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Dienstag, 24. November 2015

Mini-Modelleisenbahn für Regentage

Obwohl mir gerade die Sonne so auf den Schreibtisch scheint, dass ich auf dem Bildschirm kaum noch etwas erkennen kann, ist es um diese Jahreszeit draußen oft kalt und ungemütlich. Dann müssen wir immer ganz schön überlegen, was wir am Wochenende machen, wenn Wald, Wiese und Radfahren ausgeschlossen sind. Als ich neulich noch so über ein nettes Sonntagsprogramm nachdachte, hatte mein Großer schon eine wunderbare Idee: Mit viel Geduld und Genauigkeit zeichnete er ein A-4-Blatt voller kleiner Schienen, Weichen und Kurven. Anschließend kopierte er das Ganze mehrmals und zerschnitt es in Quadrate. Diese ließen sich nun ganz nach Belieben zu einem großen Streckennetz zusammenlegen. 

Wir legten ein großes Brett und eine alte Pinnwand auf den Tisch, um unsere "Eisenbahnplatte" später heil transportieren zu können. Auf dem rauen Material hafteten die Papierstücke gut und verrutschten nicht so leicht.
Nun konnte es losgehen: Die Jungs dachten sich den Schienenverlauf aus und bauten drauflos. Ich besorgte derweil von Balkon- und Zimmerpflanzen kleine Äste, die mit etwas Knete als Standfuß Bäumchen ergaben. Dann durchsuchten wir die Kiste mit den Ü-Ei-Figürchen nach Bewohnern und kleinen Autos, Flugzeugen und natürlich Zügen. Die Straßen habe ich mit Maskingtape im Straßendesign aufgeklebt.

Das war ein schöner Spaß! Wird die Bahn wieder abgebaut, brauchen die Papierschnipsel nur ganz wenig Platz in einem Kästchen oder einer Dose. Bis sie beim nächsten Spiel wieder zum Einsatz kommen!

Die Vorlage darf ich euch hier zum Download bereit stellen.
Verlinkt beim Creadienstag.

Viel Spaß beim Spielen und Bauen! Der nächste Regensonntag kommt bestimmt.


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Fensterketten aus Naturschätzen

Vor vielen Jahren hatte ich eine Idee: Ich fädelte und knotete alles, was ich im Herbst so gern sammle, an lange Bänder und hängte diese, eins neben das andere, an das Fenster meines Jugendzimmers. Das Ergebnis gefiel mir so gut, dass ich diese natürlich Gardine auch lange nach dem Herbst noch hängen ließ. Ungefähr seitdem wollte ich das mal wieder machen. Naja, was lange währt usw. ;-)
Jetzt habe ich es wirklich getan: Das kleine Schulkind malte neben mir sein erstes "Malen nach Zahlen"-Bild, das große las in seiner Höhle seinem Hochbett und ich bohrte und fädelte und knotete, was das Zeug hält. Herausgekommen ist diese wunderschöne Fensterdeko für unsere Balkontür in der Küche, über die ich mich nun jeden Tag freuen kann:

Das Nachmachen ist ganz einfach: Ihr benötigt nur Bindfaden, Bast oder Zwirn, wie ihr mögt, außerdem ganz viele Herbstschätze wie Kastanien, Eicheln, Nüsse, bunte Blätter (auch ungepresst sehr schön), Zapfen, kleine Ästchen (schön als Bündel), Lampionblumen, Hagebutten und und und. Ich habe in die Nüsse und Früchte Löcher gebohrt und alles mit 5-10 cm Abstand an den Bast geknotet. Vor allem für Früchte, die noch trocknen, ist das wichtig. Fädelt man sie nur auf, rutschen sie irgendwann alle unten am Band zusammen und oben ist nix mehr :-) Als Abschluss habe ich für jedes Bandende unten ein besonders schönes und großes "Objekt" ausgesucht. Anschließend habe ich jedes Band einzeln an der Oberseite des Fensters mit einer Reißzwecke befestigt.



Dienstag, 9. April 2013

Smoothieflaschen-Upcycling

Fallen bei euch auch so viele kleine Flaschen, Becher und Behälter aus Kunststoff an? Joghurt, Obst, Pudding, Trinkjoghurt, Sahne, Fruchtpüree und Smoothies werden hier gern und oft verputzt - was übrig bleibt, sind die Kunststoffumhüllungen.
Da muss sich doch was draus machen lassen, denke ich jedes Mal, wenn ich vorm Plastikmülleimer stehe - und hebe die ausgewaschenen Packungen erstmal eine Weile auf, sehr zum Leidwesen des Lieblingsmannes ;-).

Getränkekartons und Plastikschalen vom Gemüse werden im Frühjahr hier gern als Pflanzgefäße für die Balkonanzucht genutzt. Joghurtbecher verwenden wir zum Mischen von Farbe und zum Auswaschen der Pinsel.
Für die kleinen, hübsch geformten Plastikfläschchen von pflanzlicher Sahne und Obstsmoothies habe ich mir nun das hier einfallen lassen:

Ein bisschen Masking Tape in Frühlingsfarben, passende Schleifen und Bänder - schon fertig!
Ach ja, ein paar Blümchen braucht ihr natürlich noch, wenn's richtig hübsch aussehen soll ;-).

Geht euch das auch so oder denke nur ich beim Anblick dieser Flaschen an einen wohlgeformten Frauenkörper? *ggg*

 

Liebe Grüße & eine schöne Frühlingswoche!

Mittwoch, 23. Januar 2013

Kalender-Recycling N° 2

Wie versprochen, gibt es hier noch mehr Ideen für die Lieblingskalenderbilder aus dem vergangenen Jahr.

Heute:

Stehsammler-Verschönerung

Und so geht's:

- Messt die Höhe und Breite eurer Stehsammler oder Aktenordner aus.
- Sucht das passende Kalenderbild aus.
- Schneidet es entsprechend der Stehsammlerbreite in Streifen.
- Klebt es auf die Stehsammler/Ordnerrücken auf.
-Überzieht es für längere Haltbarkeit mit selbstklebender Klarsichtfolie/Bucheinschlagfolie, die an den Bildrändern etwas überlappt.
- Zum besseren Auffinden des Inhalts klebe ich immer noch weiße Adressaufkleber auf, die ich entweder per Hand oder mit dem PC beschrifte.


Mein Bild ist noch nicht vollständig, weil mein Kleiner noch nicht genug Stehsammler hat. Aber ich bin da ganz zuversichtlich, dass die anderen beiden noch voll werden ;-).

Da ja die meisten Ordner in der Regel nicht im Kinderzimmer, sondern im Wohn- oder Arbeitszimmer zu finden sind, gibt es auch noch die Variante "Altes Rom":



Habt einen schöne  Mittwoch & liebe Grüße!


Donnerstag, 17. Januar 2013

Kalender, Kalender

Wie ihr seht, seht ihr hier im Augenblick nix ;-). Das liegt daran, dass mich nach einem eher ruhigen Advent Seminare, Praktikum, Leistungsnachweise und Prüfungsvorbereitungen fest im Griff halten. Zudem bin ich Mitglied in zwei hochschulpolitischen Gremien, die erst kürzlich ihre Arbeit aufgenommen haben.

Dennoch entsteht hier in den Abendstunden immer wieder etwas Kreatives, wobei dann aber meistens Zeit, Muße und nicht zu vergessen: Tageslicht zum Fotografieren und Bloggen fehlen. Daher die große Leere hier.

Aber jetzt!

 

Saisonal bedingt ist hier ein ganz bestimmtes Kreativmaterial in größeren Mengen angefallen: KALENDER. Ich mag sie sehr gern und habe recht viele davon. Die schönen Bilder fand ich viel zu schade zum Wegwerfen. Deshalb habe ich überlegt, wie ich sie recyceln könnte. Klar, die schönsten kann man prima einrahmen und aufhängen, aber eben nicht alle.


Ich hab Verschiedenes ausprobiert und gewerkelt. Einige Ideen möchte ich euch hier in loser Folge vorstellen.

Ich beginne mit einem Kinderpuzzle

Ein besonders detailreiches und farbenfrohes Pippi-Langstrumpf-Kalenderblatt wurde mittels lang verschütteter Mathematikkenntnisse ;-) und Schere/Schneidegerät in Länge und Breite in gleiche Teile geteilt, erst Streifen, dann Rechtecke (oder Dreiecke, wer mag). Klar kann man auch unregelmäßige Schnitte setzen oder sich die Mühe machen, "richtige" Puzzleteile auszuschneiden.
(Wer ein stabileres Puzzle haben möchte, klebt das gesamte Bild vorher auf eine Pappe auf.)


Nun braucht ihr nur noch eine Schachtel dafür, z.B. eine große Streichholzschachtel oder eine kleine Schokoladenriesenpackung. Hübsch bekleben und mit dem Puzzlemotiv ( z.B. von der Kalenderrückseite) versehen - fertig!


Liebe Grüße!

Sonntag, 6. Januar 2013

Gib Gummi: Viel Spaß mit Einweghandschuhen!

Ist es bei euch draußen auch so nass-eklig-kalt-grau? Und der Sonntag noch so lang? Braucht ihr eine lustige und kurzweilige Beschäftigung für euch und die Kinder? Dann probiert doch mal Folgendes aus, die Zutaten dafür habt ihr bestimmt im Haus:

Witzige Figuren aus Gummihandschuhen

1.) Zutaten zusammentragen

2.) Handschuhe aufpusten.
Ist bissl verzwickt, geht aber mit etwas Übung gut. Haltet am besten den Handschuh so wie auf dem Bild und lasst nur ein kleines Luftloch zum Reinpusten offen. Und bitte nicht den ganzen Handschuhrand in den Mund nehmen, nur ins Loch pusten! ;-)

3.) Links: voll aufgepusteter Handschuh, rechts: nur wenig aufgepusteter Handschuh

4a) großen Handschuh nach Herzenslust bemalen

 
... mit Brille und Nasenlöchern ...
 
 
... oder mit Wollhaaren, die an die "Hörner" geknotet werden ...


4b) kleinen Handschuh "auf den Kopf" drehen und in der Mitte zwischen Daumen und übrigen Fingern (gestrichelte Linie) abbinden oder mehrmals verdrehen:

Wo genau ihr abbindet (also eher etwas höher oder niedriger), bestimmt die Proportionen von Kopf und Körper der entstehenden Figur:
Abbinden mehr Richtung Daumen = kleiner Kopf & großer Körper
Abbinden eher Richtung Finger = großer Kopf & kleiner Körper

Nun ebenfalls Stifte schnappen und den Handschuh in ein Lebewesen verwandeln, z.B,. in ein kleines Männlein ...

 ... oder in einen Elefanten.

So sieht es übrigens aus, wenn der Hals nur verdreht und nicht abgebunden wurde.

Die Gliedmaßen sind weich und beweglich, die Figur kann also winken, "bitte-bitte" machen und bestimmt auch noch viel mehr!

Mit den Figuren könnt ihr nun spielen oder kleine Theaterstückchen aufführen oder oder... Euch fällt bestimmt ganz viel dazu ein! Schreibt ihr mir einen Kommentar, wenn ihr es ausprobiert? Dann würde ich zu gern auf euren Blogs schauen, was ihr euch alles Tolles ausgedacht habt und wie eure Handschuhwesen aussehen!

Ganz viel Spaß & liebe Grüße!

Samstag, 22. Dezember 2012

22. Türchen: Rote Nasen ganz ohne Frieren :-)

Heute zeige ich euch eine wirklich süße Idee für eine kleine Weihnachtsüberraschung für Nachbarn (und Verkäuferinnen und Busfahrer und und und...):

Rudolphs Ersatznasen
(Rudolph's spare noses)

Entdeckt habe ich sie auf vielen amerikanischen Blogs. Da ich es aber weder mag, wenn hier alles nur noch Englisch ist, noch glaube, dass die meisten Menschen mit dem Begriff "spare parts" etwas anfangen können, habe ich Etiketten auf Deutsch gestaltet und ein kleines Rentier mit roter Nase dazu entworfen.

Ihr braucht dafür rote Fruchtgummi oder Marshmallows (meine sind von Trolli), kleine Klarsichtbeutel, Etiketten und einen Tacker.

Und damit ihr gleich losbasteln könnt, dürft ihr euch die Etiketten für die Tütchen hier runterladen.


Viel Spaß beim Eintüten und Verschenken!

Liebe Grüße!


Freitag, 21. Dezember 2012

21. Türchen: Draußen Weltuntergang - drinnen Heimkino

Oh Mann, dieses Weltuntergangszeug nervt mich! Seit Tagen und Wochen kennen sämtliche Medien, inkl. den (angeblich?) seriösen, kaum noch ein anderes Thema. Dabei ist an den vermeintlichen Vorhersagen der Maya gar nichts dran, wie wir bei einer Führung zum Originalkalender hier erfahren haben. Der Kalender endet heute einfach nur.
Ich ahne Schlimmes: Meine Kalender enden jedes Jahr! Immer pünktlich am 31.12. - bedeutet das demzufolge auch einen Weltuntergang, und das gleich jedes Jahr wieder? Oh weh!
Mit Apokalypsen à la Hollywood kann ich ebenso wenig anfangen. Überhaupt fällt es mir reichlich schwer nachzuvollziehen, weshalb viele Menschen scheinbar immer bloß auf einen Untergang unserer Erde warten. Ich denke, ehrlich gesagt, nie darüber nach, ob es die Welt bald nicht mehr geben könnte, der Himmel einstürzt, uns ein Meteorit trifft oder ähnliches. Aber vielleicht bin ich da ja auch einfach nur zu ignorant... ;-)

Einen sehr schönen Film habe ich allerdings zum Thema Endzeit gefunden. "#9" von Tim Burton, einem meiner Lieblingsregisseure:


Von ihm stammt auch einer unserer liebsten (Erwachsenen-) Weihnachtsfilme, Nightmare before Christmas, neben dem ganz und gar unchristlichen Leben des Brian :-) und meinem absoluten Lieblingsweihnachtsliebesfilm Tatsächlich Liebe:


Und hier noch mehr Lieblingsfilme für gemütliche Weihnachtsferien:


Da es für die Gemütlichkeit unbedingt auch echtes, offenes Feuer braucht, wir aber weder über einen Kamin noch über eine Feuerschale o.Ä. verfügen, habe ich aus dem großen Supermarkt neulich dieses Schwedenfeuer mitgebracht (auch hier erhältlich). Das ist ein Stück Baumstamm von ca. 25 cm Durchmesser, 30 cm Höhe, mit der Axt im oberen Teil mehrmals gespalten und in der Mitte befindet sich ein Stück Grillanzünder. So soll es schön von innen nach außen brennen und braucht nur eine feuerfeste Unterlage draußen, z.B. einen gepflasterten (Garten-) Weg. Wir sind gespannt!


Und da heute der letzte Kindergartentag ist, hat sich der Kleine etwas ganz Liebes für seine Pädagoginnen ausgedacht und gebacken: Lebkuchenmännchen, die er heute Morgen ganz stolz verteilt hat. Aber auch die Kinder gehen nicht leer aus: Für sie hat er ein großes Lebkuchenhaus gebacken, zusammengeklebt und gestaltet, das sie dann alle zusammen vernaschen.

Nur rotes Masking-Tape haben wir verwendet - und trotzdem ist jedes anders.

Auf der Rückseite sind Weihnachtsgrüße auf einem dieser schönen Papier-Cutties angebracht.


Ich wünsche euch einen schönen Tag heute! Macht es euch gemütlich!

Liebe Grüße!

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