Dienstag, 8. September 2015

Wolken nähen

Oder doch eher Schneeberge? Nein, nix von beidem. Was hier auf meinem Creadienstagstisch entsteht, sind Kuscheldecken für Flüchtlingskinder im Rahmen des Minidecki-Projektes (hier findet ihr alle Infos zur Dresdner Aktionsgruppe).

Für die Schulsachen-Aktion des Deutschen Kinderschutzbundes habe ich Schlampermäppchen genäht, da folgen noch mehr. Es waren übrigens meine allerersten Reißverschlussteile überhaupt!

Auch sonst steht vieles, was ich gerade mache, unter dem Zeichen der Flüchtlingshilfe - ob Demos gegen Rassismus und gravierendes politisches Versagen, Nähprojekte oder Arbeitstreffen für eine eigene Initiative. Sogar das Restaurant Lingner im Hygienemuseum positioniert sich ebenso eindeutig wie humorvoll!


Montag, 7. September 2015

Meine Woche

Meine letzte Woche war eine ganz besondere, denn ich habe viel Zeit mit meiner Schulfreundin Charlotte verbracht. Sie weilt schon seit vielen Jahren im fernen München und so hatten wir seit Abizeiten kaum Gelegenheit für gemeinsame Aktivitäten. Das haben wir diese Woche nachgeholt und fast jeden Tag etwas zusammen unternommen: Frühstück im Lieblingscafé, Mittagessen bei mir, Kaffeetrinken in der süßen Kaffee-Ode, Tanzen im Großen Garten, ein Spaziergang durch Blasewitz und über die Waldschlösschenbrücke, klassische Musik im Schillergarten und die Freundschaftsausstellung im Hygienemuseum - die Zeit war optimal genutzt, würde ich sagen.

Das Blaue Wunder im Abendlicht und mit farbig angestrahlten Bäumen.

Der markante Bau des deutschen Hygienemuseums und Elemente der wie immer sehr spannenden und perspektivreichen Ausstellung zum Thema Freundschaft.

Am Samstag fand dann das große Fest zur Saisoneröffnung am Staatsschauspiel Dresden statt. Von nachmittags bis weit nach Mitternacht gab es im und um das Haus herum unzählige Dinge zu erleben. Ich habe mir die Kostümversteigerung angesehen, Karten zum Sonderpreis gekauft, einen Schauspiel-Workshop besucht, bei der zweieinhalbstündigen Vorschau auf die kommende Theatersaison Lust auf viele Stücke bekommen, an einer Führung durch die Untermaschine des Theaters teilgenommen und anschließend bis ein Uhr nachts getanzt und Karaoke gesungen, bis ich heiser war. Es war ein wunderbarer Abend!

30 Meter unter der Bühne erkennt man kaum noch, dass man sich in einem Theater befindet.


Sonntag, 6. September 2015

Regentropfenzauber

Der Herbst hat hier in den letzten Tagen Einzug gehalten, zumindest, was das Wetter betrifft. Es stürmt und regnet bei 10-14°C, nicht sehr gemütlich. Dafür sieht es nach so einem Regenguss auf meinem Balkon besonders hübsch aus, wenn an jedem Blatt und jeder Blüte die Regentropfen glitzern.




Freitag, 4. September 2015

Nähzeit für Dinos und Enten

Zwei bis drei Stunden bin ich täglich unterwegs, um mein kleines Schulkind morgens zur Schule zu bringen und mittags wieder abzuholen. In der Zeit dazwischen erledige ich Aufräumen, Wäsche und Einkauf - bleibt noch etwas Zeit übrig, treffe ich mich mit netten Menschen oder setze mich an die Nähmaschine. 
Anlässlich der Geburt des kleinen Emils habe ich ein Kissen für ihn gezaubert. Typisch daran ist (zumindest für meine Namenskissen) die Zweiteilung der Vorderseite und meine Lieblingsstoffe. Aber es gibt auch etwas Neues: Erstmals verwendet habe ich keine Druck-, sondern eine Schreibschrift für den Namen, nachdem mir das bei Frau Schau'n wir mal immer so gut gefallen hat.

Ebenfalls eine Premiere sind die kleinen blauen Sterne am Verschluss. Das wissende Näherinnenauge erkennt natürlich sofort meine Neuanschaffung: Ja, ich bin jetzt auch bei den berühmten KamSnaps gelandet. Hatte mich bisher erfolgreich verweigert ;-)

Dieses kleine Nähprojekt stand schon sehr lange auf meiner To-Sew-Liste. Der grobe beigefarbene Bezug des Badhockers, der unsere Badehandtücher beherbergt, war noch nie so richtig schön. Mit der Zeit wurde er zusätzlich schmutzig, war aber nicht abnehm- und damit auch nicht waschbar. Also habe ich aus blauen und grünen Stoffresten Quadrate geschnippelt, ringsum ein Schrägband angebracht, einen schmalen Gummi durchgezogen (so eine Fummelei bei dem schmalen Schrägband!) und dem Hocker einen maritimen und vor allem waschbaren Bezug verpasst. Sogar der Rest DDR-Entchenstoff fand Verwendung!


Das war doch mal eine richtig produktive Nähwoche (zumindest für meine Verhältnisse). Nun fehlt noch ein Kissen für Emils nur zwei Tage jüngere Cousine und dann werde ich meine Nähzeit verschiedenen Nähprojekten für Flüchtlingskinder widmen. Wenn die spruchreif sind, gibt es hier ganz offiziell mehr dazu.


Dienstag, 1. September 2015

Mein September





War es das jetzt mit dem Sommer? Zumindest kalendertechnisch steht nun der Herbst vor der Tür. 

Willkommen, September!

Du bringst mir:
 
* den ersten Elternabend des neuen Schuljahres
* einen Tanzabend mit Musik aus meiner Jugendzeit *hüstel*
* weitere Einsätze in der Zeltstadt für Flüchtlinge
* viele Stunden in Bus und Bahn, um das kleine Schulkind in die nun ein ganzes Stück entfernte neue Grundschule zu bringen und abzuholen 
* meine erste Monatskarte für die DVB
* den ersten Geburtstag des jüngsten Familienmitgliedes
* unseren 12. Hochzeitstag
* den 59. Hochzeitstag meiner Großeltern
* hoffentlich genügend Zeit an der Nähmaschine für Geschenke für die vielen neuen Erdenbürger im Freundeskreis
* die Klassenfahrt des großen Schulkindes
* die große Saisoneröffnung im Schauspielhaus
* 9 Tage Strohwitwendasein, während der Mann im "wilden Westen" weilt
* den Herbstanfang
* den Start der Familientagesklinik 
* einen Ausflug mit Mutter und Großmutter ins Rosarium Sangerhausen

 Der erste Herbstmonat wird also bunt und voll und spannend.


Ich wünsche euch einen wundervollen September!
 

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