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Sonntag, 15. Mai 2016

Dresdner Himmel: Omsewitz

Heute stürmt und regnet es draußen - genau die richtige Zeit, um sich noch einmal die Bilder der vergangenen Woche anzusehen. Knallblauer Himmel, Sonne satt, T-Shirt-Wetter. Dazu üppig blühende Bäume und Büsche und schon ganz viel Grün, wunderbar!

Da bin ich doch gern täglich die 14 km erest zur Grundschule des kleinen Schulkindes und dann noch einmal in die entgegengesetzte Richtung zur Arbeit geradelt. Macht 28 Fahrradkilometer pro Tag, nicht schlecht ;-)

Am Freitag ergab sich dann ein spontaner Besuch bei der frisch ins eigene Traumhaus eingezogenen Amberlight, das von meiner Arbeitsstelle nur durch den malerischen Omsewitzer Grund getrennt wird. Von dort stammen auch meine heutigen Himmelsbilder.

Ansonsten fordern mich Job und Familie nach wie vor rund um die Uhr, daher auch die große Leere hier. Bin selbst gespannt, ob sich das irgendwann auch mal wieder ändert...

Habt ein gemütliches Pfingsten und genießt das verlängerte Wochenende!



Donnerstag, 4. Juni 2015

Belgische Waffeln


Nach dem ersten geführten Spaziergang und einer vergeblichen Fahrt zur Dalheimer Mühle am Montag (Ruhetag) machten wir uns heute noch einmal auf den Weg. Schließlich sollte es dort sagenhaft gute belgische Waffeln geben und die mussten wir unbedingt probieren! Nur zehn Minuten durch den Wald und schon waren wir da. Das hübsche Haus mit dem großen Freisitz und dem kleinen See davor ist ja an sich schon ein lohnendes Ausflugsziel. Aber wenn man dann noch in den Genuss der Küche kommt, ist es noch viel besser. Wir haben uns mit mehreren anderen Müttern und Kinder zum Kaffeetrinken dort getroffen, bei einem Blick auf die Teller der anderen Gäste aber noch vor Ort beschlossen, unbedingt nochmal zum Abendessen zu kommen.
Man hatte uns nicht zu viel versprochen: Die Waffeln waren schön groß, außen knusprig, innen ganz weich, dazu gab es Vanilleeis, Vanillesoße und frische Erdbeeren. Hmmmm! Und während wir Mütter schwatzten, spielten die Kinder am See und ärgerten die Enten *ggg *. Die sind unheimlich zutraulich und sehr lustig. Dieser gemütliche und genussvolle Ausflug schreit geradezu nach einer Wiederholung. Wie gut, dass wir noch weitere zwei Wochen Zeit dafür haben. 

 
Aber auch sonst wird uns hier ganz bestimmt nicht langweilig. Auf meinem Therapieplan stehen noch mehrere Massagen, Einzel- und Gruppengespräche, Wassergymnastik, Rückenschule, Yoga, Meditation, Beckenbodentraining, Body Styling und Thai Bo. Die Wochenenden sind bereits mit Fahren ins Irrland, nach Köln, Aachen und Essen verplant. 

Mittwoch, 3. Juni 2015

Ein Rad ohne alles

Die gute Nachricht: Für einen Minibetrag bekommen wir hier feste Leihräder für die komplette Kurzeit. Alle. Auch die Kinder. Die schlechte Nachricht: Außer zwei Rädern, einem Lenker und einem Sattel haben sie nichts mit dem gemeinsam, was wir zu Hause so "Fahrrad" nennen *ggg*. Heißt: Sie haben weder Gangschaltung noch ordentliche Bremsen noch einen Korb. Und Letzteren brauche ich ja schon allein wegen der schweren Kameratasche, nicht wahr?

Nichtsdestotrotz habe ich mich heute zum ersten Mal auf den Sattel geschwungen und das Nachbardorf Arsbeck erkundet. Dort gibt es nämlich so einiges, was es hier in Dalheim nicht gibt. Eine Sparkasse zum Beispiel. Oder eine Post. Oder eine Apotheke. Ganz zu schweigen von einem Supermarkt. Nicht, dass ich einen Supermarkt bräuchte, wir werden hier rund um die hier sehr gut verpflegt, zusätzlich stehen immer kalte Getränke und Tee inkl. Wasserkocher zur Verfügung. Vielen meiner Mitbewohnerinnen hier schien es allerdings bereits ab Tag 2 anders zu gehen, sie gründeten Fahrgemeinschaften und plünderten die umliegenden Supermärkte. Ich finde es jedoch ganz angenehm, auch von solchen Alltagsaufgaben wie dem Einkauf freigestellt zu sein. Da ich aber so gern Postkarten schreibe und Päckchen schicke und die Ausflüge und Bastelmaterialien hier etwas kosten, brauchte ich frisches Bargeld. Und ein paar sehr laut weinende Kleinkinder sowie ein kleiner Kerl im Zimmer nebenan, dessen neues Hobby das Hoch- und Runterfahren der automatischen Rollladen zu sein scheint, haben mich zur Investition in Ohrstöpsel verleitet.
Zudem erkunde ich sehr gern und neugierig meine Umgebung, erst recht, wenn sie so hübsch ist wie die hier. Die Radwege gehen meist mitten durch den Wald oder an kleinen Dorfstraßen entlang, Autos oder andere Menschen trifft man nur selten. Dafür umso mehr Tiere und Pflanzen, malerische Winkel und schnuckelige Häuschen.

Der Weg führt mitten durchs Moor mit seiner faszinierenden Flora und Fauna.

Mitten im Wald stehen malerische Häuser, das Pförtner"schlösschen" des Industriellen Anton Raky und eine Ruine.

Auf dem Weg durch Arsbeck begegneten mir einige Kuriositäten:
Stapelweise schöne Stühle auf dem Sperrmüll, eine schlafende Erdbeere, fröhliche Baustellenbeleuchtung und ein sehr liebes Verkehrsschild

Für mich sehr ungewohnt war auch das anlässlich des Schützenfestes festlich geschmückte Dorf inkl. des üppig dekorierten Hauseingangs des diesjährigen Schützenkönigspaares.

Mein Traumhaus habe ich auch gefunden *hach*
 
Backsteingebäude gefallen mir immer gut, je älter und urtümlicher, desto besser. Aber wie ich hier immer wieder feststelle, gibt es auch die moderne Variante davon. Typisch dafür sind die makellos gepflegten Vorgärten, i.d.R. ohne Zaun.

Am Feld entlang ging es zurück ins Kurheim, wo eine Krankengymnastikstunde mit meinem kleinen Schulkind wartete. Da er sich noch in der Stunde von der Behandlungsliege "stürzte" und wir dann erstmal einen Kühlbeutel und Arnikasalbe und etwas Ruhe brauchten, brachte ich ihn anschließend nicht wie geplant zurück ins Kinderhaus, sagte meine Sporttermine ab und wir verbrachten einen gemütlichen Tag mit Eisessen, Kuscheln, Lesen und Schwimmbadbesuch. Nach dem Sonntag in einem Indoorspielplatz tat das als Ausgleich sehr gut!


Samstag, 25. Oktober 2014

Fahrrad-Nostalgie

Bei der Ausstellung alter Drahtesel im Dresdner Stallhof konnte man herrlich in alten Fahrradzeiten schwelgen. Aber seht selbst:
 
Mein persönliches Highlight war dieser kleine Hund aus Pfeifenputzern fürs vordere Schutzblech. Nein, er erfüllt keinerlei Funktion, sondern ist rein zu dekorativen Zwecken dort angebracht. Und es handelt sich auch um kein possierliches Tierchen Marke Eigenbau, sondern um ein Exemplar aus einer Serie, die in den Siebzigern extra zu diesem Zweck hergestellt und verkauft wurde.

Das letzte Gefährt ist natürlich kein Fahrrad, sondern das allererste Auto, ein Benz, mit dem Bertha Benz 1888 (heimlich!) die Premierenfahrt gemacht hat. Der allererste Autofahrer überhaupt war also eine Frau - woher kommen dann eigentlich die blöden Gerüchte zum Themas Frauen und Autos??? ;-)




Freitag, 18. Juli 2014

Nachtrag zum Fahrradfest


Ich hatte ja hier schon einmal kurz erwähnt, dass wir auch dieses Jahr wieder beim Fahrradfest der Sächsischen Zeitung dabei waren - und einen Extrapost dazu versprochen. Hier ist er nun. 

Sechs verschiedene Touren zwischen 11 und 135 Kilometern standen zur Wahl, alle starteten und endeten auf dem Dresdner Theaterplatz vor der herrlichen Kulisse der Semperoper. Wir haben uns für die 50 km entschieden. Von der Dresdner Innenstadt ging es über die Neustadt hoch nach Boxdorf und Moritzburg, dann weiter über Wiesen und Felder und durch angenehm schattige Waldstücke nach Friedewald. 
 
So ungefähr muss es aussehen, wenn die Müllerstochter Stroh zu Gold spinnt :-)


Achtung: Indianer! Lustige Wegmarkierung nahe der Karl-May-Stadt Radebeul ;-)



Danach führte die Strecke die 140 zuvor emporgestrampelten Höhenmeter fast auf einmal wieder nach unten ins Elbtal nach Radebeul. Was für eine grandiose Rennstrecke! 50 km/h ganz ohne selbst treten zu müssen! An der Festwiese in Alkötzschenbroda gab es dann die zweite Stärkung in Form der obligatorischen sauren Gurken, Müsliriegel, Äpfel und Bananen - alles inklusive dank unserer Verpflegungsgutscheine aus dem Startpaket. Und weil wir Alkötzschenbroda so gern mögen, haben wir unsere Rast dort verlängert und uns noch ein schnuckeliges Café zum Kaffeetrinken gesucht. 

Manchmal ist Fahrradfahren wie Fliegen!

Anschließend ging es an der Elbe entlang über Niederwartha und Gohlis wieder zurück in Richtung Stadt, wo die Hitze immer spürbarer wurde. Draußen in der Natur war sie gut auszuhalten, aber zwischen Beton und Asphalt zerflossen wir fast. Also nur noch schnell die diesjährige Medaille einsammeln und ab nach Hause unter die kühle Dusche. Insgesamt waren rund 11.000 Radler dabei!

So langsam wächst unsere Medaillensammlung ganz ansehnlich, was vor allem dem sportlichen Ehrgeiz des Lieblingsmannes zu verdanken ist:
 

Schön war's! Und obwohl ich sonst bestimmt nicht der Typ bin, der gern an seine körperlichen Grenzen geht, hat mir diese Herausforderung gut getan. Durch die BA-Arbeit habe ich die letzten Wochen fast komplett im Sitzen verbracht und gar nichts Sportliches mehr getan. Da soll jetzt wieder mehr passieren.



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