Freitag, 14. August 2015

12 von 12 in Berlin

Als meine Schulfreundin Jana und ich feststellten, dass wir zur gleichen Zeit kinderfreie Ferientage haben würden, war der Plan schnell klar: Zum ersten Mal besuche ich sie allein in Berlin! Deshalb stammen meine zwölf Bilder vom 12. August auch aus der Hauptstadt:

Mein Tag begann mit einem späten und irre guten französischen Frühstück im Spreegold, wo ich angesichts der fantastischen Speisekarte versucht war, auch noch den kompletten restlichen Tag zu verbringen :-)

Weiter ging es zu einem sehr schrägen Schmuckladen, der bei meinem letzten Berlinbesuch leider geschlossen hatte und deshalb ganz oben auf meiner Liste stand. Die dort erworbene Nähmaschinenohrringe zeige ich euch ein andermal.

Beim Bummeln durch die Hackeschen Höfe, die mich immer sehr an die Dresdner Kunsthofpassagen erinnern, entdeckte ich in einem Jeansladen diese ausgefallenen Umkleidekabinenvorhänge...

...und suchte nach neuen Perspektiven auf bekannte Motive.

Unter den zahlreichen Graffitis mochte ich dieses hier inhaltlich und stilistisch besonders gern.

In einem teils sehr nerdigen Merchandising-Store erwarb ich etwas für den Geburtstag des großen Schulkindes, das ab der kommenden Woche ein echter Teenager sein wird.

Der Fernsehturm guckte immer wieder um die Ecke...

... und der Französische Dom auf dem Gendarmenmarkt wurde durch die bunten Seifenblasen noch hübscher.

Ebenfalls am Gendarmenmarkt entdeckte ich dieses schöne Mosaik an einer Hausfassade.

Das hier sah interessant und einladend aus, aber als wir auf der Speisekarte von frittierten Seidenraupen, Schweineohren und Froschschenkeln gelesen haben, hatten wir plötzlich keinen Appetit mehr.

Stattdessen verbrachten wir einen lauschigen Abend im Freisitz von Clärchens Ballhaus und bestaunten die aufwändig im zeitgenössischen Stil zurechtgemachten Swingtanzpaaare auf der Tanzfläche.

Schön war's! Ein richtiger Mädelsurlaub mit Zeit zum Quatschen, in netten Cafés, Umkleideorgien in Lieblingsgeschäften, langen Abenden, romantischen Filmen, Salsatanzen, gemeinsamem Kochen und vielem mehr.

Donnerstag, 6. August 2015

Es gibt Eis, Baby!

Habt ihr gerade auch so hochsommerliche Temperaturen? Hier sind schon morgens knapp 30°C und im Laufe des Tages steigen sie noch um einige Grad. Da brauchen wir ein paar richtig gute Erfrischungen. Neben viel Tee, Wasser, frischem Obst, viel Eis und dem Slush, den mein Großer ab und zu selbst macht, haben wir diese Woche etwas Neues probiert: Wassermeloneneis.

Es ist so einfach: Eine Wassermelone in Scheiben und dann in Stücke schneiden. Mit einem scharfen, spitzen Messer in die Schalen einen Schlitz machen, in den die Eisstiele geschoben werden können. Ein paar Stunden im Gefrierfach - und schon könnt ihr wunderbares Meloneneis lutschen!


Lasst es euch schmecken und genießt den Sommer!

Mittwoch, 5. August 2015

Vorgärten auf Dänisch

Es gab eine Sache, die mir in Dänemark ganz besonders aufgefallen ist: Die Blumen! Überall, auf jedem steinigen Gehweg, vor jedem Stadthäuschen, einfach überall blühte es. Und zwar meist nicht in Töpfen, sondern direkt in der Erde an der Straße. Gesehen haben wir fast ausschließlich Malven (Stockrosen), Rosen und Hortensien. Das Inselklima muss diesen Pflanzen sehr gut tun, denn alle waren groß und kräftig und blühten üppig. 

Gerade die altmodischen Malven, die man hierzulande höchstens noch in Bauerngärten sieht, verstärkten den idyllischen Eindruck der bunten Häuschen noch einmal. 

Interessanterweise gab es auch viel Lavendel in Dänemark, der ja eigentlich eher typisch für südlichere Gefilde ist. 

Wunderschön fand ich diese zum Verkauf stehende Rose vor der fast gleichfarbigen Holztür eines Trödelladens.

Bunt getünchte Wände, altmodische Sprossenfenster, wunderschöne Holztüren und Malven in allen Rosatönen - ich wäre am liebsten sofort in eines dieser Inselhäuschen eingezogen!
Deshalb sind die Malven, Rosen und Hortensien auch meine Blumen des Sommers, die Lotta diese Woche sammelt.



Montag, 3. August 2015

Dänischer Wochenrückblick

So eine spannende Woche liegt hinter mir!


Ich habe... süße Häuschen wie aus dem Reisekatalog gesehen - Marmelade an kleinen Straßenständen mit Geldbüchse gekauft - Kaffee & Kuchen in liebevollen Cafés genossen - unser Segelschiff erkundet - in den Häfen kleine nostalgische und große moderne Schiffe geguckt - natürlich Fisch gegessen - das Knotenmachen von der Crew gelernt und viele Stunden im Zug verbracht.
Es war meine allererste Skandinavienreise und ich fand es wunderbar dort! Alles voller Blumen und Fahrräder und Ruhe und Freundlichkeit und Meer und Möwen, aber ganz ohne Stress, Lärm und Hektik, ohne Souvenirläden und Shoppingmeilen. Einfach nur kleine Läden mit lokalen Produkten wie Honig, Bier und Lakritze, freundlichen, entspannten Menschen, einsamen Radwegen zwischen Wald und Meer, Rosen, Malven, Wellenplätschern - herrlich!


Samstag, 1. August 2015

I am sailing...

In den letzten Tagen wurde dieses alte Lied von Rod Stewart für mich Wirklichkeit, denn ich ging mit meiner Familie zum allerersten Mal an Bord eines Segelschiffes - und das gleich für eine ganze Woche! Es wird noch eine Weile dauern, bis ich die rund 2500 Bilder dieser erlebnisreichen Reise in die dänische Südsee gesichtet, ausgewählt und bearbeitet habe, aber passend zum Samstagsfotoevent In Heaven möchte ich euch eine kleine Auswahl an himmlischen Segelbildern zeigen:

Ein Wolkengebirge über dem Hafenstädtchen Vindeby auf er Insel Tasingen

Der Mond über Vindeby
 
Svendvborg auf Fünen bei Tag...

... und im Sonnenuntergang



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