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Montag, 21. November 2016

Playmobil zu Weihnachten?


Unser kleines Schulkind war lange Zeit ein großer Playmobil-Fan, möchte aber jetzt auf Lego umsteigen. Deshalb sortieren wir gerade alle großen und kleinen Playmo-Sachen, stecken sie in die Spülmaschine und stellen sie zu Sets zusammen, die dann beim 3-2-1-Internetkaufhaus landen. Wer Interesse an Baufahrzeugen, Autofähre, Arche Noah, Zirkus und vielem anderen mehr hat, hier entlang:

Zirkus ROMANI: http://www.ebay.de/itm/Playmobil-Zirkus-ROMANI-3720-XXL-Set-extra-viel-Zubehor/272456681160

Arche Noah: http://www.ebay.de/itm/Playmobil-3255-Arche-Noah-sehr-guter-Zustand/272456818301

Großes Sommerurlaubs-Set: http://www.ebay.de/itm/XXL-Playmobil-Set-Sommer-Sonne-Strand-extra-viel-Zubehor/272456967486

Mehr folgt in Kürze.

Sonntag, 3. Januar 2016

Dezemberrückblick

Im Dezember habe ich nicht viel hier gepostet. Ich hatte, ehrlich gesagt, überhaupt keine Lust dazu. In den Monaten zuvor habe ich oft genug mehrere Stunden an einem Post gearbeitet (fotografieren, Bilder bearbeiten, Text schreiben...), dass ich irgendwann dachte: Das ist eindeutig zu viel Zeit, die du da investierst und nicht mehr für andere Dinge hast. Vor allem, da die Resonanz ernüchternd war, meistens nicht mehr als ein, zwei Kommentare geschrieben wurden, oft genug auch gar keiner. Da habe ich mich dann schon gefragt, für wen ich eigentlich so viel Herzblut und Zeit investiere...
Außerdem habe ich in den ersten zwei Wochen im Advent so viel gebacken, gebastelt, genäht und ehrenamtlich gearbeitet, dass ich zu nicht mehr viel anderem gekommen bin. Und der Winter hat ja den großen Nachteil, dass man nur ganz kurz am Tag ordentliches Fotolicht hat. Wenn man allerdings am Nachmittag bäckt, kann man frühestens am nächsten Vormittag wieder vernünftige Fotos machen - wenn dann noch etwas übrig ist *lach*.
Der dritte Grund fürs Nichtbloggen war eine Menge Stress und Streit und Ärger an den ersten Adventswochenenden, der mich viele Nerven gekostet und mir die Weihnachtslaune ganz schön vermiest hat. 
Und als dann hätte etwas Ruhe einkehren können, habe ich spontan die Stelle der Deutschlehrerin übernommen und tagelang nichts anderes als den Kurs vorbereitet und mich ins Thema eingearbeitet. Wohnung putzen, Baum schmücken, Geschenke einpacken - das haben alles Mann und Kinder gemacht, während ich arbeiten war. Sehr ungewohnt, dieser Rollentausch, aber auch sehr schön.


Ein paar kleine Eindrücke von meinem bzw. unserem Dezember möchte ich aber doch mit euch teilen, manche davon sind auch auf den Bildern oben zu sehen:

Wir haben 

* die älteste unserer Omas bzw. Uromas im beschaulichen Aschersleben besucht
* hier ein ganz süßes Puppentheaterstück angeschaut
* einen wunderschönen Baum fürs Wohnzimmer gefunden und mit allem behängt, was wir über die Jahre zusammengetragen haben
* die Friseurin kurzen Prozess mit den langen Locken bei mir und dem kleinen Schulkind machen lassen
* in Gemeinschaftsarbeit mit den Kindern die Kursunterlagen für meine Schüler erstellt
* die Traumvilla bewundert, die der Schwiegervater fürs jüngste Enkelkind gebaut hat
* Stroh-, äh, Heusterne der anderen Art für die Großeltern gefertigt
* mit dem kleinen Schulkind ein langes und ausführliches EEG gemacht
* ein Gospel- und ein Bläserkonzert erlebt
* uns auf dem morgendlichen Schulweg über die festlich beleuchtete Altstadt und den winterlichen Großen Garten gefreut
* dem Dresdner Striezelmarkt mehrere Besuche abgestattet
* auf einem verwilderten Grundstück Stöcke fürs Lagerfeuer & Stockbrot gesammelt 
* ein fantastisches Gespenst von Canterville im Schauspielhaus erlebt und vorher ganz fein hier gespeist

Ich habe

* mich selbstständig gemacht (da mein Job auf Honorarbasis ist)
* beim Sächsischen Ausländerbeauftragten Material für meine Schüler geholt
* noch in einem anderen Kurs ehrenamtlich Deutsch unterrichtet
* in noch einem anderen die Kinderbetreuung übernommen und u.a. bunte Fenstersterne gebastelt
* einen Auftrag in der Kinderbetreuung bei einer Vereinsveranstaltung gehabt und ganz viel mit den Kindern gebastelt
* beim Möbelschweden Nachschub für unsere Spendenaktionen besorgt und die Spenden verteilt
* leckeren Christstollen und Mohnstriezel gekauft
* mich über die üppige Weihnachtsdeko in den Einkaufszentren gefreut
* einen Zahnarzttermin gehabt
* ein Dankeschön-Päckchen für den Lebensmittellieferdienst gepackt
* ein schönes Weihnachtspaket vom Sonnenfels bekommen
* mir den Wecker sehr früh gestellt, als der Rest der Familie schon Ferien hatte und ausschlafen konnte
* dafür herrlich gefärbte Morgenhimmel erleben dürfen
* mit meinen Schülern eine Weihnachtsfeier veranstaltet, inkl. gemeinsamem "Oh Tannenbaum"-Singen!
* in zwei wunderbaren Stunden mit Dampfbad und Schaummassage hier auftanken dürfen


Dienstag, 15. Dezember 2015

Weihnachtsplätzchen


Ohne selbst gebackene Kekse geht hier nix, erst recht nicht zur Weihnachtszeit. Egal, wie wenig Zeit da ist, aber das muss sein. Und wenn es spätabends oder morgens vor der Schule ist. Dafür steh ich auch gern mal eher auf (was ich fürs Schminken oder Frisieren nie tun würde.)

Ich backe jedes Jahr Ausstechplätzchen nach dem Familienrezept meiner Eltern und Kokosmakronen, die Lieblingskekse meines Mannes. Zusätzlich probiere ich in jedem Advent noch ein paar neue Rezepte aus. Dieses Jahr waren das Himbeer-Schoko-Cookies (Bild ganz oben) nach diesem Rezept - ein absoluter Traum aus dunkler Schokolade und Frucht. Neu außerdem: Erdnussküsschen (die runden gezuckerten Bällchen auf dem Holztablett). Sie bestehen nur zur Hälfte aus Mehl, zur anderen aus gemahlenen Salzerdnüssen. Statt Butter ist Erdnussbutter drin, ringsherum Vanillezucker. Und obwohl ich selbst sonst nicht so der große Erbnussfan bin, finde ich sie ganz, ganz toll!

Jedes Jahr versuche ich, so viele Kekse zu backen, dass sie 1.) den gesamten Advent lang halten und 2.) genug zum Verschenken übrig sind. Aber egal, wie viel ich backe - das klappt nie....


Verlinkt beim Creadienstag.

 

Freitag, 11. Dezember 2015

Nix los

Ein paar Blümchen, beim Einkaufen im Supermarkt mitgenommen. Dazu der wunderschöne Engel, vom Schwiegervater handgemacht. Und eine der schönen Weihnachtskarten von Frau Fadenschein, die ich bei ihr gewonnen habe. Wie anders alles wirkt vor der neuen Wandfarbe!

 

Sonst ist gerade nix los hier auf dem Blog, ja, ich weiß. Aber hinter den Kulissen hat mein geruhsames vormittägliches Leben Fahrt aufgenommen und zwischen oder nach Kinderterminen, Weihnachtsvorbereitungen, Bewerbungen, Selbständigmachen und ganz viel Ehrenamt sinke ich nur noch aufs Sofa. Keine Lust auf lange Texte, schöne Bilder, nette Kommentare. Seit ich die NAHTzuGABE gegründet habe, nähe ich viel, fahre mit dem Rad quer durch die Stadt, um Spenden einzusammeln oder abzugeben, organisiere Nähtreffen und Übergabetermine, kümmere mich um unsere Facebook-Präsenz, halte Mailkontakt mit Näherinnen, Spendern, Erstaufnahmeeinrichtungen und Interessierten. Nebenbei habe ich angefangen, an einem Tag in der Woche Deutschunterricht zu geben und an einem anderen die Kinderbetreuung übernommen, damit die Mütter ungestört dem Unterricht folgen können. Um 20 Kinder jeden Alters zwei Stunden lang zu beschäftigen, muss einiges vorbereitet werden. Die Sprachkurse natürlich auch. Zudem ist keiner der Kurse gleich um die Ecke. 
Ab nächster Woche werde ich dann Vollzeit unterrichten, dann allerdings nicht mehr ehrenamtlich, daher die Selbständigkeit, die ich just heute auf dem Finanzamt angemeldet habe. 
Hinzu kommt die Angst, das nicht zu schaffen; dass 28 Stunden Unterricht plus Vorbereitungszeit mit Familie schwer zu vereinbaren sind, dass ich nur noch fix und fertig sein werde. Und das schlechte Gewissen, das kleine Schulkind dann allein zu seinen Therapieterminen fahren lassen zu müssen.
Ich hab ein bisschen Weihnachtsdeko aufgestellt, ein paar Plätzchen gebacken, das war's schon. Die Kalender für die Großeltern sind längst fertig, ein Fotobuch auch, ein zweites fehlt noch. Ansonsten wird es nichts Selbstgemachtes geben, sehr schade. Aber manchmal geht es halt nicht anders und Näh-Nachtschichten kommen aus Gründen (Gesundheit, Nervenkostüm) für mich nicht in Frage.
Wir werden sehen, wie alles wird...

Aber wenn ich nun schonmal hier bin, muss ich euch unbedingt noch etwas anderes Floristisches zeigen: Unseren Adventskranz:

Dessen Gestaltung hat dieses Jahr nämlich unser Teenie übernommen, inkl. Einkauf der Materialien. Nur die Tonschale besaßen wir bereits. 

Ganz in Silber und Gold präsentieren sich Kerzen und Deko in diesem Jahr, von einigen grünen Akzenten ergänzt. Dafür hat der Große einen Teil der Materialien silber angesprüht, was vor allem bei der getrockneten Orangenscheibe einen interessanten Effekt ergab. Die Kerzen sind bewusst nicht alle in einer Farbe gehalten, die goldene hat den Adventsreigen eröffnet.
Für meinen Großen war es eine spannende Aufgabe, sich alles für den Familienadventskranz selbst zu überlegen. Mindestens ebenso groß war allerdings die Herausforderung für mich, all das geschehen zu lassen und mich in Geduld zu üben, bis alles fertig war :-)

Verlinkt bei Friday-Flowerday

Dienstag, 1. Dezember 2015

Mein Dezember

Der erste Advent liegt bereits hinter uns, doch jetzt erst folgt der erste Dezember. So ein Durcheinander. Das muss man erstmal den Kindern erklären, die schon ungeduldig auf ihre Adventskalender warten *ggg*.
Der kommende Monat ist einer der schönsten und gleichzeitig einer der am wenigsten überraschenden im Jahr. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir hier in unseren Breitengraden, bis auf Ostern, kaum noch alte Bräuche und Traditionen pflegen? Egal, in den kommenden vier Wochen wird jedenfalls gebacken und gewerkelt, geschrieben und verpackt, was das Zeug hält! 
Und was steht sonst noch so an?

* das Weihnachtstreffen der Dresdner Nähbloggerinnen
* unser Nachbehandlungstag in der Tagesklinik
* Weihnachtsfeiern in Schule, Büro und Kindergruppen
* ein Zahn-OP-Vorbereitungstermin
* Weihnachtspost
* Stiefelputzen
* die Adventskalender füllen und aufhängen
* Kinderpunsch
* Räucherkerzenduft 
* Bratäpfel
* Freunde treffen
* mit der Familie feiern
* auf noch mehr Schnee warten
* Abendspaziergänge, bei denen man in die schön beleuchteten und geschmückten Fenster schauen kann

Ich wünsche euch einen wunderbaren Advent!

Samstag, 27. Dezember 2014

Unser Weihnachtsfest

Ich bin etwas irritiert, muss ich doch jetzt gar kein "x. Türchen" mehr füllen und vor den Blogtitel schreiben. Das kann nach vier Wochen Adventskalenderbloggerei schon mal passieren *ggg*. Ich hoffe, ihr mochtet meinen kleinen Kalender, habt die Weihnachtsvorbereitungen zu eurer Zufriedenheit abschließen können und natürlich wunderbare Weihnachtstage im Kreise eurer Lieben verbracht! Ich habe über die Feiertage nicht gebloggt, da blieb der PC einfach mal aus und das echte Leben stand an erster Stelle. 

Vor Weihnachten herrschte hier nochmal Hochbetrieb in der Weihnachtswerkstatt und es wurde genäht, gebohrt, gesägt, gehämmert und gebacken, was das Zeug hält.
Der Große hat für seinen kleinen Bruder vier kleine Stoffsäckchen genäht und mit Kunststoffgranulat gefüllt. Diese Säckchen hatte uns die Ergotherapeutin des Kleinen für verschiedene Übungen empfohlen. Für den Papa wurde ein hinterleuchteter Fotorahmen aus Holz und Glas gezimmert. Der Kleine hatte im Blumenladen einen besonders schönen Kaktus fürs grüne Fenster seines großen Bruders vom Taschengeld erstanden und für den Papa sein Lieblingsfoto von ihm und sich ausgesucht, das ich dann als Mousepad bestellt habe. Für seine Freunde, Lehrerinnen und Erzieherinnen hat er drei Bleche Kekse gebacken und gestempelt.
Ich habe viele, viele Fotogeschenke gestaltet, fünf Loopschals genäht, gefühlt tonnenweise Kekse gebacken und verziert, Karten geschrieben, Geschenke verpackt, Pakete zur Post gebracht, süße Teller bestückt, Namensschildchen geschrieben und alles wieder vom Tisch weggeräumt, damit der pünktlich am Heiligen Abend frei ist (Letzteres war mit Abstand die schwierigste Aufgabe). 
Dabei haben wir wieder einmal festgestellt, dass sich unsere Hobbies doch sehr in den stereotypen Geschlechterbildern bewegen. Aber wenn's nun mal so ist?!
Ich freue mich allerdings sehr, dass meine Söhne ebenso gern mit Säge und PC hantieren wie mit Nudelholz und Kochlöffel. Als ich den Großen beim Bügeln der Stoffsäckchen fotografieren wollte, hieß es jedoch: "Och nö, ich will keine Fotos von mir bei solchen Hausfrauentätigkeiten!" Pffft!

 
Den Heiligen Abend haben wir dann ganz gemütlich und traditionell allein zu Viert hier verbracht. Vormittags wurde aufgeräumt und ich habe auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin zusammen mit dem kleinen Schulkind den Baum geschmückt; der Große wollte sich die Überraschung lieber für den Nachmittag aufheben. Mittags gab es unser typisches Weihnachtsfamilienessen: Kartoffeln + Sauerkraut + Bratwurst. Für die Vegetarier der Familie haben wir zum ersten Mal Tofubratwürstchen ausprobiert und als ok empfunden. Den klassischen Kartoffelsalat am Abend haben ebenfalls Tofuwiener begleitet, die dem Kind geschmeckt haben, mir aber zu weich waren. Nach dem Mittagessen haben wir uns chic gemacht und sind mit dem Fahrrad ins Theater gefahren. Fürs Krippenspiel sind die Kinder mittlerweile zu groß und ein Gottesdienst kommt für uns aus Gründen nicht in Frage. Also sahen wir zur Einstimmung auf Weihnachten "Willie, den Weihnachtsstollen" und radelten anschließend wieder nach Hause. Dank der ganz unwinterlichen und trockenen 10°C Grad ging das wunderbar. Hier legten wir wutanfallsbedingt erstmal eine kurze Pause ein, bevor sich dann die Tür zum Weihnachtszimmer öffnete.
Ich liebe diesen ersten Anblick des beleuchteten, wundervoll geschmückten Baumes so sehr!


Unter dem Baum lag diesmal gar nicht so viel, denn die Geschenke der Kinder passten nicht in ein Päckchen. Der Große bekam das ersehnte neue und schon richtig große Fahrrad und dem Kleinen hatte der Papa seinen Herzenswunsch erfüllt und aus seinem Bett ein Hochbett gebaut. Deshalb schlief das Kind in den Tagen vor Weihnachten bei uns im Schlafzimmer und sein Zimmer war ebenfalls ein verschlossenes Weihnachtszimmer.
Ich durfte Konzertkarten für Herbert Grönemeyer, ein FileHub und das herrliche Kochbuch "Seelenfutter vegetarisch" auspacken. Meine Söhne hatten sich etwas ganz Besonderes für mich überlegt: Sie haben mir Zubehör für mein Engelorchester selbst gebaut. Der Große eine Wolke als "Engeltreppe" und der Kleine - mit der Hilfe des Opas und von dessen Drehbank - einen zusätzlichen Engel inkl. Konzertflügel! 

Ist das nicht wunderbar? Ich freue mich jedes einzelne Mal, wenn ich es anschaue, so sehr darüber!!!

Meinem Mann habe ich mein Lieblingsfoto gerahmt, was eine besondere Überraschung war, da er von dem Fotografentermin nichts wusste (war schwer genug, das zwei Monate lang geheim zu halten). Außerdem bekam er einen großen Kalender mit Bergbildern. Allerdings waren das zum ersten Mal keine von wildfremden Gegenden und wildfremden Fotografen, sondern allesamt Aufnahmen von gemeinsamen bzw. seinen eigenen Bergurlauben.


Am ersten Feiertag besuchte uns meine komplette Familie. Da war mit 15 Personen inkl. vier Kindern reichlich Trubel unterm Weihnachtsbaum *ggg*.

Den Tisch hatte ich komplett in Rot & Weiß gedeckt (was nicht schwer war, denn der Großteil meiner Deko und vor allem Weihnachtsdeko trägt diese Farben) und extra Zimtplätzchen für jeden Gast gebacken. Weihnachtskaffeetrinken haben den Vorteil, dass nicht extra Kuchen gebacken werden muss, da sich eh alle auf Stollen, Lebkuchen & Plätzchen freuen. Da bleibt mehr Zeit für die Deko ;-) Ich hatte am vierten Advent nochmal gebacken, um die Auswahl neben unseren normalen Mürbteig-Ausstechplätzchen um Macadamia-Taler und Wespennester zu erweitern. Bei uns gibt es zudem die schlesische Spezialität Mohnklöße.
Neben Essen und Geschenkeauspacken wurde das neue Hochbett intensiv und tobend von den Gästen eingeweiht; vor allem die Kinder, ein Opa und ein Onkel hatten viel Spaß dabei. 

Am zweiten Feiertag freuten wir uns nach dem Aufstehen wie verrückt über den Schnee draußen und setzten uns dann in den leeren Regionalzug, um  die Schwiegereltern in Leipzig zu besuchen. Nach Gans, Rotkraut, Klößen und einigen Diskussionen um den Nichtverzehr der Gans durch zwei Familienmitglieder ;-) gab es nochmal Geschenke. Die waren zwar wenig überraschend, aber dennoch heiß geliebt: Dort gibt es nämlich immer eine neue Skiausrüstung, wenn die alte nicht mehr passt, inkl. einer Einladung in den Winterurlaub in Österreich. Für meinen Großen eins der absoluten Highlights eines Jahres. Der Kleine fährt erst einmal ein Wochenende mit Oma und Opa ins Erzgebirge, um die kleineren Hügel hinunter zu sausen, bevor er dann mit auf die Dreitausender darf. 
Am Nachmittag stießen auch noch mein Schwager mit Familie zu uns und wir freuten uns besonders über unseren kleinen Neffen, als er versuchte, das Flötenspiel unseres kleinen Schulkindes nachzuahmen und vor dem Notenständer in die Flöte pustete, dass mir jetzt noch die Ohren quietschen *lach*.

Toll: Für die Kinder hatte der Opa seine Eisenbahnplatte aufgebaut!



Dienstag, 23. Dezember 2014

23. Türchen: Schnelles Upcycling-Weihnachtsmannkostüm


Braucht ihr noch einen Weihnachtsmannmantel für die Feiertage? Oder haben die Kinder einfach nur Lust, sich als bärtiger Mann mit roter Kutte zu verkleiden? Auch ohne große Nähkenntnisse ist so ein Mantel mirnixdirnix gezaubert - nämlich aus einem alten roten Mantel oder einer roten Strick-, Sweat- oder Fleecejacke. Habt ihr noch irgendwo so ein abgetragenes Stück rumliegen? Vielleicht von euch, vielleicht vom Mann, ganz egal. Alles, was ihr braucht, um es in einen Weihnachtsmannmantel zu verwandeln, sind zwei bis vier Meter weißer Besatz. Ich habe ihn als Meterware in der Nähabteilung des örtlichen Kaufhauses erworben, man kann aber genauso gut einen flauschigen weißen Stoff in Streifen schneiden, ja, sogar Vlies eignet sich. Einmal rundherum an den Mantel nähen und fertig. Ist noch ein Bart gewünscht? Pappe, ein Gummiband und aufgeklebte Wattebällchen sind eine Variante. Ich habe es noch einfacher gemacht und ein Stück Vlies in Form geschnitten und auf ein weißes Band genäht, das man sich dann um den Kopf binden kann.


So ist der Teenie am letzten Schultag in die Schule gegangen (es war Kostüm-Mottotag) und das kleine Schulkind wird morgen in dem Mantel die Geschenke an die Nachbarn verteilen. Und mein geliebter roter Fleecemantel, der leider zu klein und schon ziemlich abgewetzt ist, kommt noch einmal zu neuen Ehren. Der echte Weihnachtsmann hat sicher auch nicht jedes Jahr einen niegelnagelneuen Mantel, ne? ;-)

Der Mantel wandert natürlich auch noch zum letzten Creadienstag vor Weihnachten.

Juhuh, nur einmal werden wir noch wach... :-)


Montag, 22. Dezember 2014

22. Türchen: Weihnachtsbaumschmuck aus dem 3D-Drucker + Gewinner

Schon lange hat die moderne Technik auch im DIY-Bereich Einzug gehalten. Computergesteuerte Nähmaschinen sind längst zur Normalität geworden und der neueste Schrei für Zuhause sind ja die Plotter. Was noch nicht in vielen Wohnzimmern steht, ich aber ungeheuer spannend finde, sind 3-D-Drucker. Deshalb war ich im Advent auch zu einem Workshop im Fablab Dresden und habe etwas selbst entworfen und drucken lassen.

Was es ist?

Na, was wohl?

Klar: Ein Ausstechförmchen!

Und zwar ein weihnachtliches, nämlich eines für

Süße Christbaumkugeln


 

Einfach den Lieblingsplätzchenteig anrühren, ausrollen, ganz viele Kugeln ausstechen, mit einem Strohhalm Aufhängelöcher stechen, backen und anschließend nach Herzenslust verzieren. Bei mir sieht jede "Kugel" anders aus - das hat mir einen Riesenspaß gemacht! Schaut mal:


Im Rahmen meines Workshops durfte leider jeder Teilnehmer nur ein Teil drucken, weil die Zeit sonst nicht für alle gereicht hätte. Aber ich finde diese Technik sehr, sehr spannend und hab den Kopf voller Ideen für weitere Drucke. Im Fablab werde ich mit Sicherheit nicht zum letzten Mal gewesen sein! Und den Laser, der dort steht, will ich auch unbedingt noch ausprobieren. So ein 3-D-Drucker ist definitiv etwas für die heimische Kreativwerkstatt und ich gehe davon aus, dass er - sobald sich Technik und Anschaffungskosten noch etwas entwickelt haben - das neue Trend-Hightech-Heimgerät wird.

Am Wochenende habe ich die Gewinnerinnen meiner beiden Adventsverlosungen auf Blog, Facebook und Instagram ausgelost.
Das Weihnachtsüberraschungspaket hat Katja gewonnen, die genähten Weihnachtsbäumchen Susan. Herzlichen Glückwunsch!!! Ich bräuchte dann bitte ganz schnell von euch beiden die Adressen, damit sich eure Gewinne noch rechtzeitig vor Heilig Abend auf den Weg zu euch machen können!


Sonntag, 21. Dezember 2014

21. Türchen: Geschenk für Nähfreundinnen

Heute zeige ich euch, wie ihr ein süßes kleines Geschenk für jemanden basteln könnt, der gern näht. 

Verschenkt doch einfach mal ein

Mini-Tannenbäumchen 

zum Selberschmücken - und zwar mit Stecknadeln!


Was ihr dafür braucht:

* grüne Stoffreste
* Füllwatte
* ein kleines Tontöpfchen (4-5 cm Durchmesser)
* Nähmaschine oder Nadel & Faden
* Acrylfarbe und/oder Lackstift
* Heißkleber
* Rest Schleifenband
* Sternchen-Streuteil
* Stecknadeln mit großen bunten Köpfchen

Und so wird's gemacht:

* Schneidet euch eine tropfenförmige Schablone laut meinem Bild zu:

 
 
* Schneidet diese Form 4 x aus dem grünen Stoff aus.
* Näht die ersten beiden Teile rechts auf rechts zur Hälfte zusammen, und zwar genau von der Spitze bis zur unteren Mitte.
* Näht nach und nach alle weiteren Teile auf diese Art an; erst das dritte an das zweite, dann das vierte an das dritte. Teil eins und vier näht ihr ebenfalls zusammen, lasst allerdings unten eine Wendeöffnung.
* Wenden, mit Füllwatte ausstopfen, Wendeöffnung per Hand schließen - euer Bäumchen ist fertig!
* Bemalt euer Tontöpfchen, wenn ihr das möchtet. Es kann natürlich auch gut so bleiben, wie es ist.
* Klebt um den Rand ein schönes Band, auf die Nahtstelle der beiden Bandenden kommt eine Schleife.
* Klebt nun das Bäumchen mit Heißkleber oben in den Topf.
* Bringt mit einem ganz kleinen Klecks Leim das Sternchen als Baumspitze an.
* Jetzt noch ein paar bunte Stecknadeln als Baumkugeln einstecken - fertig!


Nur noch drei Tage bis Weihnachten!!!


Samstag, 20. Dezember 2014

20. Türchen: Buchtipp für größere Kinder

Weihnachtsbücher gibt es ja wie Sand am Meer. Die meisten widmen sich entweder der klassischen Weihnachtsgeschichte, sind für ganz Kleine oder in Form von Krimis oder Satiren für Erwachsene geschrieben. Ein ganz herrlich schräges und kurzweiliges Weihnachtsbuch für ältere Kinder hat der bekannte deutsche Autor Andreas Steinhöfel verfasst:


Kurz vor Heilig Abend rumpelt es gewaltig, die Decke gibt nach und dann liegt plötzlich ein riesiger, echter Elch mitten auf dem IKEA-Tisch und begräbt Omas leicht angebrannte Plätzchen unter sich.Nachdem die Familie den ersten Schreck überwunden hat, stellt sich der Elch mit samtweicher Stimme als Mr. Moose vor und erzählt seine Geschichte. Der Sohn ist über den neuen Freund sehr glücklich, die große Schwester hat reichlich Gelegenheit, ihre intellektuellen Fähigkeiten einzubringen (oder heraushängen zu lassen *ggg*) und der Charmeur alter Schule aka Mr. Moose wickelt nicht nur Mama, sondern auch noch die hartgesottene Kampfemanze aus dem Nachbarhaus um den kleinen Finger.
Wir haben beim Lesen dieses kleinen Büchleins jedenfalls alle herzhaft gelacht, inkl. des Teenies! Und wer hier besondere Fähigkeiten hat, kann sich beim Vorlesen wunderbar am amerikanischen Akzent des Elches austoben!


PS.: Für alle Dresdner: Wir haben unser Exemplar gerade in die Stadtbibliothek zurückgebracht. Es kann also neu ausgeliehen werden.

!!! Bis heute Abend 24 Uhr habt ihr übrigens noch die Möglichkeit, in das Lostöpfchen fürs pickepacke voll gepackte Weihnachtsüberraschungspaket und für die hangenähten Tannenbäumchen für euren Christbaum zu hüpfen! Nicht verpassen! 



Freitag, 19. Dezember 2014

19. Türchen: Rauschgoldengelchen

Braucht ihr noch ein bisschen goldenen Glanz in eurer weihnachtlichen "Hütte"? Diese kleinen Wesen zaubern ihn bestimmt im Handumdrehen herbei.

Alles, was ihr dafür braucht, sind Tortendeckchen aus Papier, Wattekugeln und etwas Lametta oder Feenhaar.
Pro Engelchen habe ich ein Tortendeckchen verarbeitet, am besten gefallen mir dabei die goldenen.

Anleitung:

* Tortendeckchen halbieren
* eine Hälfte zur Tüte drehen und festkleben
* andere Hälfte entweder im Ganzen oder als zwei einzelne Viertel als Flügel an die Tüte kleben
* Wattekugel als Kopf aufkleben
* Haare aus Lametta aufkleben

Einem Engelchen habe ich aus einem kleinen Stück goldenem Pfeifenreiniger einen Heiligenschein geformt und angeklebt.




Wie ihr seht, fühlen sie sich zwischen lauter goldenen Teelichtgläsern besonders wohl ;-)


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