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Freitag, 11. Dezember 2015

Nix los

Ein paar Blümchen, beim Einkaufen im Supermarkt mitgenommen. Dazu der wunderschöne Engel, vom Schwiegervater handgemacht. Und eine der schönen Weihnachtskarten von Frau Fadenschein, die ich bei ihr gewonnen habe. Wie anders alles wirkt vor der neuen Wandfarbe!

 

Sonst ist gerade nix los hier auf dem Blog, ja, ich weiß. Aber hinter den Kulissen hat mein geruhsames vormittägliches Leben Fahrt aufgenommen und zwischen oder nach Kinderterminen, Weihnachtsvorbereitungen, Bewerbungen, Selbständigmachen und ganz viel Ehrenamt sinke ich nur noch aufs Sofa. Keine Lust auf lange Texte, schöne Bilder, nette Kommentare. Seit ich die NAHTzuGABE gegründet habe, nähe ich viel, fahre mit dem Rad quer durch die Stadt, um Spenden einzusammeln oder abzugeben, organisiere Nähtreffen und Übergabetermine, kümmere mich um unsere Facebook-Präsenz, halte Mailkontakt mit Näherinnen, Spendern, Erstaufnahmeeinrichtungen und Interessierten. Nebenbei habe ich angefangen, an einem Tag in der Woche Deutschunterricht zu geben und an einem anderen die Kinderbetreuung übernommen, damit die Mütter ungestört dem Unterricht folgen können. Um 20 Kinder jeden Alters zwei Stunden lang zu beschäftigen, muss einiges vorbereitet werden. Die Sprachkurse natürlich auch. Zudem ist keiner der Kurse gleich um die Ecke. 
Ab nächster Woche werde ich dann Vollzeit unterrichten, dann allerdings nicht mehr ehrenamtlich, daher die Selbständigkeit, die ich just heute auf dem Finanzamt angemeldet habe. 
Hinzu kommt die Angst, das nicht zu schaffen; dass 28 Stunden Unterricht plus Vorbereitungszeit mit Familie schwer zu vereinbaren sind, dass ich nur noch fix und fertig sein werde. Und das schlechte Gewissen, das kleine Schulkind dann allein zu seinen Therapieterminen fahren lassen zu müssen.
Ich hab ein bisschen Weihnachtsdeko aufgestellt, ein paar Plätzchen gebacken, das war's schon. Die Kalender für die Großeltern sind längst fertig, ein Fotobuch auch, ein zweites fehlt noch. Ansonsten wird es nichts Selbstgemachtes geben, sehr schade. Aber manchmal geht es halt nicht anders und Näh-Nachtschichten kommen aus Gründen (Gesundheit, Nervenkostüm) für mich nicht in Frage.
Wir werden sehen, wie alles wird...

Aber wenn ich nun schonmal hier bin, muss ich euch unbedingt noch etwas anderes Floristisches zeigen: Unseren Adventskranz:

Dessen Gestaltung hat dieses Jahr nämlich unser Teenie übernommen, inkl. Einkauf der Materialien. Nur die Tonschale besaßen wir bereits. 

Ganz in Silber und Gold präsentieren sich Kerzen und Deko in diesem Jahr, von einigen grünen Akzenten ergänzt. Dafür hat der Große einen Teil der Materialien silber angesprüht, was vor allem bei der getrockneten Orangenscheibe einen interessanten Effekt ergab. Die Kerzen sind bewusst nicht alle in einer Farbe gehalten, die goldene hat den Adventsreigen eröffnet.
Für meinen Großen war es eine spannende Aufgabe, sich alles für den Familienadventskranz selbst zu überlegen. Mindestens ebenso groß war allerdings die Herausforderung für mich, all das geschehen zu lassen und mich in Geduld zu üben, bis alles fertig war :-)

Verlinkt bei Friday-Flowerday

Dienstag, 1. Dezember 2015

Kuschelkissen für Flüchtlingskinder

Kissen sind in den Asylunterkünften Mangelware, d.h., es gibt schlicht gar keine. Um diesen Zustand wenigstens für die Kinder etwas zu verbessern, nähe ich mit meiner Initiative NahtZuGabe Kissen in Tierform, die gleichermaßen zum Kuscheln und zum Träumen einladen.
 
Die hier gezeigten Kissen habe ich an einem Nähtag mit der Dresdner Näherin Sophie und Frau Marabunte nach dem E-Book von Pia/Frau Mutti genäht. Pia stellt es für unsere Aktion kostenfrei zur Verfügung, ich darf es also dafür verteilen.

Aktuell läuft ja noch unsere Aktion, bei der wir Mützen und Schals/Loops/Halssocken nähen. Diese werden zum Nikolaustag an die Kinder verschenkt.

Zu Weihnachten soll es dann die Kissen geben. Damit wir es allerdings schaffen, jedes Kind mit einem Kissen glücklich zu machen, brauchen wir EURE Unterstützung: Näht mit uns, bringt die Kissen vorbei oder schickt sie mir (Adresse im Impressum)! Gemeinsam schaffen wir viel mehr!


Verlinkt beim Creadienstag.

Mittwoch, 11. November 2015

Helfen durch Nähen

Liebe Menschen und Menschinnen da draußen!

Heute möchte ich euch auf eine Initiative aufmerksam machen, die ich gemeinsam mit den zwei  Dresdnerinnen Claudia (die auch unsere wunderschönen Logos und Banner entworfen hat) und Esther gegründet habe: 




Unser Vorhaben: Wir nähen für Kinder in Not. Im Moment sind das vorrangig Kinder in den Dresdner Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge. Wir beschränken uns aber nicht auf diese Zielgruppe, sondern möchten allen helfen, die unsere Unterstützung brauchen. Wenn ihr also eine Einrichtung oder Personen kennt, die warme Mützen und Schals benötigen, könnt ihr euch gern melden. 
Vor allem aber suchen wir noch viele Mitstreiter_innen, die mit uns nähen, Stoffe spenden, Stoffspenden oder Geldspenden organisieren etc. 
Wir organisieren uns über unsere Facebook-Gruppe. Für Berichte über unsere Tätigkeit, Sponsorensuche etc. gibt es eine Facebook-Seite. Die Mailadresse der Initiative ist helfendurchnaehen [ÄtT] gmail [dOt] com.


Da langsam der Winter in Deutschland Einzug hält, nähen wir aktuell Mützen und Schals/Loops/Halssocken in allen Größen und Farben. Für die Adventszeit möchten wir Weihnachtsgeschenke nähen. Dazu rufe ich aber noch einmal extra auf. 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mitnäht und wir gemeinsam für ganz viele warme Kinderohren und -hälse sorgen können!!! Seid ihr dabei?

Dienstag, 8. September 2015

Wolken nähen

Oder doch eher Schneeberge? Nein, nix von beidem. Was hier auf meinem Creadienstagstisch entsteht, sind Kuscheldecken für Flüchtlingskinder im Rahmen des Minidecki-Projektes (hier findet ihr alle Infos zur Dresdner Aktionsgruppe).

Für die Schulsachen-Aktion des Deutschen Kinderschutzbundes habe ich Schlampermäppchen genäht, da folgen noch mehr. Es waren übrigens meine allerersten Reißverschlussteile überhaupt!

Auch sonst steht vieles, was ich gerade mache, unter dem Zeichen der Flüchtlingshilfe - ob Demos gegen Rassismus und gravierendes politisches Versagen, Nähprojekte oder Arbeitstreffen für eine eigene Initiative. Sogar das Restaurant Lingner im Hygienemuseum positioniert sich ebenso eindeutig wie humorvoll!


Donnerstag, 16. Januar 2014

Mit kleinen Dingen Freude bringen

Ok, ok, der Reim holpert etwas ;-) Aber die Sache an sich ist eine richtig schöne: Ich möchte mich an der sehr liebevollen Aktion von Hey Magdu beteiligen und ebenfalls im Laufe des Jahres 2014 einigen Menschen spontan eine kleine Freude machen: Das kann eine unerwartete, überraschende Urlaubspostkarte sein, etwas Selbstgebackenes, ein paar Blümchen... was mir gerade in den Sinn kommt und den Empfänger/die Empfängerin erfreuen würde.
Wenn ihr Lust darauf habt, schreibt mir hier einen kurzen Kommentar und macht das gleiche Angebot auf eurer Website, eurem Blog oder eurem FB-Account. Außerdem brauche ich natürlich noch eure Adresse, dafür findet ihr meine Mailadresse im Profil/Impressum.
Und hier nochmal die Mitmachbedingungen im Wortlaut der Erfinderin:

"Die ersten 3 Mensch, die mir einen Kommentar hinterlassen, erhalten irgendwann dieses Kalenderjahr eine Überraschung von mir. Etwas Gebackenes, Gebasteltes, eine Postkarte oder irgendwas anderes Schönes... Auf jeden Fall etwas, das mit Liebe gemacht oder ausgewählt wurde. Wann die Überraschung kommt, steht noch nicht fest und wird auch nicht verraten. Nur, dass es dieses Jahr kommt, ist sicher. Der kleine Haken? Diese 3 Leute müssen das gleiche Angebot in ihrem Blog machen. So lasst uns 2014 nette Dinge tun, ohne ersichtlichen Grund, einfach weil´s schön ist und Spaß macht!"
Also: Auf die Freude, fertig, los! :-) 
Regina

Freitag, 14. Juni 2013

Selfmade-Wochenmarkt

Löbtau ist ein Stadtteil im Südwesten von Dresden, bestehend aus Löbtau-Nord und Löbtau-Süd. Schöne Altbauten, kleine Straßen, bisschen Grün. Aber eben auch ein bisschen unbeachtet und ungepflegt. Bis vor einigen Jahren jedenfalls. Denn da begannen sich plötzlich, Studenten und junge Familien für diesen Stadtteil zu interessieren. Die Altbauten wurden saniert, immer mehr junges und auch wohlhabenderes Publikum zog ein, die Stadt griff tief in den Strukturförderungstopf und es entstanden Grünflächen und Spielplätze. Neue Geschäfte und Einkaufscenter siedelten sich an. Die Einwohner organisierten sich selbst, stellten ein Straßenfest auf die Beine und gründeten den Werkstadtladen. Was bisher fehlte, war ein Wochenmarkt, der das Supermarktangebot erweitert. Im letzten Jahr hat sich dann eine Gruppe engagierter Löbtauer zusammengefunden, um eben diese Lücke zu schließen. Mit Hilfe einer großen Unterschriftenaktion und viel Einsatz haben sie es geschafft: Am 30. Mai eröffnete der 1. Löbtauer Wochenmarkt auf einer kleinen Wiese, ganz zentral an der Kesselsdorfer Straße (Ecke Poststraße), Löbtaus "Hauptschlagader". Und findet seitdem jeden Donnerstag von 12 bis 17 Uhr statt. Bisher nur in kleinem Rahmen, aber die Nachfrage regelt ja bekanntlich das Angebot. Also: Je mehr hingehen, gucken und kaufen, desto größer kann der Markt werden. Dennoch ist die Auswahl gut. Einen kleinen Teil unserer Ausbeute vom Stand des Ökohofs Mahlitzsch seht ihr hier:





Nun wünsche ich euch noch einen schönen Tag und ein traumhaft sommerliches Wochenende! Die Sonne haben wir uns nach der langen Wartezeit wirklich alle redlich verdient! :-)

Viele liebe Grüße!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Wasser, Wasser, nichts als Wasser




Und deshalb vorerst hier auch nichts Neues. Vor allem nichts Hübsches, Buntes, Fröhliches.
Das fände ich angesichts der schlimmen Situation sehr unpassend.
 Gedenktafel an die Flut 2002



Ich habe gerade viele Lebensmittel gekauft und werde mich heute Nachmittag mit den Kindern losmachen, um Sandsäcke zu füllen und erschöpfte Helfer abzulösen und mit etwas Essbarem zu versorgen. Mangels Auto kann ich nur mitnehmen, was ich selbst irgendwie tragen kann, aber immerhin etwas. 
Auch unsere Wohnung steht nach wie vor als Notfallunterkunft zur Verfügung. Wir haben 4 Schlafplätze auf Doppelcouch und Aufblasliege + ein Babyreisebett (das wir auch spenden würden, wenn es jemand braucht!) + 4 Schlafsäcke & Isomatten.
Wenn ihr also jemanden kennt, der gerade kein Dach mehr über dem Kopf hat, meldet euch unter 0176-48640020.

Ich bin in Gedanken bei allen, die in Dresden, Sachsen, Deutschland und anderswo vom Hochwasser betroffen sind!!!

Freitag, 8. März 2013

Mein neuester Streich :-)

Warme Auflagen für eiskalte Haltestellenbänke:



Für mehr Details bitte hier entlang.

Habt ein schönes Wochenende!
Ich freu mich vor allem auf den morgigen Stoffmarkt!!!

Mittwoch, 20. Februar 2013

Gestatten, Herr Handschuh!

Eine süße kleine Aktion meiner Wenigkeit für eine nettere Stadt Dresden und ein kleines Lächeln im Alltag. Mehr dazu hier.





Donnerstag, 4. August 2011

Hände weg von HERMES!

oder: Himmlische Götterboten mit höllischen Arbeitsbedingungen

Gestern lief im TV eine Doku über die Bedingungen, zu denen die Auslieferer bei Hermes arbeiten müssen. Hier ist der dazugehörige Online-Zeitungsartikel. Es ist katastrophal (60 € nach einem 10-h-Arbeitstag und davon gehen noch Kosten für das eigene Auslieferungsauto und sämtliche Versicherungen ab!) , aber doch eigentlich wie immer: Wenn wir Verbraucher ein paar Cent sparen wollen, muss jemand anderes dafür bezahlen. In diesem Fall gibt Hermes-Chef Michael Otto natürlich keinen Cent seines Milliardenvermögens ab, sondern den Schaden haben die Kleinsten und Schwächsten in der Reihe des Vertriebsnetztes: die Fahrer = Subunternehmer. Eine interessante Stellungnahme kommt vom Focus. Mehr Infos und einen 10-minütigen Film zum Thema gibt es beim ARD-Magazin Monitor.
Man kann sicher davon ausgehen, dass andere private Paketdienstleister ähnlich arbeiten. Bei DHL wird man zwar als Zusteller auch nicht reich, aber dort arbeiten die Menschen wenigstens als Festangestellte mit Urlaub, Krankengeld und vor allem Versicherung! Das sollten uns die paar Cent pro Paket doch wert sein!

Freitag, 1. Juli 2011

Nur noch 7% Mehrwertsteuer?!

19% Mehrwertsteuer machen sich im Portemonnaie ganz schön bemerkbar - und sind dennoch wichtig für das Funktionieren unseres Staates, für die Ausstattung von Krankenhäusern, Polizei und Feuerwehr, für neue Straßen und ausreichend gute Kitas und Schulen. Im europäischen Vergleich haben wir sogar einen der niedrigsten MwSt-Sätze (z.B. Belgien: 21%, UK: 20%, Griechenland/Polen/Portugal/Finnland: 23%, Rumänien: 24%, Dänemark/Schweden/Ungarn: 25% - nur Luxemburg und Spanien liegen darunter)!
Mindestens genau so wichtig ist aber auch die Förderung von Familien mit Kindern! Und deshalb unterstütze ich diese Initiative aus ganzem Herzen! Für einen reduzierten Mehrwertsteuersatz von nur 7% für alles rund ums Kind!

Liebe Grüße & ein schönes Juli-Wochenende!

Samstag, 30. April 2011

Kirchentags-Herberge gesucht?

Nur noch vier Wochen, dann beginnt hier der Kirchentag. Wir hatten überlegt, in den Tagen gar nicht in der Stadt zu sein und anstatt dessen zelten zu fahren. Mittwoch ist nämlich schulfrei, weil unsere Schule Schlafquartier ist, Donnerstag ist Himmelfahrt und Freitag ein freier Brückentag, also sind quasi drei Tage Ferien + WE.
Ich habe aber nun beschlossen, dass ich zum Kirchentag gern in der Stadt sein möchte, diese schöne Atmosphäre erleben (die ich schon vom Kirchentag in Leipzig und anderen ähnlichen Veranstaltungen wie Taizé-Treffen kenne) - und Gäste aufnehmen. Doch bevor ich mich bei der offiziellen Kirchentags-Betten-Aktion melde, biete ich unsere Schlafplätze erstmal hier an. Vielleicht möchte ja jemand von euch oder Freunde von euch gern zum Kirchentag kommen, hat aber keine Unterkunft und möchte auch nicht mit der ganzen Familie im Hilton absteigen. Also, möchte vielleicht schon, kann aber leider nicht. ;-) Also, wenn jemand Lust auf Dresden und Kirchentag und eine nette 4-köpfige Familie mit zwei Jungs (4 & 8) hat, meldet euch bei mir unter ginette80 ÄTT gmx.de! Wir freuen uns auf euch!

Sonntag, 30. Januar 2011

Stoff für eine richtig gute Sache!!!

Ich möchte euch heute etwas zeigen, das ich richtig, richtig gut finde und natürlich unterstützen möchte: Eva gibt ehrenamtlich einen Nähkurs für Mütter in einem sozialen Brennpunkt-Kindergarten. Dafür sucht sie noch Spenden in Form von Stoffen, Garn, Webbändern o.Ä. Schreibt sie einfach an unter ihrer Mail-Adresse, lasst euch die Adresse geben und packt ein Päckchen - das ist wirklich eine tolle Aktion, liebe Eva! Ich wünsche dir und ganz besonders natürlich den Familien, dass ihr ganz viel Erfolg habt!!!

Montag, 17. Mai 2010

Mitmachen und Wärme schenken!


Da mach ich mit! Ihr auch?

Die Initiative Handarbeit und die Kinderhilfsorganisation Save the Children planen zum Tag der Handarbeit am 12. Juni eine ganz tolle Aktion: Alle Hobbyschneiderinnen, -häkeldamen und -strickerinnen sind aufgerufen, ein 20x20 cm großes Quadrat aus reiner Baumwolle zu fertigen, welches dann mit 15 anderen Quadraten zu einer 80x80 cm großen Babydecke zusammengefügt wird.

UND SO GEHT'S

Mit einem nur 20 cm kleinen Quadrat leisten Sie einen großen Beitrag. Stricken, häkeln, nähen oder handarbeiten Sie auf andere Art und Weise eins dieser Quadrate.

Bitte verwenden Sie ausschließlich natürliche Fasern, wir empfehlen reine Baumwolle zum Stricken oder Häkeln. Eine 6 mm Nadel, dicke Babywolle (8-fädig), 30-35 Maschen. Lassen Sie am Ende einen ca. 30 cm langen Faden stehen, mit dem die einzelnen Quadrate hinterher zu einer Decke zusammengenäht werden können. Das Gleiche gilt fürs Nähen. Verwenden Sie Baumwollstoffe. Auch hier gilt, die Decken sollen aus 16 Quadraten erstellt werden.

Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Egal ob bunt, einfarbig oder gemustert. Es geht nicht um Perfektion, sondern darum, dass Sie mitmachen. Jedes Quadrat hilft, einen Säugling in Ländern wie Kambodscha, Indien, Haiti oder an anderen Orten der Not warm zu halten und vor Infektionskrankheiten zu schützen. Aus 16 Quadraten entsteht eine Decke. Endformat für jede Decke sind 80 x 80 cm.

Sie sind besonders engagiert oder konnten Freunde oder Ihre Familie zum mitmachen gewinnen? Dann stellen Sie doch gleich eine ganze Decke her. 16 Quadrate (4x4) ergeben eine Babydecke.

Am Tag der Handarbeit werden vor Ort öffentlich die Quadrate zu Decken zusammengefügt. Die fertigen Decken werden an die angegebenen Adressen zur Weiterleitung an Save the Children gesandt.

Anregungen für Babydecken und konkreten Anleitungen finden Sie demnächst unter 'Modelle und Anleitungen


Unser Ziel:

Es ist Fußball-Weltmeisterschaft. In Gruppe D trifft Deutschland auf Australien. Zeit für einen sportlich fairen Wettkampf.

Da auch Save the Children in Australien die Menschen um selbstgestrickte Quadrate bittet, fordern wir die Australier zu einem Wettkampf außerhalb des Fußballfeldes auf. Bis zum Endspiel am 11. Juli 2010 wollen wir für Save the Children Deutschland mehr Quadrate / Decken sammeln, als die Australier. Das Motto: Gegeneinander Handarbeiten, zusammen helfen.

An jede Decke können Sie eine Grußkarte für das Baby hinzufügen. Dazu den Coupon ausfüllen.

Die Initiative Handarbeit koordiniert für Save the Children das Sammeln aller Decken. Geben Sie Ihre Decke einfach bei Ihrem Fachhändler ab, dieser versendet die Decken gesammelt an uns weiter.

Einsendeschluss: 15. Juli 2010

TAG DER HANDARBEIT

Hier geben wir Ihnen einen Überblick, wo zum "Tag der Handarbeit" Aktionen durchgeführt werden.


Mittwoch, 5. Mai 2010

Erschütternd und skrupellos

... und eigentlich doch gar nicht überraschend sind die Fakten in diesem Film. Wir alle leben mit diesem Wissen, konsumieren trotz dieses Wissens. Kaufen billige Schuhe, Kindersachen, hübsche Deko, schauen lieber aufs Preisschild anstatt auf ein "Fair Trade"-Siegel. So viele schöne, neue Sachen gibt es immer wieder - wer kann wirklich darauf verzichten und kauft nur das, was er braucht, und das nach akzeptablen sozialen und ökologischen Standards? Und geht das überhaupt? Ist es heutzutage, wo alles von überall her kommt, überhaupt noch möglich, die Herkunft und die Arbeitsbedingungen der Produkte zu kennen? Kann ich bei jedem Stift, jeder Hose, jeder Rolle Tapete herausfinden, unter welchen Bedingungen diese Dinge hergestellt wurden?
Das soll keinesfalls eine Entschuldigung dafür sein, dass unsere westliche, gut situierte Welt auf dem Rücken der armen Länder lebt, z.T. überhaupt nur aufgrund der schlimmen Zustände dort so gut leben kann. Ich frage mich dennoch immer wieder, ob es anders überhaupt geht, ob ein Zurück möglich ist.
Es ist völlig klar, dass man Kleidung nicht für 2 Euro herstellen kann, erst recht nicht, wenn sie noch um die halbe Welt transportiert werden muss und so viele daran verdienen wollen. Wir alle wissen nur zu gut, was es kostet, Dinge selbst herzustellen. Man kann also davon ausgehen, dass Dinge zu extrem niedrigen Preisen unter katastrophalen Arbeits- und Umweltbedingungen hergestellt sein müssen, anders ist das gar nicht möglich. Kann ich aber im Umkehrschluss sicher gehen, dass teure Sachen zu besseren Bedingungen fabriziert wurden? Eben nicht!!! Wenn ich für Markenjeans das Zehnfache von Kik-Jeans bezahle, bekommen die Arbeiter in Asien höchstwahrscheinlich keinen Cent mehr - nur die Rechteinhaber verdienen sich eine goldene Nase. Wie also kann man garantiert Dinge kaufen, die zu guten Bedingungen hergestellt wurden? Und können, wollen wir wirklich auf alles andere verzichten? Turnschuhe, Jeans, Überraschungseifiguren, Dekoartikel, Computer, Plastikspielzeug wie Barbie, My little Pony, Pokémon & Co. - all das wird unter unzumutbaren Konditionen am anderen Ende der Welt für uns hergestellt. Schnittblumen ebenso - die Arbeiter in den Gärtnereien in Südafrika & Co. leiden massiv unter dem Einsatz der Chemikalien, werden schwer krank davon. Und selbst wenn die Schuhe für 300 Euro einen deutschen Firmennamen tragen und meinetwegen auch in Deutschland hergestellt wurden - wer hat dann das Leder dafür gegerbt? Nordafrikanische Kinder mit bloßen Füßen (das haben meine Schwiegereltern bei einem Urlaub dort mit eigenen Augen gesehen)? Und heißt Herstellung in Deutschland auch vernünftige Arbeitbesdinungen für die Mitarbeiter hier? Auch das ist nicht garantiert, wenn man sich Schlecker, Lidl, Kik & Co. anschaut und bedenkt, dass über eine Million arbeitende Deutsche Sozialzulagen vom Staat benötigen, weil sie von ihrem Gehalt allein nicht leben können! Ich selbst habe ja vor einigen Wochen eine Stelle abgelehnt, die viel Arbeitseinsatz für unter 7 € Bruttostundenlohn bedeutet hätte - ebenfalls inkl. Toilettenputzen, wie in dem Kik-Video angeprangert. Und das nicht etwa in einem Billigladen, sondern in einem, in dem jedes einzelne Ding richtig teuer ist und man viel Geld an der Kasse lässt!
Sicher wäre es eine wunderbare, die ideale Lösung überhaupt, wenn einfach niemand mehr bei solchen Ausbeutungen mitmachen würde - ob nun auf Arbeitnehmer- oder auf Kundenseite! Doch das ist wohl Utopie! Denn die meisten haben wohl nicht die Wahl, vor allem nicht bzgl. ihrer Arbeitsstelle. Ich schätze mich sehr glücklich, dass ich die Wahl habe und zu Billig-Praktika und Ausbeuter-Jobs NEIN sagen darf! Wer die Wahl hätte und nicht darüber nachdenkt, trägt solche Systeme mit. Nur leider können die meisten nicht wählen - und das wissen auch die, die solche Systeme installieren.
Schrecklich, ja, aber kann man etwas tun? Vielleicht hilft es ja wenigstens ein bisschen, nicht alles in den billigsten Läden zu kaufen...

PS.: Was mich aber fast am meisten an dem Kik-Video aufregt, ist die Tatsache, dass die NDR-Reporter das todkranke Kind zwar besuchen und bemitleiden - ihm aber nicht helfen!!! Warum bringen sie es nicht von ihrem eigenen Geld zum Arzt? Das, was ein Arzt in Bangladesh kostet, zahlen die meisten hier doch aus der Portokasse, oder???

Samstag, 24. April 2010

Samstag, 17. April 2010

Bürgerschaftliches Engagement

Wir haben diesen wunderschönen Frühlingstag bis zum Mittagessen auf den Elbwiesen verbracht - mit Mülleinsammeln. Heute ist nämlich die jährliche, öffentliche "Elbwiesenreinigung". Wer mitmachen mag, kommt vormittags an eine der zahlreichen Sammelstellen, lässt sich eine große rote Mülltüte, ein paar Gartenhandschuhe und Apfelsaft-Trinkpäckchen geben und stiefelt los, auf der Suche nach weggeworfenen Kippen, Kronkorken, Eisverpackungen, Glasscherben und Ähnlichem. Echt traurig, was so alles liegen bleibt, wenn Mensch sich einen schönen Tag in der Natur macht! Jetzt sind die Uferwiesen jedenfalls wieder schön sauber! Und für die Kinder war es auch eine gute Lektion, besser als jede Predigt: Erstens haben wir etwas für unsere Stadt getan und zweitens wirft man bestimmt nicht mehr so schnell Bonbonpapiere & Co auf die Wiese, wenn man einmal beim Saubermachen mit dabei war. Und wo kann man schon mit einem so fantastischen Panorama putzen - mit Frauenkirche, Rathausmann und anderen barocken Prachtbauten im Blick!

Dienstag, 27. Oktober 2009

Weihnachten im Schuhkarton


Kennt ihr diese Aktion? Man füllt einen normalen, schön beklebten Schuhkarton mit Spielzeug, Kleidung, Mützen, Handschuhen, Buntstiften, Seife, Zahnbürsten etc. und gibt ihn an einer der zahlreichen Sammelstellen in ganz Deutschland ab. Die Organisation Geschenke der Hoffnung sammelt, kontrolliert und sortiert die Kartons und schenkt sie an Weihnachten Kindern in den ärmsten Ländern der Welt (dieses Jahr: Osteuropa, Südafrika, Asien). Damit sie auch wirklich bekommen, was sie dringend brauchen oder sich sehr wünschen und nichts in den Kartons ist, was der Zoll nicht durchlassen würde, gibt es eine genaue Liste mit den zugelassenen Inhalten.

Neben dem Päckchen, das ich mit meinen Kindern packen werde, habe ich mir noch etwas anderes überlegt: Was haltet ihr davon, eins (oder auch mehrere) Päckchen aus selbst gemachten Sachen zu packen? Vor allem Kinderkleidung, Haarschmuck, gestrickte Socken, kleine Taschen, Etuis und Beutel, Spielsachen (z.B. Kaufmannsladen), Plüschtiere, Seife, Blückchen und Notizbücher etc. würden sich super eignen. Annahmeschluss ist der 15. November, wir hätten also noch reichlich 2 Wochen Zeit. Ich würde das Päckchenpacken und -wegbringen übernehmen. Also, wer von euch macht mit? Ich fände es ganz toll, wenn diese gemeinsame Aktion funktionieren würde!!!


PS.: Ihr könnt die Idee auch gern auf euren Blogs weitertragen!
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