Donnerstag, 25. Juni 2015

Das Aachener Rathaus

Das Rathaus von Aachen ist ein richtiges Schmuckstück! Ein sehr altes noch dazu. Noch aus der Zeit Karls des Großen stammen der Granusturm und die Grundmauern. Darüber errichtete die Aachener Bürgerschaft im 14. Jahrhundert ein neues Rathaus im gotischen Stil. Zwischen 936 und 1531 wurde im monumentalen Krönungssaal bei den Aachener Königskrönungen opulent aufgetafelt.

Die Fresken an der Decke des Reichssaales oben im Bild zeigen Szenen aus dem Leben Karls des Großen, gemalt vom Aachener Künstler Alfred Rethel im 19. Jahrhundert. Im 17. und 18. Jahrhundert war Aachen eine freie Reichsstadt und das Rathaus wurde zum barocken Stadtschloss umgebaut. Von dieser Blütezeit zeugen noch die prunkvollen Räume und Verzierungen.

Von der großen Freitreppe aus blickt man auf den großzügigen Marktplatz mit seinen schönen Bürgerhäusern und dem Karlsbrunnen.



Der Turm des Domes überragt die Häuser der Stadt und ist fast von überall zu sehen. Nach dem Kulturteil haben wir den Tag mit meinem Bruder und unserer Freundin Bianca im beliebten Café zum Mohren bei verführerischen Kuchen und Eistorten ausklingen lassen. Fast habe ich bedauert, angesichts der herrlichen Auswahl dort nicht auch noch Frühstück, Mittag und Abendessen dort einnehmen zu können :-)

Leider waren wir an einem Sonntag in Aachen, so dass ich die vielen schnuckeligen Geschäfte nur von außen anschauen konnte. Ein Schmuckgeschäft hatte beispielsweise seine Kollektion auf mintgrünen Milchkannen dekoriert. An einem Bauzaun hing ein großes Wimmelbild der Stadt, auf der wir ein witziges Detail entdeckt haben. Wer verkauft denn da das Eis an die Kinder?

Montag, 22. Juni 2015

Bilder-Ping-Pong

Lange hatte ich keine Idee für den witzigen Geschirrturm von Lucia:


Aber in der Kur, da hatte ich beim Tischabräumen plötzlich eine Eingebung. Schnell schnappte ich mein Handy und knipste den Geschirrwagen, auf dem sich nach jeder Mahlzeit waghalsige Türme aus Gläsern, Tellern, Tassen und Schälchen bildeten:


Mit ein paar Spielereien bei der Bildbearbeitung entstand dann das:

Andy Warhol lässt grüßen ;-)

Es hat wieder viel Spaß gemacht und ich freu mich schon aufs nächste Bild!

Liebe Grüße!
Regina

Samstag, 20. Juni 2015

Ein Tag in ... Aachen

Nur anderthalb Zugstunden von unserem Kurort entfernt liegt Aachen. Keine Frage also, dass wir einen Abstecher in diese schöne mittelalterliche Stadt und vor allem zu meinem jüngsten Bruder machen, der dort seit vielen Jahren lebt.

Vom Bahnhof ging es zu Fuß am Marschiertor vorbei durch schön bebaute Straßen.

Schöne Fassaden, kultige Kneipen und Gaststätten mit berühmtem Namensvetter

Wir werfen einen Blick in die kleine Kapelle...

... und freuen uns über romantische Kletterrosen, versteckte Innenhofgärten und einen kleinen Engel.

St. Jakob

240.00 Einwohner hat Aachen - davon merkt man an vielen Stellen der Stadt nichts, so beschaulich ist sie.

Aachener Kuriositäten: Mülleimersprüche, die mein kleines Schulkind sehr amüsierten, witzige Graffitis und ein Relief in der Klappergasse, in der einstmals die klappernden Skelette der Heiligen drei Könige umhergewandert sein sollen.

Viel Romanik, viel Backstein




Aachen ist auch eine Stadt der Springbrunnen und Skulpturen, hier: der Wehrhafte Schmied, Vögelchen und der Brunnen, der das Türelüre-Ließje darstellt. Schaut euch nur mal das Gesicht des armen kleinen Mädchens in der Mitte an!


Sehr schön und ungewöhnlich: der Puppenbrunnen mit vielen beweglichen Bronzefiguren, die jeweils einen Teilaspekt Aachens verkörpern

Wir kommen der Altstadt immer näher, die Häuser werden noch herrschaftlicher, die Straßenlaternen sind mit Blumen geschmückt. Überall in der Stadt befinden sich Archäologische Fenster, durch die man in die Aachener Vergangenheit blicken kann. Dahinter befinden sich z.B. römische Wasserleitungen oder die Fundamente antiker Gebäude.
 
Und schon stehen wir vor dem monumentalen Rathaus. Aber dazu ein andermal mehr.

Freitag, 19. Juni 2015

Willkommensblümchen

Diese Woche gab es ganz besondere Freitagsblümchen für mich: Einen herrlichen Sommerstrauß als Willkommensgruß meines Mannes! Er hatte ihn auf dem Flughafen dabei, als er mich und mein kleines Schulkind nach unserer Kur abholte.
 
Der Strauß steht in einer schönen Keramikvase, die aber nur eine unfreiwillige Leihgabe meiner Mutter ist; sie hat sie bei ihrem letzten Besuch hier vergessen. Vielleicht schaue ich mich auf dem nächsten Töpfermarkt nach einer ähnlichen Vase um.

Knallige Sommerfarben dominieren nicht nur die großen Blüten, sondern auch Tisch, Deckchen und DIE Frühsommerfrüchte schlechthin: Erdbeeren!

Ja, genau so sieht Sommer aus, duftet Sommer, fühlt sich Sommer an!


Wir sind also wieder da! Drei unglaublich erholsame Wochen liegen hinter uns und ich denke jeden Tag mehrmals an die Ruhe, das gute Essen, die Natur und die netten Menschen in Dalheim. Das war keine leichte Rückkehr, ganz ehrlich, und ich bin sicher, dass ich mich öfter dorthin zurück wünschen werde.
Entschuldigt bitte meine Kommentier"faulheit" der letzten Wochen, aber die Internetverbindung war nun ja, gewöhnungsbedürftig. ich konnte nur einmal am Tag spät abends ins Netz und da hab ich mir das Kommentieren einfach mal geschenkt. Aber jetzt wieder!

Montag, 15. Juni 2015

Himmel auf Kölsch

In Köln hatten wir letzte Woche einen schön verspielten Seifenblasenhimmel, bei dessen Anblick ich mich schon auf den wöchentlichen Himmelsblick der Raumfee gefreut habe! Durch die sehr unstete Internetverbindung hier im deutsch-niederländischen Grenzwald ein bisschen verspätet, aber dennoch schön.

Geplatzt...


Über Seifenblasen kann ich mich freuen wie ein kleines Kind!



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