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Freitag, 28. Oktober 2016

Lila zum Freitag

Eines Abends standen diese wunderschönen Blumen auf dem Abendbrottisch, als ich von der Arbeit nach Hause kam. Ein Uberraschungsgeschenk meines lieben Mannes.

Eine tolle Mischung aus Rosen, Dahlien, Nelken (die ich sonst eher nicht so mag), Zweigen, Grün und einer herrlichen Hortensie.

Die Dahlie erinnert mich daran, dass ich unbedingt nochmal in den Dahliengarten muss, bevor sie die herrlichen Blumen wieder ausbuddeln.

Ewig wird diese Pracht nicht halten, aber die Hortensie bleibt auch im getrockneten Zustand bei mir.

Ich wünsche euch mit meinem Beitrag zu Helgas Freitagsblümchen einen entspannten Freitag und ein schönes letztes Oktoberwochenende!

Freitag, 30. September 2016

Rosa & Violett

Ich würde ja gern behaupten, meinen Friday-Flowerday-Blumenschmuck in einem romantischen kleinen Lädchen oder auf einem Bio-Wochenmarkt zu erstehen. Allerdings stimmt das nicht: Ich nehme mir Blumen regelmäßig beim Wocheneinkauf im Supermarkt mit.

Oft sind das unscheinbare Rosenknospen, in Folie verpackt. Aber ich weiß mittlerweile, dass sie ihre wahre Schönheit erst nach ein paar Tagen in der Vase zeigen.

Auf dem Küchentisch steht dann meist noch eine Schale mit saisonalem Obst, im Moment oft Feigen. Ich liebe sowohl ihre inneren als auch ihre äußeren Werte.


Ich wünsche euch ein wunderbares Spätsommer-Herbst-Wochenende!






Samstag, 18. Juni 2016

Sommerblüten & Eiskristalle

Auch diese Woche habe ich wieder einen schönen Strauß für Helgas blumigen Freitag. Wie fast immer steht er in der Küche, denn dort halte ich mich von allen Zimmern am meisten auf und habe dementsprechend am meisten von meinen Blümchen. Gepflückt habe ich sie direkt auf unserem Hof, denn den hat der Hausmeister anscheinend zu mähen vergessen. Während normalerweise auf raspelkurzen Rasen und exakt gestutzten Buchs Wert gelegt wird, blüht derzeit eine herrlich wilde Wiese. Mich freut's und ich denke mit einem weinenden Auge an den nächsten Montag, an dem das bestimmt ein Ende hat.

Meine wilde "Errungenschaft" steht in einer neuen Vase. Vergangene Woche war ich mit meinen Schülern auf Exkursion im herrlichen Schloss & Park Pillnitz. Dort entdeckte ich - obschon bereits mehrfach dort gewesen - zum ersten Mal ein Geschäft, das ausgesuchte Töpferwaren aus ganz Deutschland anbietet. Sofort war ich ganz begeistert von der besonderen Glasur der Müritzkeramik, die ich noch nie zuvor gesehen hatte.

Die Oberfläche der getöpferten Stücke erinnert an schimmerndes Glas, Kristalle und Eisblumen am Fenster. Jedes Stück ist ein absolutes Unikat und selbst für die Keramikkünstler Ute und Markus Böhm nach eigenen Angaben bei jedem Ausräumen des Ofens eine Überraschung.

Neben der kleinen Vase für mich habe ich noch einen Teller und eine große Teetasse für einen lieben, hier nicht mitlesenden ;-) Menschen zum Geburtstag erworben. Auf dem Geschirr sieht man den Kristalleffekt der Glasur ganz besonders gut.

Ich finde die Stücke wunderschön und könnte mir sehr gut vorstellen, ein ganzes Teeservice davon zu sammeln...


Freitag, 18. März 2016

Frühling in der Küche

Nur wenige Tage vor dem kalendarischen Frühlinganfang wird es auch draußen richtig frühlingshaft. Viele Bäume und Sträucher blühen schon üppig, die Vögel zwitschern um die Wette und seit gestern strahlt die Sonne ganz herrlich dazu. Wie schön!

Auch auf unserem Küchentisch hat der Frühling unverkennbar Einzug gehalten. Beim Wocheneinkauf bringe ich mir oft einen Strauß Tulpen mit; die Vergissmeinnicht und das schöne Holzkörbchen mit den Traubenhyazinthen sind aus einer kleinen Gärtnerei auf meinem Arbeitsheimweg. Zum Wässern und Einpflanzen habe ich diesmal keine typischen Gefäße, sondern mit Milchkanne und Jumbotasse etwas aus dem Haushalt verwendet.

Dazu etwas frühlingshafte Lektüre, um meinen freien Tag zu genießen. Gestern endete nämlich mein Honorarvertrag und damit mein Deutschkurs und der nächste beginnt erst am Montag. Deshalb habe ich es mir nach dem Wegbringen des kleinen Schulkindes und dem Wocheneinkauf erst einmal mit Zeitung und Karamellcappuccino gemütlich gemacht.

Für den Nachmittag stehen jedoch noch einige Termine am anderen Ende der Stadt an und das Wochenende wird ebenfalls arbeitsreich mit einer ganztägigen Weiterbildung und der Unterrichtsvorbereitung für meinen neuen Kurs in einer Flüchtlingsunterkunft. Deshalb muss auch die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr für mich leider ausfallen.

Verlinkt beim Friday-Flowerday

Ich wünsche euch einen ganz feinen Freitag und ein wunderbares Frühlingswochenende!



Samstag, 13. Februar 2016

Frühling?!

Ich warte nach Weihnachten extra eine ganze Weile, bevor ich mir die ersten Tulpen, Freesien oder Narzissen ins Haus hole. Ich habe nämlich den Eindruck, dass sich meine Sehnsucht nach dem Frühling nur verlängert ;-) Da nun aber bereists eit Wochen sogar draußen die Schneeglückchen, Krokusse und Winterlinge ihre Blüten in die Wintersonne halten, habe auch ich zu diesen schön gefiederten Tulpen gegriffen. Zusammen mit etwas Blaubeerkraut und einigen Wachsblumen entstand ein vorfrühlingsleichtes Küchentischsträußchen.

Heißer Kakao, ein paar Kekse und der tägliche Eintrag im 10-Jahres-Buch - so kann ich nach der Arbeit ein bisschen entspannen.

Der kleine Zettel sollte mich diese Woche daran erinnern, täglich des Teenies Fische zu füttern und  Blumen zu gießen, während er im Skiurlaub weilte.

Nun ist meine Familie aus der weißen Winterwelt der österreichischen Alpen zurück, leider erstmals nicht ganz unversehrt. Den Lieblingsmann hat es erwischt und er landete mit dem Gesicht zuerst auf der Piste. Viel Blut, eine ausgekugelte Schulter, eine Fahrt mit dem Pistenfahrzeug und ein sehr hoher dreistelliger Betrag an Arzt- und Bergungskosten waren das Ergebnis. Ich bin froh, dass er nun wieder zurück zu Hause ist und ich ihn umsorgen kann (auch wenn er das nur ungern zulässt *ggg*).

Verlinkt bei Holunderblütchen.


Freitag, 22. Januar 2016

Rosenrot

Diese Woche ist es hier ganz ruhig, denn ich bin krank geschrieben. Am Dienstag hatte ich eine Zahn-OP, aber anders als die letzten Male, fühle ich mich wunderbar. So kann ich die freie Zeit sehr genießen und mache lauter schöne Dinge, zu denen ich seit Beginn meiner neuen Arbeit nicht mehr gekommen bin. Zum Blumenladen spazieren und mir einen Strauß schenken, zum Beispiel. Oder vormittags einen langen Winterspaziergang machen, ohne auf die Termine oder Bedürfnisse der Familie Rücksicht nehmen zu müssen. Da mein Arbeitsweg morgens zwei Stunden beträgt (ich bringe das kleine Schulkind vorher noch ans andere Ende der Stadt in die Schule), ich dann 6 Stunden unterrichte, eine Stunde Rückweg habe und abends ca. zwei Stunden vorbereite, mache ich außer Arbeiten, Essen und ein wenig Haushalt im Moment gar nichts anderes (wie man auch an meinem Blog hier sieht *zwinker*). Willkommen im Berufsleben also. Nur wundert es mich, woher so viele andere Bloggerinnen neben Beruf und Familie noch die Zeit und Energie zum Kreativsein und Bloggen nehmen...

Einzige Kreativbeschäftigung aktuell bei mir: Kalenderbilder ausmalen. Den Kalender hat mir ein griechischer, in London lebender Freund zu Weihnachten geschenkt und seitdem malen die Kinder und ich abends und auf Zugfahrten in trauter Dreisamkeit entspannende Bildchen aus. Sehr schön.

Diese traumhaften Blüten brauchen kaum Beiwerk, deshalb habe ich den Strauß ganz schlicht binden lassen.

Dicke Knospen und zarte Beeren - ich finde die Kombination wunderschön!

Über dem Strauß hängen weiße und metallene Herzen und Schneeflocken im Fenster - sehr passend zur dick verschneiten Winterlandschaft draußen.

 
Neben dem Rosenstrauß steht eine kleine Hyazinthe, das Dankeschön der Musiklehrerin unseres Jüngsten für sein Vorspiel vergangene Woche.

Verlinkt bei Friday-Flowerday.


Ich wünsche euch ein wunderbares, winterweißes Wochenende!

Montag, 23. November 2015

Meine Woche

 
Eines der Highlights dieser Woche war ganz sicher der erste, leise fallende Schnee gestern Abend, also quasi "Schnee von gestern" *ggg*.

Ebenfalls richtig schön war der Mittwoch, der hier in Sachsen ein Feiertag war. Ich verbrachte ihn mit meinem kleinen Schulkind und dessen Klasse in der wunderschönen Semperoper bei der "Prinzessin auf der Erbse".

Niederschlag gab es reichlich letzte Woche, doch nur am Sonntag fiel er als Schnee. Schien anschließend jedoch wieder die Sonne, freute ich mich an den Effekten der Regentropfen auf den Fensterscheiben...

... und an den Regenbogenpunkten, die mein Kristall an die Wand zauberte!


Beim Backen am Samstag entschied ich mich spontan für Mohnkuchen, mein allererster.

Und dann wurde es für den Rest des Wochenendes ungemütlich: Wir räumten unser komplettes Wohnzimmer aus (mein Mann brauchte für alle Schränke und Regale genauso lange wie ich für meinen Schreibtisch...). Da unser Kleiner das Wochenende bei  Oma und Opa (und vielen Pferden) verbrachte, nutzten wir sein Kinderzimmer als Abstellraum für Bücher, Geschirr, Technik, Lampen, Gardinenstangen, Fernseher und Pflanzen.

Dann wurde jedes der 4 Fenster und beide Türen, alle Heizungen und ein Teil der Wände sorgfältig abgeklebt, großzügig Planen auf dem Fußboden verteilt und schließlich losgestrichen. Decke und zwei Wände bekamen einen frischen weißen Anstrich, bei den anderen beiden Wänden bewiesen wir Mut. Sie leuchten jetzt in einem kräftigen Türkis/Petrol. Der große Sohn hat fleißig mitgeholfen und mit vereinten Kräften haben wir es bis Sonntag Abend geschafft.

Noch ist alles etwas "nackig", sämtliche Bilder, Vorhänge, Teppiche etc. fehlen noch. Und beim Tippen hallt es noch ganz schön hier :-)
A propos Vorhänge: Da hätte ich gern neue. Die 12 Jahre alten roten möchte ich nicht wieder aufhängen. Es soll etwas Frisches sein, das die Farben des Raumes - weiß, türkis und braun - aufnimmt, aber den Raum auch abdunkeln kann. Habe schon sämtliche "üblichen Verdächtigen" durchstöbert, aber noch nichts 100% Perfektes entdecken können. Und 30 Euro pro Meter ist mir bei drei Meter hohen Räumen auch zu üppig. Falls ihr einen tollen Tipp habt, nur her damit!

Nicht auf Farbfilm festgehalten, dennoch passiert: Die Nachbarskinder haben einen Igel gefunden, der sich in einer achtlos weggeworfenen Plastikverpackung verfangen hatte. Schnell habe ich unser Igelhaus mit viel trockenem Laub gefüllt und aus den Blumentöpfen reichlich Regenwürmer und Engerlinge ausgegraben. Nun hoffen wir ganz sehr, dass es sich der kleine Kerl im warmen Häuschen gemütlich machen kann udn den Winter gut übersteht.

So, nun steht also die letzte Novemberwoche an. Adventstechnisch geht es auf die Zielgerade zu, vor allem die Adventskalender müssen aus dem Keller geholt und gefüllt werden und die erste Fuhre Plätzchen ist auch Pflicht. Der große Sohn ist diesmal für den Adventskranz zuständig; ich bin sehr gespannt!
Das Wohnzimmer und sein Chaos wird mich auch noch ein Weilchen beschäftigen, aber mein Wochenhöhepunkt wird sicher das Bodo-Wartke-Konzert, hach!

Habt eine schöne neue Woche und lasst es euch gut gehen!

Freitag, 20. November 2015

Die letzte Herbstdeko in diesem Jahr

Nachdem alle Geburtstagssträuße verblüht sind, wollte ich mir heute ein paar frische Blümchen beim Floristen holen. Als ich dann im Geschäft stand, faszinierten mich die Gestecke spontan mehr als die Sträuße. Eines mochte ich besonders: In einer beerenfarbenen Keramikschale steckten verschiedene grüne Zweige von Nadel- und Laubbäumen, dazu getrocknete Hortensienblüten und dieses weiße stachelige Gewächs, dessen Namen ich nicht kenne. In der Mitte thronte eine weiße Kerze. Der Preis war leider mehr als üppig für das vergleichsweise kleine Arrangement aus ganz unexotischen Zutaten. Ich überlegte kurz, dann ließ ich es stehen und fuhr nach Hause.

Dort angekommen, holte ich meine beerenrosafarbene Müslischale aus dem Schrank, füllte sie wie eine Vase mit Wasser und bestückte sie mit einigen Tannenzweigen, die ich bereits für weihnachtliche Blogfotos besorgt hatte. Dazu kamen einige Buchszweige, die ich von einem der Geburtstagssträuße aufgehoben hatte, gesammelte orangefarbene Beeren, etwas von dem silbernen Stachelkraut aus meinem Balkonkasten und die Hortensienblüten aus den Blumenkästen vom Hof, die wir erst vorgestern weggeräumt haben. Zum Schluss legte ich noch meine gefilzten Eicheln hinzu und stellte eine Kerze in die Mitte.

Nun zieren herbstliches Grün und Kerzenschein unseren Küchentisch und ich freue mich über mein 0-Euro-Recycling-Gesteck.

*pust*

Die Minuten mit Tee und Kuchen und Kerze waren aber auch schon die einzigen ruhigen heute. Nachdem ich mein kleines Schulkind zur Schule gebracht hatte, standen einige Besorgungen auf dem Programm. Ich schaffte es gerade so, meine Tüten zu Hause abzustellen, dann musste ich auch schon wieder los zum Deutschkurs für Flüchtlinge. Wieder nach Hause, fix ein belegtes Wrap aus dem Imbiss einwerfen, wieder zur Schule. Dort wartete schon der Opa, um das Kind samt dem von mir mitgebrachten Koffer fürs Wochenende in Empfang zu nehmen. Zu Hause kurz bei Kerzenschein mit dem inzwischen eingetroffenen großen Schulkind einen Brownie essen, dann das Wohnzimmer ausmessen, mit dem Mann telefonieren und einen Einkaufszettel für den Baumarkt schreiben. Dann noch den Rewe-Lieferdienst in Empfang nehmen, schnell ein Käsebrot essen und los geht's in den Baumarkt. Anschließend steht noch das Ausräumen des Wohnzimmers fürs Malern morgen auf dem Plan. Dabei wollte ich doch eigentlich heute Abend gemütlich Arielle gucken... Ob das noch was wird? *ggg*



Ich wünsche euch allen einen gemütlichen Freitag Abend und ein wunderschönes Wochenende!


Freitag, 13. November 2015

12 Bilder und viele Blumen

Zum Geburtstag meines kleinen Schulkindes letzte Woche gab es natürlich viele schöne Blumen, die uns jetzt in der ganzen Wohnung verteilt erfreuen. Der Strauß, den ich euch heute zeige, gehört allerdings nicht dazu. Den habe ich nämlich ganz für mich allein geschenkt bekommen. 

Sind die Rosen nicht wunderschön? Wie für eine Prinzessin gemacht, finde ich!


Und dann gibt es noch einen kleinen Tagesüberblick von gestern. Warum erst heute? Weil ich gestern Abend so vernünftig war, lieber ins Bett zu gehen als noch weiter am Rechner zu bleiben und Blogposts zu schreiben. Das schaffe ich nicht oft, aber es rächt sich am nächsten Tag immer sehr. 

Nun also mein 12.11.2015:

Mein Wecker klingelt 5:30 Uhr. Draußen ist es noch stockfinster. Auch dann noch, als ich nach einem Minifrühstück eine Stunde später mit dem Rad zur Schule fahre. Im Stadtpark kommen mir so viele Radfahrer entgegen, dass der Weg aussieht wie eine Straße voller Autos, nur eben mit immer nur einem Frontscheinwerfer. Im Schwimmbad sind bereits Menschen - mich würde um diese Uhrzeit und bei den Temperaturen niemand ins kalte Wasser kriegen.
Um sieben Uhr, also noch vor dem Unterricht, habe ich ein Gespräch mit Klassenlehrerin, Ärztin, Pfleger und Klinikschullehrerin. Es läuft gut und ich hoffe, die Übergabe, Eingewöhnung und Zusammenarbeit klappt auch weiterhin.
Auf dem Rückweg radle ich durch den sehr herbstlichen Großen Garten in die Altstadt. Es geht an der Frauenkirche vorbei Richtung Schloss. Vor der altwehrwürdigen Kulisse schließe ich meinen Drahtesel an und suche mir ein warmes Plätzchen in einem der vielen Cafés dort. Nach einer Weile stößt auch meine Freundin dazu und wir gönnen uns ein leckeres zweites Frühstück (daher morgens nur die Minivariante). Wir tauschen uns hauptsächlich über die Schule und ihren Deutschkurs für Flüchtlinge  aus. Anschließend treffen wir uns mit ihren Schülern in der Buchhandlung, denn sie wollen sich ein Wörterbuch zulegen. Nachdem wir das gesamte arabisch-deutsche Sortiment durchgesehen haben, entscheiden sich die Männer für das kleine gelbe Langenscheidt. Nebenbei lerne ich ein paar Zahlen und Wörter auf Arabisch - und vergesse alles gleich wieder. 
Nach einem kurzen Zwischenstopp zu Hause (bei dem ich mich wärmer angezogen habe, da die gefühlte Temperatur mit der Wettervorhersage "nicht so ganz" übereinstimmt) mache ich mich noch einmal auf in die Schule. Im Gepäck habe ich den neuen Drachen, ein Geburtstagsgeschenk des kleinen Schulkindes. Ich habe versprochen, heute nach dem Unterricht mit ihm an die Elbe zu fahren und den Drachen dort auszuprobieren.
Während es am Vormittag sehr windig war, regt sich nun kein Lüftchen mehr. Aber egal, der leichte Drachen fliegt trotzdem, wenn auch nicht so hoch und so lange. Und die Kulisse der Dresdner Altstadt ist sowieso unvergleichlich. Als es langsam dunkel wird, machen wir uns wieder auf den Heimweg, schließlich stehen noch einige Hausaufgaben an. Wir kommen an der Synagoge vorbei, neben der anlässlich der Reichskristallnacht am 9. November zahlreiche Kränze niedergelegt wurden. Ich erkläre meinem Sohn, was es damit auf sich hat, wir reden lange. Solche Dinge sind schwer fassbar, für Kinder wie für uns Große gleichermaßen.
Wieder zu Hause, stärken wir uns noch mit den Donuts, die ich am Vortag gebacken habe. Dann setzen sich die Kinder an ihre Schulsachen und später vor den Computer. Ich nehme mir das erste der vier Fotobücher vor, die ich für Weihnachten schaffen möchte. Ich habe auf den vielen runden Geburtstagen meiner Familie in diesem Jahr viel fotografiert und möchte die Erinnerungen daran gern verschenken. Das erste Buch schaffe ich sogar fast komplett, nur der Text fehlt noch.
Gegen 22:30 Uhr falle ich schließlich ins Bett, die spätestmögliche Zeit, um am folgenden Tag einigermaßen ausgeruht und nervenstark zu sein.

Verlinkt bei Friday-Flowerday und 12 von 12.

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