, die damals noch mit zwei "t" geschrieben wurde. Wer sich pikantere Details wünscht, kann ja Charlotte Roches Feuchtgebiete zerschneiden oder eins dieser Romanheftchen mit den schönen Frauen und den obenrum nackten Muskelmännern drauf ;-)


Von diesen Sternchen werden einige an meine Geschenkverpackungen und in die Weihnachtspost wandern. 


Samstag, 10. Mai 2014

Poesiealbum 2.0


Trotz aller Vorzüge moderner Medien: Das Schönste am Bloggen ist für mich, wenn aus den virtuellen echte Begegnungen werden oder zumindest Kommunikation "zum Anfassen" daraus folgt. Viele Karten, Päckchen und Telefonate haben sich seit dem Beginn meiner Bloggerei vor fünfeinhalb Jahren schon ergeben, Freundschaften und regelmäßige Treffen entstanden.
Ein wirklich schönes Projekt, welches das Web 2.0 mit einer Tradition vereint, die wir alle aus Kindertagen kennen, ist Christianes Blogger-Poesiealbum: Ein Buch reist durch die Lande und wird von zahlreichen Bloggerinnen nach und nach mit vielen kreativen Ideen gefüllt.

Am Freitag kam es bei mir an:

Das wirklich coole Album - eine alte Ausgabe von Brehms Tierleben - wir begleitet von einem Kästchen mit allerlei Bändern, Schleifen, Briefmarken, Knöpfen, Pailletten und anderem Dekomaterial sowie verschiedene Karten, Zeitungsausschnitten, Kinderbuchseiten, einem Fahrradschlauch und noch einigem mehr, das die Teilnehmerinnen kreativ verwerten können. denn neben Ideenreichtum, Phantasie und Lust an der Sache zählt für Christiane der Upcycling-Gedanke - wie bei all ihren Kreativprojekten auch.

Nach einigen Gedanken und Skizzen habe ich dann spontan eine Nachtschicht eingelegt und so lange vor mich hin geschnippelt, angeordnet und geklebt, bis meine ganz persönliche Seite fertig war:

Ich habe mir die Seite über Bären und ihre "Verbreitung, Wesensart, Nahrung" ausgesucht und die bärigen Informationen mit meinen eigenen Vorlieben kombiniert.Da heißt es dann beispielsweise: "Vor dem Wasser scheut er sich gar nicht; er sucht es sogar häufig im Sommer auf, um sich zu kühlen, und verweilt dann lange und gern darin." Da habe ich mich spontan wiedergefunden mit meiner Vorliebe zum kühlen Nass, vor allem in Form eines Meeres :-) Meister Petz' Leibspeisen "Obst und Waldbeeren" habe ich durch meine ergänzt: Kuchen, Desserts, Früchte und Karamellbonbons. Meine eigene "Verbreitung" findet sich in Form eines Stadtplanes wieder, auf dem sogar meine Hochschule eingezeichnet ist:

Für meinen Namen habe ich besonders hübsche Buchstaben aus einer Werbeanzeige in der "Schrot und Korn" ausgeschnitten, inkl. Herzchen-i-Punkt!

Meinem Sinn für Romantik tragen Häkelspitze und Blümchen Rechnung...

 ... während Namensbedeutung und Blognamen in Form eines Stückes Lieblingsbonbonpapier in Erscheinung treten.

Auch für meine Liebe zum Kochen und Backen habe ich einen süßen Spruch in einer Zeitschrift gefunden und das Fahrradbild habe ich ausgewählt, weil ich über meine Leidenschaft für Drahtesel überhaupt erst auf Christianes Blog gestoßen bin. Sie nennt sich nämlich auch "Die Fahrradfrau" - und das kommt nicht von ungefähr.

Vor mir war das Buch übrigens bei Kirstin im Augusthimmel. Sie hat mir nicht nur eine schöne Karte mit lieben Grüßen beigelegt, sondern auch ganz fleißig alle aufgelistet und verlinkt, die bisher mitgemacht haben. Am Montag macht sich das Paket in einem frischen Karton auf den Weg zu Wibkes Sonnenstrahlenmomente.

Viel Spaß allen weiteren Teilnehmerinnen! Es macht wirklich Spaß, in dem Buch zu blättern, die vielen tollen und so verschieden gestalteten Seiten zu bestaunen und nebenbei noch etwas über Eichhörnchen, Beutelratten und Ameisenbären zu lernen *ggg*.


Donnerstag, 17. April 2014

Frohe Ostern für Radfahrer


Zu Ostern gibt es ja viele verschiedene Menschen, die man gern beschenken möchte: Kinder, Eltern, Großeltern, Freunde - und Radfahrer :-) Zumindest bei mir gibt es da einen, dessen Leidenschaft dieser Sport ist und der sich am liebsten ganz schnell auf zwei superdünnen Reifen bewegt. Deshalb gibt es auch zu dem einen oder anderen Anlass Fahrradzubehör, Werkzeug oder Lieblingsfahrradladengutscheine geschenkt. Als ich vor einer Weile bei Christiane auf ihrem schönen Fahrradfrauenblog Bikelovin ihr aus alten Schläuchen gewebtes Aufbewahrungskörbchen sah, wusste ich gleich: Genau so soll des Lieblingsmannes Osterkorb dieses Jahr aussehen! Leider hatten wir nicht mehr als ein kleines Stück Schlauch zu Hause, hier wird schließlich alles geflickt und nochmal geflickt und so immer wieder verwendet. Ist ja auch ökologisch und finanziell absolut sinnvoll. Nur bleibt dann eben kein Material für die spontanen Kreativideen der Ehefrau übrig ;-)
Dank Christianes Tipp, den örtlichen Fahrradhändler anzusprechen, und meinem Mut, das auch wirklich zu tun, kam ich schließlich mit einer großen Tüte unterschiedlichster Schläuche nach Hause. Gut versteckt warteten sie auf ihren Einsatz. Zwischendurch wurden sie leider doch vom Ehemann entdeckt, der daraufhin schimpfte, was ich alles für Müll aufheben würde...
Gestern Abend, als der Mann dann beim Elternstammtisch des großen Schulkindes weilte, hatte ich endlich freie Bahn für die Umsetzung meiner Idee. Hier das Ergebnis:


Falls ihr Lust habt, das auch mal auszuprobieren, habe ich beim Basteln fleißig mitgeknipst und so ist ein kleines Tutorial für euch entstanden: 

Ihr braucht: 

* Fahrradschläuche (ich habe für eine Schale mit 30 cm Durchmesser genau 3 Schläuche verwendet)
* festeren Draht
* Schüssel oder anderes Gefäß als Form
* Tacker, Schere, Seitenschneider, Schmuck- oder Flachzange


Und so wird's gemacht:

1. Zuerst reinigt ihr die Schläuche mit Wasser und Haushaltsreiniger (ich hab sie im Waschbecken gebadet und geschrubbt)

2. Deckt den Arbeitsplatz mit einer wasserfesten Unterlage ab, die auch schmutzig werden kann (aus meinen Schläuchen ist eine Menge "Suppe" rausgelaufen, ein Gemisch aus Wasser und dem Puder, das sich innen in den Schläuchen befindet.)

3. Schneidet mit dem Seitenschneider mehrere gleich lange Drahtstücke ab. Jedes sollte einmal vom inneren Schüsselrand über den Boden bis in den gegenüberliegenden Schüsselrand reichen. Alle Stücke kreuzförmig über die Schüssel spannen, an den Rändern nach innen umbiegen. Damit das Weben später gleichmäßig funktioniert, muss die Anzahl dieser "Speichen" ungerade sein, ihr müsst also jetzt noch ein Drahtstück schneiden und befestigen, das allerdings nur vom Schüsselboden bis zu einem der Ränder reicht.
Merke: Je mehr Drahtspeichen und je fester der Draht, desto stabiler am Ende der gesamte Korb!

 
4. Wichtig: Es muss noch ein Stück Draht übrig bleiben, das oben einmal um den Schüsselrand herum reicht (+ ein kleines Stück zum Verdrehen und Befestigen)!

5. Mit einem weiteren Drahtstück verwebt ihr den Draht am Schüsselboden schneckenförmig, so dass nun alle Stücke miteinander verbunden sind:


 6. Nun schneidet ihr den ersten Schlauch auf, idealerweise an der Stelle, an der sich das Ventil befindet (das schneidet ihr dabei heraus).

7. Tackert das eine Ende zu oder verstopft es mit einem Küchentuch (damit bei euch diese Brühe nicht so rausläuft wie bei mir anfangs ;-) 


8. Tackert das andere Ende unten neben der Drahtschnecke um einen der Drähte, das ist euer Anfang:


9. Über komische geformte Löcher im Schlauch wundern ;-)


10. Nun beginnt ihr, den Schlauch um die Drähte zu weben, der neue Schlauch wird immer in den bisherigen Webschlauch gesteckt und festgetackert:


11. Noch stabiler wird das Ganze, wenn ihr nicht nur webt, sondern den Schlauch immer einmal um den Draht wickelt, bevor ihr zum nächsten Draht kommt, wieder wickeln, weiter zum nächsten Draht usw.

12. Ist die Schüssel einmal komplett umwickelt, legt ihr das letzte und längste Drahtstück einmal oben um die Öffnung und befestigt mit Hilfe einer Schmuck- oder Flachzange alle Drahtenden gut an diesem oberen Drahtring:


13. Nehmt nun euren Schlauchkorb von der Schüssel ab und schiebt und drückt Schlauch und Drähte noch ein bisschen zurecht, falls nötig. Der Korb ist jetzt im Prinzip fertig.

Ich wollte den Rand aber noch verkleiden und ein bisschen Farbe ins Spiel bringen. Genauer gesagt: Celeste-Farbe. Also die "himmlische" Nuance, die das Markenzeichen des italienischen Rennradbauers Bianchi ist. Warum gerade diese Farbe? Tja, mein Mann bastelt sich gerade ein neues Rennrad aus Einzelteilen zusammen, und die Grundfarbe dieses neuen "Lebensgefährten" ist eben dieses Celeste-Türkisblau. Deshalb (und wegen des späteren Inhaltes für das Körbchen) sollte das verwendete Band diesen Farbton haben (ich hätte sicher auch das bereits erworbene Lenkerband in dieser Farbe verwenden können, aber das hätte womöglich Ärger gegeben *ggg*).
Voilà:

 Und damit alles ganz stilecht ist und passt, ist die richtige Füllung natürlich ein Muss:

Als da wären: Trinkflasche und Trinkflaschenhalter in "Celeste" und ein speziell komponiertes Biker-Müsli vom Müslispezialisten MyMuesli, der tolle Sorten, einen Müslimixer sowie diverse Sportler-Müslis anbietet.
Nun steht dem Radlervergnügen nichts mehr im Wege :-)



Montag, 14. April 2014

Fruchtiges Upcycling-Osterköbchen


Esst ihr auch so gern Physalis bzw. Kapstachelbeeren wie wir? So ein kleines Körbchen ist hier in Nullkommanix leer - und dann frage ich mich jedes Mal: Wohin mit dem niedlichen Plastikkörbchen, in dem die leckeren Früchtchen verkauft werden?
Für Ostern haben wir diese Verpackung jetzt ganz praktisch in ein Osterkörbchen verwandelt. Dazu braucht man nichts weiter als Papierstreifen in der Breite des Plastikgitters (wir haben welche aus einem Fröbelstern-Bastelset verwendet, die hatten die perfekten Maße). Durchfädeln, Enden festkleben, einen kurzen Streifen als Henkel dran - fertig! Dauert nur Minuten und wird Ende der Woche an die liebsten Schulfreunde & Schulfreundinnen verschenkt - selbstverständlich lecker gefüllt. Dafür ist mein kleines Schulkind bereits zweimal mit seinem Ersparten losgeflitzt und hat das halbe Süßwarenregal leer gekauft :-)


Viel Spaß beim Osterbasteln & eine schöne Woche euch allen!!!

Donnerstag, 3. April 2014

Natürliche Osterdeko


Nach einigen Jahren der Dekoartikelflut verwende ich seit einer Weile nun am liebsten Naturmaterialien zum Verschönern von Haus und Garten. Das sieht nicht nur schön aus, sondern verkleinert die Müllberge und auch die Aufbewahrungskisten. In den letzten Wochen habe ich für ein kleines Osterprojekt fleißig Eierschalen gesammelt. Das ist gar nicht so leicht, wenn man sich eifrei ernährt *lach*. Zum Glück backe ich ab und zu mal für andere, so dass doch ein paar Eierschalen angefallen sind. Mein Mann hat allerdings ziemlich die Stirn gerunzelt, als er die Eierschalen nicht wegwerfen durfte, sondern zusehen musste, wie sie neben der Spüle immer mehr wurden. Er hat wohl befürchtet, dass sie zwar gesammelt, aber letztendlich aus Zeit- oder Motivationsgründen nie verwendet werden. Ist ja nicht so, dass ich immer alles schaffen würde, was ich mir so an kreativen Projekten vornehme... Ich nehme an, ihr kennt das *ggg*.



Als mir dann aber gestern beim Einkaufen am Obst- und Gemüsestand ein Bündel Birkenzweige über den Weg lief, war das Projekt "Osterkranz" gerettet. Zuhause formte ich einen Teil der Zweige zum Kranz. Als ich merkte, dass der so gar nicht rund werden wollte, weil einige Zweige zu stark zum Biegen waren, machte ich kurzerhand ein Ei daraus. Passt ja auch prima! Dann noch die Heißklebepistole angeworfen und die Eierschalen aufgeklebt und zum Schluss ein schönes Schleifchen drangebunden - fertig. Jetzt kann ich mich bloß nicht entscheiden, wo das Ei hin soll. Ans Fenster? Auf den Balkon? Oder doch als Osterdeko zu den Blumenkübeln auf dem Hof? 


Ich mag mein Eier-Ei jedenfalls. Und mein Mann hat tatsächlich ganz ungläubig geguckt, dass die Schalen nun verbastelt sind :-)

PS.: Kleiner Wermutstropfen: Ich weiß, dass die Zweige mit dem Heißkleber dran nun nicht mehr ohne Weiteres in den Biomüll.können ... Vielleicht sollte ich mal biologisch abbaubaren Kleber mit Mehl o.Ä. anrühren... Hat das schon  mal jemand von euch probiert? Hält das mehr als nur Papier?

Dienstag, 9. April 2013

Smoothieflaschen-Upcycling

Fallen bei euch auch so viele kleine Flaschen, Becher und Behälter aus Kunststoff an? Joghurt, Obst, Pudding, Trinkjoghurt, Sahne, Fruchtpüree und Smoothies werden hier gern und oft verputzt - was übrig bleibt, sind die Kunststoffumhüllungen.
Da muss sich doch was draus machen lassen, denke ich jedes Mal, wenn ich vorm Plastikmülleimer stehe - und hebe die ausgewaschenen Packungen erstmal eine Weile auf, sehr zum Leidwesen des Lieblingsmannes ;-).

Getränkekartons und Plastikschalen vom Gemüse werden im Frühjahr hier gern als Pflanzgefäße für die Balkonanzucht genutzt. Joghurtbecher verwenden wir zum Mischen von Farbe und zum Auswaschen der Pinsel.
Für die kleinen, hübsch geformten Plastikfläschchen von pflanzlicher Sahne und Obstsmoothies habe ich mir nun das hier einfallen lassen:

Ein bisschen Masking Tape in Frühlingsfarben, passende Schleifen und Bänder - schon fertig!
Ach ja, ein paar Blümchen braucht ihr natürlich noch, wenn's richtig hübsch aussehen soll ;-).

Geht euch das auch so oder denke nur ich beim Anblick dieser Flaschen an einen wohlgeformten Frauenkörper? *ggg*

 

Liebe Grüße & eine schöne Frühlingswoche!

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