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Sonntag, 19. April 2015

Nachlese: Der Osterbrunnen

Bevor es ganz zu spät ist, möchte ich euch heute noch ein paar Bilder vom Ostermontag zeigen, die ich im Wohnort meiner Großeltern gemacht habe. Dort waren wir zu Besuch und haben einen Spaziergang unternommen, auf dem meine Oma uns unbedingt eine Überraschung zeigen wollte.

Was wir dann sahen, hatten wir wirklich nicht erwartet in dem kleinen Ort im Landkreis Leipzig: Aus knapp 9000 (!) kunterbunten Ostereiern hatte der rührige Dorfverein einen imposanten Osterbrunnen sowie mehrere behängte Bäume und eine Art Zaun gestaltet. Zusätzlich hingen Eier in Schaukästen und es gab lebensgroße Hasenfiguren zu bestaunen.

Wegweiser an der Straße mit dem tollen Namen, die ich seit frühester Kindheit kenne: So heißt nämlich auch die Bushaltestelle, an der wir immer ein- und ausgestiegen sind, wenn wir Oma und Opa besucht haben.


Bemalt wurden die Plastikeier von den Frauen des Dorfvereines sowie von Kindern aus den Kitas und Grundschulen des Ortes.

Häschenschule in ganz groß

Wie im Märchen: Veranstaltungshäuschen

Der schön sanierte Alte Gutshof beherbergt...

... das Standesamt, in dem wir selbst schon der Trauung von Freunden beigewohnt haben...

... und die Gemeindeverwaltung.

Im Dorfteich lebt nur noch ein einziger Schwan

Unsanierter Teil des Gutshofes

Versteinerte Baumstämme, die im Braunkohletagebau der Region zutage gefördert wurden

Wald, Seen und der Bergbau prägen die Landschaft und das Wappen der Gemeinde Großpösna.

Mit dem Zug ging es dann vom historischen Bahnhof im Ortsteil Oberholz am gleichnamigen Wald zurück nach Hause. Ich war lange nicht mehr dort, geschweige denn an dem Bahnhof. Es war wirklich schön, ein bisschen in alten Zeiten und Kindheitserinnerungen zu schwelgen!


Freitag, 10. April 2015

Oh Ha(se)!

 
Gestern durfte ich bereits den vierten Frühlings-Buchstaben aus meinem Briefkasten fischen. Diesmal stammt er von Astrid aus Köln:

Da sie sich selbst als "ältesten Hasen in der Runde" beschreibt, war das Motiv ihrer Karten schnell klar: Meister Lampe sollte es sein. Diese schlichte schwarz-weiße Collage aus Ostersymbolen und Jugendstilelementen steckt im ebenfalls hasenschönen Umschlag. Lieben Dank für dein H, liebe Astrid!

Und damit ergeben die Buchstaben immerhin schon ein vollständiges Wort, das gerade zur Küche wirklich gut passt :-)

Auch ich stecke mitten in den Vorbereitungen für meine Karten, schließlich bin ich ja die nächste. 

Und weil wir gerade beim Thema Hasen sind: Als wir am Ostermontag meine Großeltern besucht haben, sind mir zwei ganz besondere Exemplare dieser Gattung aufgefallen, die ich euch gern zeigen möchte:

Dieses lustige Kerlchen hier hat mir als Kind immer in seinem Körbchen die bunten Schokoeier gebracht. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wiederzusehen!

Diesen hier hat meine Oma aus Kunstleder und Garn selbst gemacht. Auch er trägt ein Körbchen, gerade groß genug für ein Ei. 

Meine vielen Hasen schicke ich zu Lottas Fotoprojekt Bunt ist die Welt, die passend zur Osterzeit die Langohren zum Thema hat.


Montag, 6. April 2015

Unser schöner Ostersonntag

Wir haben gestern einen wunderbar ruhigen Ostersonntag verbracht. Lange ausschlafen, gemütlich frühstücken, dann der Reihe nach die Osternester im Hof verstecken und schließlich suchen. Mit dem Alter der Kinder steigt natürlich auch der Kniffligkeitsgrad der Verstecke, so dass es ein Weilchen gedauert hat, bis alles gefunden war. Zumal ich einen Großteil der Süßigkeiten einzeln versteckt habe: Ein kleines Schokoei im Gebüsch, einen Müsliriegel in der Dachrinne, die Kaubonbons unterm Regenfass usw. Der Schokohase in der Gießkanne blieb auch sehr lange unentdeckt :-)


Kreuzstich auf Holz - mein schönes Geschenk von meinem Großen

Ganz und gar untypisches Ostertier für den Kleinen :-)

Der Gartentisch nach dem Suchen - wenn vier Leute für vier Leute etwas vorbereiten und verstecken, ergibt das eine ganze Menge!

Nach dem Mittagessen - Couscous mit orientalischem Kichererbsengemüse - radelten wir bei schönstem Sonnenschein zu Jägerhof, einem sehr malerischen Gebäude der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Es beherbergt die Puppentheatersammlung und das Museum für Volkskunst, das immer an Ostern und Weihnachten einen Sonderausstellung zum Kunsthandwerk rund um das jeweilige Fest bietet. Über ganz besondere, weil genähte Weihnachtsbäumchen dort hatte ich bereits berichtet.

???

Symbole, die auf die historische Nutzung und den damit verbundenen Namen des Museums hinweisen, finden sich schon im Außenbereich und an der Tür zahlreich.

Hat zwar nichts mit Ostern zu tun, gefiel mir aber trotzdem: Werkstattzeichen eines Schmieds, Sachsen, Mitte des 19. Jh.

So viele schöne Ostereier in tlw. ganz ausgefallenen Techniken haben wir bewundert.

Das kleinste war das Ei eines Zebrafinken.

Frühlingshäkeleien gab es auch zu sehen

Das Besondere an den Sonderausstellungen: Sie finden in keinem Extraraum, sondern mitten in der Sammlung statt. Zwischen herrlichen alten Bauernschränken, Wäschetruhen, Kachelöfen und alten Webstühlen stehen große Ostersträuße mit den Eiern jeweils einer Technik.


Die große und interaktive Landkarte von Sachsen hat die Jungs sehr interessiert.

Und trotz ganz anders lautender Wettervorhersagen radelten wir - nach einem Eisbecher im Café und einer ausgiebigen Fahrradslalomrunde auf dem Postplatz - auch in strahlendem Sonnenschein zurück nach Hause. Hier gab es dann den Pinguin-Trickfilm Happy Feet und dazu Abendbrot in Form kleiner Schnittchen und Häppchen auf dem Sofa.




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