So, ganz übern Berg bin ich zwar noch nicht, aber das Antibiotikum hat gut angeschlagen und ich bin wieder auf den Beinen. Habt ganz vielen lieben Dank für all eure Genesungswünsche und eure Freude über meinen letzten Post! Es freut mich, wenn ihr darüber lachen konntet, denn genau dazu habe ich ihn geschrieben. Die Situation war in der Realität schon derart absurd, dass ich NICHTS hinzufügen, übertreiben oder erfinden musste, damit so eine "Arzt-Glosse" daraus wird!
Aber jetzt muss ich euch etwas zeigen: Euch hatte der Eiskranz gefallen? Dann schaut euch mal das hier an:
Naaaa???? Ist die toll oder ist die toll???
Jaja, ich weiß, Eigenlob und so. Aber ich bin einfach schwer begeistert von diesem Eiszauberdings! Seht ihr die "Strahlen"? Die finde ich ja besonders schön! Also, davon mache ich definitiv noch mehr.
Es geht auch ganz einfach:
Ihr braucht:
- Acrylkugel, teilbar, mit Loch (eigentlich für Lichterketten)
- kleine Zweige, Zapfen oder Beeren (oder Legomännchen o.Ä., wer mag)
- Wasser (ha!)
- Schnur oder Faden zum Aufhängen (wenn ihr sie aufhängen wollt)
- Gefäß oder Unterlage, die die Kugel während der Gefrierzeit am Rumkullern und Runterfallen hindert
Und so geht's:
- in die geöffnete Kugel das "Innenleben" hinein legen
- Kugel schließen
- durch das Loch Wasser hinein füllen, aber oben ca. 2-3 cm frei lassen
- auf rutschfester Unterlage/Gefäß gefrieren lassen
- den noch vorhandenen Hohlraum ebenfalls mit Wasser füllen (wieder nicht ganz bis oben hin, damit die Kugel beim Gefrieren nicht platzt), Aufhängefaden einlegen, ebenfalls gefrieren lassen
- Eiskugel mit etwas warmem Wasser aus der Acrylkugel lösen, aufhängen
- die ganze Prozedur für die nächste Kugel wiederholen :-)
Und wie ihr seht, warten auf unserem Balkon noch viele andere unterschiedliche Förmchen voll mit Wasser, äh, Eis. Ich habe meine Kinder nämlich angesteckt und sie probieren jetzt mit allen erdenklichen Gegenständen auch solche Eisobjekte aus.
Ich finde das schon aus psychologischer Sicht einen wirklichen Gewinn: Wenn man so mit den Temperaturen experimentiert und spielt, hat man richtig viel Freude daran und leidet nicht so sehr unter der Kälte, finde ich!
Und hier ein paar Eindrücke meines mittlerweile sehr gut gefüllten Smashbooks. Ich habe es für all die kreativen Ideen verwendet, die ich immer mit Eselsohren in Zeitschriften markiere. Ich habe alles ausgeschnitten bzw. ausgerissen, sortiert, eingeklebt und die "ausgeweideten" Zeitschriften anschließend entsorgt. So bleiben nur die besten Ideen bei mir und ich konnte die Zeitschriftenstapel etwas reduzieren.
So, jetzt verschwinde ich mal in der Küche. Eine Woche im Bett heißt ja auch, eine Woche nichts kochen, backen und werkeln. Schrecklich!!! *gg* Deshalb muss ich das jetzt dringend nachholen!
Ganz liebe Grüße & euch schöne Wintertage!



