Montag, 9. September 2013

Frühstück per Post

Ich bin ein absoluter Frühstücksfan! Die erste Mahlzeit des Tages ist für mich die wichtigste, vor allem am Wochenende! Ich könnte stundenlang verschiedene leckere Kleinigkeiten essen, dabei in der Sonne sitzen, mit netten Menschen schwatzen, einen leckeren Kaffee und etwas Saft trinken, alle möglichen Brotsorten und Aufstriche von süß bis herzhaft probieren... Deshalb gehe ich auch so furchtbar gern außer Haus frühstücken, denn zu Hause gibt es am Ende doch immer irgendwie das gleiche. Und wenn ich dann alles auch noch selber auswählen, einkaufen und in den 3. Stock schleppen muss, kann ich es nicht mehr so richtig genießen.
Und dann kam da letzte Woche dieses verführerische Angebot, mir ein komplettes Frühstück bis an die Wohnungstür liefern zu lassen Da brauchte ich nicht lange überlegen: Ja, klar will ich das!
Sogar den Liefertermin konnte ich auf den Tag genau auswählen. (Ich mag zwar Überraschungen, aber nicht bei Paketlieferungen.)
Am Donnerstag stand dann also der DPD-Bote mit einem sehr großen Karton von bringmirbio.de vor meiner Tür. Noch eine schnelle Unterschrift auf dem kleinen elektronischen Kasten und schon war das Paket meins:

Ungeduldig, wie ich bin, schnappte ich mir das nächstbeste Messer und öffnete das Paket sofort.

Wollt ihr es mit mir gemeinsam aufmachen? Na, dann mal los:

Zuerst sah ich viel Papier: Die aktuelle "Schrot & Korn", eine Cremeprobe von Weleda (deren Produkte ich sehr gern benutze), Rezeptvorschläge, eine bringmirbio-Infobroschüre und die Rechnung.

Nachdem ich die stabile große Pappabdeckung unter den Zetteln abgehoben hatte, entdeckte ich noch mehr Papier.Vorsichtig wickelte ich eins der wirklich gut verpackten Produkte nach dem anderen aus. Das alles kam darin zum Vorschein:

V.l.o.n.r.u.: 6 Eier, ein Kästchen Kresse, ein Bund Radieschen, ein Becher Naturfrischkäse, eine Packung Kirschtomaten, ein Glas Zwergenwiese-Tomaten-Parmesan-Aufstrich, eine Packung Vollkornbrötchen zum Aufbacken, ein Glas Erdbeermarmelade, ein Glas Samba-Nussnugatcreme und ein Päckchen Kaffee. Natürlich alles in Bio-Qualität.
Sehr fasziniert war ich ja von der Verpackung des Frischkäses: Er steckte in einer Papiertüte neben einem Kühlpack und alles zusammen noch einmal in einer wasserdichten Plastiktüte:

So blieb alles auch auf dem Postweg schön frisch.

Das Paket bot also eine wirklich große Auswahl & Vielfalt an Frühstücksleckereien! Vor allem Samba hat es mir angetan, das kannte ich noch nicht und finde es sooo lecker! So richtig zum aus-dem-Glas-Löffeln ;-)!
Ich hätte auch nicht gedacht, was man alles versenden kann, Eier, Frischkäse und so. Und der Preis von 25 Euro ist absolut gerechtfertigt und entspricht dem, was man für die Lebensmittel auch im Bioladen bezahlen würde. Alles war von hervorragender Qualität, das Gemüse knackig und frisch, wie direkt aus dem Laden.
Persönlich essen wir ja morgens lieber süß, d.h. Obst statt Gemüse wäre auch prima angekommen. Aber vor allem die kleinen Tomaten sind super für die Schulbrotbüchsen der Kinder und das ist ja auch Frühstück ;-)

Einen Kritikpunkt habe ich allerdings, und zwar diesen hier:

Obwohl darauf geachtet wird, möglichst ausschließlich recycelte bzw. recycelbare Verpackungsmaterialien zu verwenden, ist der entstandene Müllberg doch ziemlich groß. Natürlich ist es wichtig, dass die Lebensmittel gut ankommen, vor allem empfindliche oder zerbrechliche Waren. Aber an dieser Stelle straft der Müllberg das Bio-Konzept Lügen, das passt für mich einfach nicht zusammen.

Mein Fazit: 

* Wer keinen Bioladen und keinen Biolieferdienst in der unmittelbaren Umgebung hat, für den ist bringmirbio eine super Alternative. Für mich als Stadtpflanze mit einer großen Auswahl an Bioläden, Biosupermärkten und Biobauern inkl. Lieferdienst ist der Einkauf von "Waren/Lebensmitteln des täglichen Bedarfs" vor Ort deutlich sinnvoller und vor allem ökologischer. Denn Öko und Bio, das ist für mich eins und sollte nicht getrennt werden.

* Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, das Frühstückspaket bzw. einen Gutschein dafür zu verschenken, z.B. zur Hochzeit, zur Geburt oder zum Einzug.

* Toll finde ich auch das Angebot, alle Zutaten für ein mehrgängiges Menü in Bio-Qualität in einer Kochkiste geschickt zu bekommen, und zwar inkl. Rezepten! Das möchte ich sehr gern mal ausprobieren, zumal die Rezeptvorschläge dafür wirklich toll klingen! Beispiel gefällig?
"Karotten-Inwer-Suppe * Mangold-Penne mit Champignon-Sahne-Sauce * Grüner Salat mit Wildkräuter-Himbeer-Dressing * Mousse au Chocolat mit Orangenfilets"
Diese sogenannten "Kochpakete" gibt es für eine Mahlzeit, aber auch für eine ganze Woche! Das finde ich wirklich toll!

* Neben fertig gepackten Kisten kann man eine sehr große Auswahl an Zutaten auch einzeln bestellen, Rezepte finden sich viele auf der Internetseite.

* Die Internetseite ist gut aufgebaut, sehr ansprechend gestaltet und angenehm navigierbar, alle Informationen sind transparent und gut zugänglich.

* Da ich es gern persönlich und ungewöhnlich mag, gefallen mir die Portraits der einzelnen Mitarbeiter besonders gut; außerdem spricht mich an, was für die bringmirbio-Macher hinter ihrem Konzept steht!

Wollt ihr das auch mal ausprobieren? Dann gebt bei der Bestellung diesen Gutscheincode ein und ihr bekommt 5% Einkaufsrabatt: 6PS6-RQU7-6CVP-AVJ9 

Viel Spaß beim Auswählen & Genießen und eine schöne neue Septemberwoche!

Donnerstag, 5. September 2013

"Sie haben Post"

... hieß es bei mir heute gleich zweimal. Zuerst kam früh am Morgen, genau zwischen dem zur-Schule-Bringen des kleinen Schulkindes und dem nächsten Termin in der Erziehungsberatungsstelle dieses Paket hier an:

Perfektes Timing also.
Zum großen Paket demnächst mehr.

Und am Nachmittag, ebenfalls in einem kurzen Zeitraum zwischen zwei Terminen, erreichte mich diese farbenfrohe Überraschung:

Blaubeerstern-Bewohnerin Steffi hat mir ihre neueste Stoffkreation Frl. Märta inkl. dem schönen Webband und einem süßen Handmade-Label zum Probenähen geschickt. Juhuh!
Das tolle Blumenstöffchen muss ich gleich mal ausmessen und mich dann entscheiden, was ich daraus zaubern werde, zu viele Ideen schwirren schon in meinem Kopf herum. Nur eines wird mit Sicherheit nicht daraus: Das bereits lang versprochene Shirt für den Lieblingsmann. Der mag es dann doch eher schlicht. Kann ich gar nicht verstehen *ggg*.

Einen Anruf gab es auch noch, diesmal aber unterwegs. Leider ein unangenehmer: Die Lehrerin des Großen. Mal wieder...

Bis bald also, es bleibt spannend!


Mittwoch, 4. September 2013

Elektronische Schatzsuche

Jaja, auf meinen To-Do-Listen steht immer seeehr viel, ich weiß. Das ist chronisch bei mir, ich nehm mir immer viel zu viel vor, mache zu viel, will zu viel... Ich kann nicht anders ;-) Wenigstens habe ich gelernt, dass es keine Katastrophe ist, wenn ich nicht alles davon schaffe, das ist doch auch schon mal was, ne?

Die ersten Punkte auf meiner Septemberliste kann ich aber schon abhaken. Ich gebe zu: Ich hab ein bisschen geschummelt und Dinge aufgeschrieben, die ich bereits erledigt hatte. An den ersten beiden Septembertagen nämlich, bevor ich die Liste gepostet hab. Aber der Vollständigkeit halber sollten sie mit drauf. 

Den September haben wir mit einer Geocaching-Tour entlang der neuen Buslinie 64 begrüßt. Organisiert wurde die Tour von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB), die kostenlos GPS-Geräte und ein Tourenheft bereit gestellt haben. Wir gehörten zu den Glücklichen, die eines der Geräte ergattert haben, und konnten am Sonntag mit allem Nötigen bewaffnet loslegen.
Der Start war etwas schleppend, weil ich noch nie so ein Ding in der Hand hatte und mich erst einmal an die etwas ungewohnte Bedienung gewöhnen musste. Dann war ich aber ganz begeistert von dem kleinen elektronischen Kompass, der mir genau anzeigte, in welche Richtung ich noch wie viele Meter bis zu meinem Ziel gehen muss, so dass ich meiner Familie glatt davon lief ;-)
Die Tour führte von Mickten im Nordwesten Dresdens bis nach Reick im Südosten. Einen Großteil der Strecke kannte ich noch überhaupt nicht und sah die gegenden und Gebäude zum ersten Mal. Und dann gleich so intensiv, denn man muss schon sehr genau hingucken, um die Hinweise zu entdecken. Da galt es, besondere Steine in einer Mauer zu entdecken, Buchstaben auf französischen Friedhofshinweistafeln zu zählen oder die Quersumme aus dem Geburtsdatum eines russischen Dichters zu errechnen. Ich liebe ja solche Rätsel und Denksportaufgaben!
Die Mitte der Tour befand sich in Höhe der Waldschlösschenbrücke, die wir gleich zweimal zu Fuß überquert haben. Einen hübschen Blick hat man von dort auf die Elbe, die Elbwiesen und die Altstadt.

Startpunkt: Der ehemalige Straßenbahnhof Mickten

Garnisonskriche St. Martin nördlich des ehemaligen Exerzierplatzes "Alaunpark"

Waldschlösschenbrücke mit stoffblumengeschmückten Eröffnungsbäumen


Am Ende gab es übrigens keinen Schatz, sondern ein Lösungswort für eine Verlosung.
Leider mussten wir unseren kleinen gelben Helfer am Montag wieder abgeben, aber wenn wir eine gut funktionierende Geocaching-App fürs Handy gefunden haben, machen wir das mal wieder!

Liebe Grüße!



Dienstag, 3. September 2013

Mein September

In den nächsten Wochen werde ich:

* mich weiter an das Leben mit zwei Schulkindern gewöhnen
* zum ersten Grundschulelternabend des kleinen Schulkindes gehen
* das Taschengeld erhöhen
* wieder öfter Strickjacken und Tücher tragen

* das vorletzte Semester meines Studiums beginnen
* mal wieder etwas übersetzen
* wählen gehen (und mein Kreuz an die gleiche Stelle setzen wie immer seit meiner allerersten Wahl mit 19)
* mich gut beraten lassen
* meinen 10. Hochzeitstag feiern
* beim Taschenlampenkonzert über die tausend Funkellichter staunen
* Holunderbeerensuppe kochen
* Herbstblumen pflanzen
* schauen, ob ich Bücher finde, die mit dem Lesegenuss der letzten Wochen mithalten können
* den Rückzug des Sommers und den nahenden Herbst mit einem lachenden und einem weinenden Auge sehen
* zum ersten Mal probenähen
* mich endlich zum ZUMBA anmelden
* zum 1. Mal Geocachen
* die Waldschlösschenbrücke kennen lernen
* mit lieben Menschen lecker frühstücken gehen

( xxx  = erledigt)


Habt einen schönen Spätsommer!

Montag, 2. September 2013

Hallo Herbst...

 
... ganz ehrlich: Muss das sein, dass du jetzt schon kommst?
Ich weiß, das ist jetzt nicht besonders gastfreundlich von mir, aber du hättest dir ruhig noch etwas ganz viel Zeit lassen können. Und ich hab ja auch nichts gegen dich persönlich. Du hast in der Tat ganz wundervolle Seiten. Ich mag deine warmen Sonnenstrahlen, deine bunten Blätter, die sanfte Stimmung. Aber ich weiß auch: Wenn du einmal da bist, kommt der Sommer so schnell nicht wieder. Stattdessen liegt bereits der grau-kühle Atem deines Nachfolgers, dem Winter, in der Luft. Und auf den freue ich mich ganz und gar nicht. Ich kann trüben, wolkenverhangenen Tagen mit viel Wasser von oben und Kälte, die durch alle Ritzen kriecht, einfach nichts abgewinnen. Ich komme früh so viel schwerer aus dem Bett, wenn es noch stockdunkel draußen ist. Ich bekomme schlechte Laune, wenn ich nicht mehr so oft radfahren kann, sondern auf rappelvolle Busse und Bahnen angewiesen bin. Und ich möchte am liebsten sofort gen Süden auswandern, wenn ich nur daran denke, wie lange ich nur noch kahle, kalte Erde statt grünem Gras, Baumgerippe statt dichtem Laub, Trockenarangements statt Blumenbeeten, Wolkentürme statt Sonnenstrahlen sehen kann. Wenn mich statt Vogelgezwitscher das traurige Krächzen der Krähen und Raben weckt (apropos: Kennt jemand den Unterschied zwischen den beiden Vogelarten? Für mich ist das irgendwie dasselbe...). Wenn grauer Schneematsch die Straßen bedeckt und man nicht mal mehr mit Kuscheljacke und Decke draußen sitzen, geschweige denn draußen essen kann.
Deshalb wünsche ich mir, dass du, lieber Herbst, noch ein bisschen da bleibst, wo du gerade bist. Du kommst noch früh genug. Aber im Moment brauche ich ganz dringend noch ein bisschen Hoffnung, dass der Sommer noch nicht ganz vorbei ist! Meinst du, das kriegst du hin?

Danke schon jetzt!

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