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Dienstag, 22. September 2015

Von Stoffschätzchen und Kinderwimpeln

Meine Nählust ist im Moment groß und Projekte fallen mir viele ein, da müssen dann auch schonmal lang gestreichelte Stoffschätze "dran glauben" *lach*. Dazu gehören z.B. diese beiden wunderschönen Baumwollstoffe aus der Julia-Serie. Aus zwei halben Metern (meinem Standard-Kaufmaß, wenn ich noch kein Projekt im Kopf hab) entstand ein Loop und ein perfekt passender Umschlag für meinen Terminplaner. In meinem Vorrat fanden sich noch farblich perfekt passende Borten, Webbänder und sogar ein kleiner Rest hellblaues Gummiband.

Das größere und etwas langfristigere Nähwerk der letzten Zeit ist diese Wimpelkette. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass wir neue Erdenbürger in unserem Kreis der Nähbloggerinnen mit einer gemeinschaftlich gestalteten Wimpelkette begrüßen. Diese hier haben wir beim letzten Treffen Sophie bzw. ihrer kleinen Tochter überreicht.

Bevor ich nun weiter nähen kann, muss ich mich erst einmal intensiv den Innereien meiner Maschine widmen. Da hat sich nämlich schon wieder etwas verzogen, verschoben oder was auch immer, auf jeden Fall schrotte ich momentan täglich eine Nadel. 

Verlinkt beim Creadienstag.


Freitag, 4. September 2015

Nähzeit für Dinos und Enten

Zwei bis drei Stunden bin ich täglich unterwegs, um mein kleines Schulkind morgens zur Schule zu bringen und mittags wieder abzuholen. In der Zeit dazwischen erledige ich Aufräumen, Wäsche und Einkauf - bleibt noch etwas Zeit übrig, treffe ich mich mit netten Menschen oder setze mich an die Nähmaschine. 
Anlässlich der Geburt des kleinen Emils habe ich ein Kissen für ihn gezaubert. Typisch daran ist (zumindest für meine Namenskissen) die Zweiteilung der Vorderseite und meine Lieblingsstoffe. Aber es gibt auch etwas Neues: Erstmals verwendet habe ich keine Druck-, sondern eine Schreibschrift für den Namen, nachdem mir das bei Frau Schau'n wir mal immer so gut gefallen hat.

Ebenfalls eine Premiere sind die kleinen blauen Sterne am Verschluss. Das wissende Näherinnenauge erkennt natürlich sofort meine Neuanschaffung: Ja, ich bin jetzt auch bei den berühmten KamSnaps gelandet. Hatte mich bisher erfolgreich verweigert ;-)

Dieses kleine Nähprojekt stand schon sehr lange auf meiner To-Sew-Liste. Der grobe beigefarbene Bezug des Badhockers, der unsere Badehandtücher beherbergt, war noch nie so richtig schön. Mit der Zeit wurde er zusätzlich schmutzig, war aber nicht abnehm- und damit auch nicht waschbar. Also habe ich aus blauen und grünen Stoffresten Quadrate geschnippelt, ringsum ein Schrägband angebracht, einen schmalen Gummi durchgezogen (so eine Fummelei bei dem schmalen Schrägband!) und dem Hocker einen maritimen und vor allem waschbaren Bezug verpasst. Sogar der Rest DDR-Entchenstoff fand Verwendung!


Das war doch mal eine richtig produktive Nähwoche (zumindest für meine Verhältnisse). Nun fehlt noch ein Kissen für Emils nur zwei Tage jüngere Cousine und dann werde ich meine Nähzeit verschiedenen Nähprojekten für Flüchtlingskinder widmen. Wenn die spruchreif sind, gibt es hier ganz offiziell mehr dazu.


Donnerstag, 23. Juli 2015

Wieder-gut-Päckchen

Wenn ich erfahre, dass es jemandem in meiner Umgebung nicht gut geht, er oder sie krank ist oder es gerade schwer hat, dann packe ich gern ein Trostpäckchen. Ein solches hat sich auch diese Woche wieder auf den Weg gemacht und hilft hoffentlich etwas über Stress und Erkältung hinweg.

Viele nette und passende Kleinigkeiten habe ich mit selbst gestalteten Etiketten versehen und zusammengepackt.

Eine Dose beste Schoko-Cookies durften auch nicht fehlen. Soulfood eben.

Ein paar der Schildchen


Dienstag, 21. Juli 2015

Hoch die Tassen!

Zu Geburtstagen oder anderen Feierlichkeiten verschenke ich gern handbemaltes Geschirr. Neulich habe ich mal wieder einen ganzen Schwung schlichte weiße Teller und Tassen gekauft und die Porzellanmalstifte geschwungen.
Herausgekommen sind dabei neben einer Tasse mit einer großen "60" für meinen Vater zum Geburtstag...


... diese Kaffeebecher:

Für ein befreundetes Hochzeitspaar habe ich diese süßen Strichmännchen gemalt. ER fängt IHRE Kussherzchen im Schmetterlingsnetz, auf dass ihm keines verloren gehe.

Die Henkel zieren kleine Pünktchen und ein Herz, auf die Rückseite habe ich das Hochzeitsdatum geschrieben.

Das hier ist ein regelrechter "Fanartikel" geworden *ggg*. Von den bunten Punkten umrahmt wird die Silhouette des Prinzen Hamlet in dieser Szene (die dünne Linie vor seinem Körper ist das Kabel des Mikrofons, in das er singt). Ich habe das Foto im Bildbearbeitungsprogramm in eine s/w-Zeichnung konvertiert, ausgedruckt und die Silhouette ausgeschnitten. Zum Malen habe ich den Ausschnitt dann auf der Tasse festgehalten und mit verschiedenfarbigen Stiften ringsherum Pünktchen aufs Porzellan gedrückt. Um den Rand deutlicher hervortreten zu lassen, sind die Pünktchen um die Figur herum sehr dicht und werden zum Rand hin lockerer.

Meine Tassen wandern hiermit zum Creadienstag - aber es werden nicht die einzigen bleiben. Ich habe noch so viele Ideen im Kopf!


Mittwoch, 15. Juli 2015

Blumige Post

Da im Juli ein großer Teil der Geburtstage in Familie und Freundeskreis ansteht, hat auch die Post reichlich zu tun. Einige der Karten, die wir verschicken, habe ich selbst gestaltet. Passend zur Jahreszeit tummeln sich auf ihnen viele Blumen:

Diese Karte habe ich (mit tatkräftiger Unterstützung meiner Jungs!) bestickt.

Knopfblüten zur Probe auslegen, Löcher mit der Nadel auf einer weichen Unterlage vorstechen und dann mit schönem Garn annähen. Wir haben glitzerndes Multicolorgarn genommen.

Zum Schluss die Stiele und Blätter in Grün aufsticken und den Schmetterling fertigen. Dafür etwas Bäckergarn um drei oder vier Finger wickeln, in den Mitte mit einem kontrastfarbenen Garn zusammenfassen und verknoten. So viel abschneiden, dass Fühler stehen bleiben. Schmetterling auf die Karte kleben.

Karte Nr. 2 besteht aus zwölf verschiedenen Abbildungen von Rosen, weil sie eine Einladung ins Europa-Rosarium enthält:

Ich habe zwölf Kreise aus dunkelgrünem Tonkarton und ebenfalls zwölf etwas kleinere Kreise aus Rosenbildern ausgestanzt. Beide wurden erst aufeinander, dann auf roten Reliefkarton mit Rankenmotiv geklebt. Um den roten Karton kam noch ein schönes Band, dann wurde alles auf eine cremefarbene Karte (A5) geklebt.



Dienstag, 12. Mai 2015

Die erste Erdbeermarmelade des Jahres!

Von allen Brotaufstrichen mag ich Marmelade ganz besonders gern und am liebsten natürlich selbstgekochte! Viele Lieblingsfrüchte und wenig Zucker ergeben für mich immer noch die beste Konfitüre. Und obwohl ich auch mal gern etwas Ungewöhnlicheres probiere, ist und bleibt mein absoluter Favorit die Erdbeermarmelade! Mangels eigenem Erdbeerfeld kann ich leider nie so viel davon kochen, dass es bis zur nächsten Saison reicht, deshalb freue ich mich im Frühjahr besonders über die neue Ernte. Und bis es hier warm genug ist, schätze ich auch die unter der spanischen Sonne gereiften Früchte *ggg*. Zusammen mit heimischen Rhabarber sind sogar schon die ersten Gläser entstanden:

Mindestens genauso viel Spaß wie das Einkochen und Genießen macht mir dabei das Verzieren der Gläser. Deshalb konnte ich neulich im Laden an den süßen Aufklebern und zauberhaften Webbändern einfach nicht vorbeigehen.

 

Na, habt ihr Lust aufs Marmeladekochen bekommen? Dann habe ich etwas für euch: Unter allen Kommentaren hier, die mir ihre Lieblingssorte Marmelade nennen, verlose ich ein Set mit dem süßen Webband, Etiketten und passenden Stoffaufklebern für die allerschönsten Marmeladengläser! Na, ist das was? Die Verlosung läuft bis Sonntag, den 17. Mai 2015 um Mitternacht.  
Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Mindestalter von 18 Jahren und eine Adresse in Deutschland. Keine Barauszahlung, Rechtsweg ausgeschlossen.


Meine schönen Marmeladengläser wandern hiermit zum heutigen Creadienstag.


Dienstag, 5. Mai 2015

Viel Gelb zum Vierzigsten

Wie ich euch bereits erzählt habe, waren wir am 1. Mai zu einem 40. Geburtstag in der Familie eingeladen. Als Geschenk wünschte sich die junge Jubilarin ausdrücklich "nichts für den Haushalt, nichts für den Garten, sondern etwas nur für mich"! Damit stand für mich schnell fest: Etwas zum Verwöhnen sollte es sein. Wir befragten also Mutter und Schwester und wussten nun, in welchem "Wellnesstempel" das Geburtstagskind sich gern einmal entspannt oder verschönern lässt. Wir orderten einen Gutschein dort - aber nur einen Umschlag zu überreichen, geht für uns Kreative ja nun gar nicht, nicht wahr? *zwinker* Also stöberte ich in einem meiner liebsten Dekoläden und entdeckte eine stoffbezogene Box im coolen Zickzackmuster. Außen schwarz-weiß, innen gelb - in diesen Farben sollte alles gehalten sein. Ich kaufte noch verschiedene Kleinigkeiten in Dekoladen, Supermarkt und Drogerie dazu, immer farblich passend natürlich. Es ist sehr lustig, die Regale mal nicht so sehr nach Inhalten, sondern nach Farbe zu scannen. Im Blumenladen suchte ich mit dem kleinen Schulkind noch zwei Topfblümchen in Weiß und Gelb aus, die sich das Geburtstagskind später in den Garten pflanzen kann.

Alle Produkte versah ich mit witzigen kleinen Schildchen aus schwarzem Tonkarton. Ich beschriftete sie mit weißem und gelbem Buntstift, damit es wie Kreide aussieht, aber nicht so schnell verwischt. Außerdem malt so ein gespitzter Stift natürlich viel feinere Linien als ein Stück Kreide. Die Schildchen band ich mit schwarz-weißem und schwarz-gelbem Bäckergarn an die Produkte.

*Purer Luxus* - feiner Badezusatz
*Fit wie ein Turnschuh* - gesunder Riegel
*Party, Party, Party* - schicke Papiertrinkhalme

 *Ganz schön prickelnd* - Zitronenwellnessgetränk
*Nicht vergessen* Servietten mit allerlei bedruckt, was im Alltag allzu schnell in Vergessenheit gerät
*Für Energie-Tiefs* - Traubenzucker

*Teepause* - feiner Kräutertee mit passendem Motto
*Es werde Licht* - Kerze

Aus Geschenkpapier schnitt mir der Mann einzelne Schmetterlinge aus (ein bisschen kann er sich am Geschenk für jemanden aus seinem Teil der Familie ja auch beteiligen *ggg*), die ich auf kleine Klammern klebte und überall am Geschenk verteilte.

Eine Geburtstagskarte muss natürlich auch sein. Ich fertigte sie ebenfalls aus schwarzem Karton und probierte mich erneut im Handlettering aus. Nach mehreren Entwürfen auf Schmierpapier und der Auswahl der verschiedenen Schriften entstand schließlich diese Karte. Natürlich geht das alles noch viel professioneller, aber für meinen gerade mal zweiten Versuch bin ich sehr zufrieden damit.

Mit meinem Beitrag zum Creadienstag wünsche ich euch einen schönen Maitag!


Sonntag, 21. Dezember 2014

21. Türchen: Geschenk für Nähfreundinnen

Heute zeige ich euch, wie ihr ein süßes kleines Geschenk für jemanden basteln könnt, der gern näht. 

Verschenkt doch einfach mal ein

Mini-Tannenbäumchen 

zum Selberschmücken - und zwar mit Stecknadeln!


Was ihr dafür braucht:

* grüne Stoffreste
* Füllwatte
* ein kleines Tontöpfchen (4-5 cm Durchmesser)
* Nähmaschine oder Nadel & Faden
* Acrylfarbe und/oder Lackstift
* Heißkleber
* Rest Schleifenband
* Sternchen-Streuteil
* Stecknadeln mit großen bunten Köpfchen

Und so wird's gemacht:

* Schneidet euch eine tropfenförmige Schablone laut meinem Bild zu:

 
 
* Schneidet diese Form 4 x aus dem grünen Stoff aus.
* Näht die ersten beiden Teile rechts auf rechts zur Hälfte zusammen, und zwar genau von der Spitze bis zur unteren Mitte.
* Näht nach und nach alle weiteren Teile auf diese Art an; erst das dritte an das zweite, dann das vierte an das dritte. Teil eins und vier näht ihr ebenfalls zusammen, lasst allerdings unten eine Wendeöffnung.
* Wenden, mit Füllwatte ausstopfen, Wendeöffnung per Hand schließen - euer Bäumchen ist fertig!
* Bemalt euer Tontöpfchen, wenn ihr das möchtet. Es kann natürlich auch gut so bleiben, wie es ist.
* Klebt um den Rand ein schönes Band, auf die Nahtstelle der beiden Bandenden kommt eine Schleife.
* Klebt nun das Bäumchen mit Heißkleber oben in den Topf.
* Bringt mit einem ganz kleinen Klecks Leim das Sternchen als Baumspitze an.
* Jetzt noch ein paar bunte Stecknadeln als Baumkugeln einstecken - fertig!


Nur noch drei Tage bis Weihnachten!!!


Mittwoch, 17. Dezember 2014

17. Türchen: Heiße Schokolade für alle

Dezemberfakt 1: Draußen ist es ungemütlich, da kann man es sich drinnen umso besser gemütlich machen.
Dezemberfakt 2: Geschenke braucht man nicht nur für die Familie, auch den Nachbarn, Erzieher_innen, Lehrer_innen, Postbot_innen, Arbeitskolleg_innen und vielen anderen mehr möchte man gern eine kleine Weihnachtsfreude machen. 

Kombinieren wir doch einfach Punkt 1 und 2 und verschenken


Heiße Schokolade
mit
Marshmallows!


Zutaten (pro Spitzbeutel):

* 100 g Trinkschokoladenpulver
* eine Handvoll Mini-Marshmallows
* 2 EL geraspelte Schokolade

* 1 Spitzbeutel (oder einen Einweg-Spritzbeutel)
* weißes Papier und Buntpapierreste für die Schildchen
* Weihnachtsstempel nach beleiben
* Ösen
* Bäckergarn
* Schleifenband



Und so geht's:

Zum Füllen stelle ich Spitz- oder auch Spritzbeutel immer in ein hohes, schmales Gefäß (Messbecher, hohes Glas) und stülpe die obere Hälfte außen über das Gefäß. So lässt sich die untere Hälfte leichter fülle und man schmiert die obere Hälfte nicht voll.
Zuerst kommt das Kakaopulver, dann die Raspelschokolade und oben drauf die kleinen Marshmallows.
Verschlossen habe ich die Buetel zuerst mit einem Drahtverschluss, damit sich später beim Lösen der Schleife nicht gleich der ganze Inhalt in der Küche verteilt:




Die Schildchen habe ich im Schreibprogramm meines PCs erstellt und dafür extra diese zuckersüße Schrift gratis heruntergeladen.
Schriftzug in einem dunklen Rotbraun ausdrucken, ausschneiden, auf ein Stück farbigen Karton legen, mit etwas Abstand zum Rand ausschneiden, dann beide Schildchen übereinander legen, lochen und eine Öse eindrücken. Bändchen durch und fertig.

Mit einer hübschen Schleife habe ich die Schilder dann noch an die Tüten gebunden. Wer möchte, kann auf die Rückseite noch einen kleinen Gruß schreiben und dann sind die Tüten schon fertig zum Verschenken!


Ein Tipp, falls ihr Mühe habt, Mini-Marshmallows zu finden: Die großen Supermärkte führen immer öfter Spezialitäten aus anderen Ländern, hier könnt ihr im USA-Regal nachschauen, ebenso in den Feinkostabteilungen der großen Kaufhäuser. Eine weitere Bezugsquelle sind spezielle englische oder amerikanische Läden, die ich zumindest aus Leipzig und Dresden kenne und die es sicher auch in anderen größeren Städten gibt. Und nicht zuletzt hält das Internet ganz sicher noch eine Menge weiterer Bezugsquellen bereit *ggg*.


Viel Spaß beim Zubereiten, Basteln, Verschenken oder Selbstgenießen!

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