Mittwoch, 8. Februar 2012

Glitzernde Kugeln aus Eis

So, ganz übern Berg bin ich zwar noch nicht, aber das Antibiotikum hat gut angeschlagen und ich bin wieder auf den Beinen. Habt ganz vielen lieben Dank für all eure Genesungswünsche und eure Freude über meinen letzten Post! Es freut mich, wenn ihr darüber lachen konntet, denn genau dazu habe ich ihn geschrieben. Die Situation war in der Realität schon derart absurd, dass ich NICHTS hinzufügen, übertreiben oder erfinden musste, damit so eine "Arzt-Glosse" daraus wird!

Aber jetzt muss ich euch etwas zeigen: Euch hatte der Eiskranz gefallen? Dann schaut euch mal das hier an:

Naaaa???? Ist die toll oder ist die toll???

Jaja, ich weiß, Eigenlob und so. Aber ich bin einfach schwer begeistert von diesem Eiszauberdings! Seht ihr die "Strahlen"? Die finde ich ja besonders schön! Also, davon mache ich definitiv noch mehr.
Es geht auch ganz einfach:

Ihr braucht:
- Acrylkugel, teilbar, mit Loch (eigentlich für Lichterketten)
- kleine Zweige, Zapfen oder Beeren (oder Legomännchen o.Ä., wer mag)
- Wasser (ha!)
- Schnur oder Faden zum Aufhängen (wenn ihr sie aufhängen wollt)
- Gefäß oder Unterlage, die die Kugel während der Gefrierzeit am Rumkullern und Runterfallen hindert

Und so geht's:
- in die geöffnete Kugel das "Innenleben" hinein legen
- Kugel schließen
- durch das Loch Wasser hinein füllen, aber oben ca. 2-3 cm frei lassen
- auf rutschfester Unterlage/Gefäß gefrieren lassen
- den noch vorhandenen Hohlraum ebenfalls mit Wasser füllen (wieder nicht ganz bis oben hin, damit die Kugel beim Gefrieren nicht platzt), Aufhängefaden einlegen, ebenfalls gefrieren lassen
- Eiskugel mit etwas warmem Wasser aus der Acrylkugel lösen, aufhängen
- die ganze Prozedur für die nächste Kugel wiederholen :-)

Und wie ihr seht, warten auf unserem Balkon noch viele andere unterschiedliche Förmchen voll mit Wasser, äh, Eis. Ich habe meine Kinder nämlich angesteckt und sie probieren jetzt mit allen erdenklichen Gegenständen auch solche Eisobjekte aus.
Ich finde das schon aus psychologischer Sicht einen wirklichen Gewinn: Wenn man so mit den Temperaturen experimentiert und spielt, hat man richtig viel Freude daran und leidet nicht so sehr unter der Kälte, finde ich!

 
Und hier ein paar Eindrücke meines mittlerweile sehr gut gefüllten Smashbooks. Ich habe es für all die kreativen Ideen verwendet, die ich immer mit Eselsohren in Zeitschriften markiere. Ich habe alles ausgeschnitten bzw. ausgerissen, sortiert, eingeklebt und die "ausgeweideten" Zeitschriften anschließend entsorgt. So bleiben nur die besten Ideen bei mir und ich konnte die Zeitschriftenstapel etwas reduzieren.


So, jetzt verschwinde ich mal in der Küche. Eine Woche im Bett heißt ja auch, eine Woche nichts kochen, backen und werkeln. Schrecklich!!! *gg* Deshalb muss ich das jetzt dringend nachholen!


Ganz liebe Grüße & euch schöne Wintertage!



PS: Flohmarkt ist endlich mal wieder aktualisiert, v.a. Gr. 98 & 104!

Sonntag, 5. Februar 2012

Tach, Herr Doktor!

Du fühlst dich schlapp.
Dir tut alles weh.
Vor allem der Hals.
Du schleppst dich mit letzter Kraft zum nächsten Arzt.
Du lässt 10 Euro und diese neue Gesundheitskarte mit dem Verbrecherfoto biometrischen Passbild am Tresen.
Du sitzt eine Stunde lang mit zehn anderen hustenden, schniefenden Menschen in einem Raum, der das Wohlfühlambiente eines Vorstadt-S-Bahnhofs hat, und liest deine eigene mitgebrachte (!) Zeitschrift, weil es sonst nur Sucht- und Demenzbroschüren gibt.
Du hörst in einem Hinterzimmer jemanden undeutlich deinen Namen rufen und folgst der Stimme.
Die Stimme sagt: "Erzähl'n Se mal!"
Du kannst nix erzählen, weil s. Punkt 3.
Die Stimme sagt: "Aha: Husten, Schnupfen, Heiserkeit!"
Du krächzt:" Nein, nix Husten und Schnupfen, nur der Hals. Der Hals!"
Die Stimme nimmt ihre kleine Taschenlampe und einen Holzspatel zur Hand und schaut dich erwartungsvoll an.
Du sperrst den Mund auf.
Die Stimme sagt: "Nein, so weit sind wir noch nicht, erstmal abtasten. Machen Se mal den Schal ab."
Du spürst deine Lymphknoten. Sehr sogar. Aua.
Und jetzt? Aaaa?
"Nein", sagt die Stimme,"bei uns müssen die Patienten "B" machen", und kommt sich dabei wohl ungemein komisch vor.
"Aha!" sagt die Stimme. Und: "Allergien?"
"Nein", krächzt du.
"Häää?" fragt die Stimme.
"Neeiiin!" krächzt du.
Aber die Entscheidung ist sowieso schon gefallen.
Die Stimme befiehlt: "Penicillin, 3x tgl. Paracetamol und was zum Gurgeln. Brauchen Se 'ne Krankschreibung?"
Du flüsterst: "Hmm."
Die Stimme sagt: "Ok, also bis zum Siebten. Größe? Gewicht?"
Du: ???
"Wie groß sind Sie? Was wiegen Sie?"
"Äh, 1,76 m. Und das Gewicht, muss ich das wirklich sagen?"
Die Stimme bedenkt dich mit einem Blick, der irgendwo zwischen überheblich, genervt und mitleidig liegt.
Du sagst es, kleinlaut.
Die Stimme tippt schwungvoll auf die Tastatur und meint triumphierend: "Und??? Fällt Ihnen was auf???"
Du: ???
"Na, BMI von 31! Da müssen Se mal was tun! Wiederseh'n!"
Du: "Äh, was hab ich denn jetzt? Angina oder was?"
Die Stimme sagt: "Hmmm." - und weg ist sie...

Freitag, 3. Februar 2012

Kalte Kunst II

Vielen Dank für eure Komplimente zu meinem eisigen Windlicht. Extra für euch habe ich auch Fotos in der Dunkelheit gemacht und dabei festgestellt, dass "Nachtfotos" um diese Jahreszeit morgens gegen 7 Uhr am besten gelingen, wenn sie nicht einfach nur tiefschwarz mit einem winzigen Leuchten in der Mitte sein sollen.


Ansonsten gibt es hier nichts Spannendes oder Schönes zu zeigen - es sei denn, jemanden interessiert der Medikamentenberg oder meine Sammlung dicker Schals. Seit Mittwoch hat mich nämlich eine Angina fest im Griff, die letzte Prüfung (= eine einstündige Präsentation einer weniger bekannten schwedischen Didaktik) habe ich irgendwie über die Bühne gebracht und bin anschließend gleich ins Bett gefallen.

Kleiner Glücksmoment: Als ich völlig fertig im Bus von der Hochschule nach Hause saß, kamen mir plötzlich eine Mütze und ein Rucksack sehr bekannt vor. Und tatsächlich: Es war mein Mann! Ihm ging es nicht besser als mir, weshalb auch er mitten am Tag unterwegs nach Hause zu Halstabletten, Gurgelwasser und warmem Bett war. So sind wir wenigstens Leidensgenossen, auch wenn wir das Zusammensein im gesunden Zustand deutlich mehr genießen können.


Ich hoffe, euch ergeht es besser und ihr hab ein schönes Wochenende!

Dienstag, 31. Januar 2012

Kalte Kunst

Schnee gibt es hier zwar immer noch keinen, dafür ist es aber eisig kalt geworden. Und die Temperaturen sollen noch weiter sinken, brrr:

(Quelle: www.wetter-online.de)

Einen Vorteil haben zweistellige Temperaturen im Minusbereich allerdings: Man Frau kann wunderschöne Deko aus Eis und Zweigen herstellen. Auf unserem Balkon steht jetzt eine Eisschüssel (die ich abends noch von innen mit einer Kerze beleuchten möchte) und ein Eiskranz. Ich finde es richtig schön so! Was meint ihr?

Als das Wasser noch nicht gefroren war, haben kleine Meisen es als Vogeltränke benutzt und der Eichelhäher fand die Hagebutten sehr lecker.

Und so geht's: Wasser in einen Blumenuntersetzer/tiefen Teller/Schüssel füllen, in die Mitte ein schweres oder mit Wasser gefülltes Gefäß setzen, Zweige, Zapfen und andere Materialien ins Wasser legen, warten - und fertig ist die eiskalte Deko!

Was uns im Moment sonst noch beschäftigt: Die Auswahl der weiterführenden Schule für unseren Großen ab Sommer:

Falls ihr selbst oder eure Kinder auf einem Gymnasium im Dresdner Süden wart/sind, würde ich mich sehr über eure Erfahrungen oder Empfehlungen freuen! Entweder hier per Kommentar oder per Mail (steht im Profil).


Habt einen sonnigen Dienstag!!!

Sonntag, 29. Januar 2012

So muss ein Frühstück aussehen!!!

Ich sag nix und lass einfach mal die Bilder sprechen:


Ihr wollt das auch? Dann bitte hier entlang!


Einen herrlichen Sonntag wünsche ich euch!!!

Regina
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