Mittwoch, 15. Juli 2015

Blumige Post

Da im Juli ein großer Teil der Geburtstage in Familie und Freundeskreis ansteht, hat auch die Post reichlich zu tun. Einige der Karten, die wir verschicken, habe ich selbst gestaltet. Passend zur Jahreszeit tummeln sich auf ihnen viele Blumen:

Diese Karte habe ich (mit tatkräftiger Unterstützung meiner Jungs!) bestickt.

Knopfblüten zur Probe auslegen, Löcher mit der Nadel auf einer weichen Unterlage vorstechen und dann mit schönem Garn annähen. Wir haben glitzerndes Multicolorgarn genommen.

Zum Schluss die Stiele und Blätter in Grün aufsticken und den Schmetterling fertigen. Dafür etwas Bäckergarn um drei oder vier Finger wickeln, in den Mitte mit einem kontrastfarbenen Garn zusammenfassen und verknoten. So viel abschneiden, dass Fühler stehen bleiben. Schmetterling auf die Karte kleben.

Karte Nr. 2 besteht aus zwölf verschiedenen Abbildungen von Rosen, weil sie eine Einladung ins Europa-Rosarium enthält:

Ich habe zwölf Kreise aus dunkelgrünem Tonkarton und ebenfalls zwölf etwas kleinere Kreise aus Rosenbildern ausgestanzt. Beide wurden erst aufeinander, dann auf roten Reliefkarton mit Rankenmotiv geklebt. Um den roten Karton kam noch ein schönes Band, dann wurde alles auf eine cremefarbene Karte (A5) geklebt.



Dienstag, 14. Juli 2015

DIY Minion-Kuchen

Da mein kleines Schulkind am letzten Tag der zweiten Klasse auch seinen letzten Tag in der alten Schule hatte (eine neue Schule ist allerdings noch nicht in Sicht, aber das ist eine andere Geschichte...), habe ich zum Abschied einen Kuchen gebacken. Gewünscht war vom Kind ausdrücklich ein Minion.

Hier möchte ich euch zeigen, wie ich das gemacht habe:

1. Einen Rührkuchen nach eurem Lieblingsrezept in einer normal großen Springform backen.

2. Nach dem Auskühlen nach der Skizze zuschneiden.

3. So sieht die Form dann aus.

4. Eins der Teile naschen, das andere halbrund schneiden und als Füße unten an die runde Form legen.

5. Aus Puderzucker, Milch und gelber Speisefarbe einen möglichst dicken Guss herstellen und auf dem Kuchen verstreichen. Dabei den Teil mit der Hose nur dünn bestreichen. 

6. Fondant blau einfärben, dünn ausrollen und die Hose daraus schneiden. (Oder die Hose ebenfalls aus blauem Zuckerguss aufstreichen, dann vorher keinen gelben Guss an den betreffenden Stellen auftragen!)

7. Zwei Oblaten (ca. 5 cm Durchmesser) mit einem Lebensmittelfilzstift als Augen bemalen und auf den gelben Zuckerguss kleben, solange dieser noch nicht fest ist.

8. Die Hosentasche mit dem Logo ebenfalls mit dem Filzstift aufmalen.

9. Dunkle Schokolade schmelzen, in eine Dekorierflasche füllen (oder einen Zahnstocher zu Hilfe nehmen) und damit Haare, Brille, Mund und Hände aufmalen.

10. Die Füße mit dunkler Schokolade bestreichen.

11. Tadaaa! Fertig!!!


Ab damit zum Creadienstag und euch allen einen schönen Tag!

Montag, 13. Juli 2015

Wochenrückblick

In der letzten Woche habe ich...

... der Vorpremiere einer ganz besonderen Theateraufführung beigewohnt, bei der das Publikum auf der Bühne saß und die Schauspieler im gesamten Zuschauerraum gespielt haben...

... einen riesigen Robotter mitten in der Stadt entdeckt *ggg*...

... mir neue Perlen für mein Sammelarmband gegönnt und mich total über die süße Verpackung gefreut...

... begeistert jeden Tag im Garten geerntet und damit Sommerfrüchte für Lotta fotografiert...

... meterweise knallrote Blüten vorm Rathaus bestaunt...

... ein wunderschönes altes Treppengeländer entdeckt...

... einen Notverband aus einem Stoffbeutel angelegt, nachdem das kleine Schulkind sich beim Baden im Fluss ziemlich doll geschnitten hat.

Außerdem war ich mit den Kindern im Freibad, habe mir ein zweites Mal den fantastischen Dresdner Hamlet angesehen, meine Mama an ihrem Geburtstag besucht, das große Schulkind zur ersten Klassenfahrt mit der neuen Klasse verabschiedet, einen Elternabend zum Thema Jugendweihe besucht und ganz viel Mühe in den Zeugnissen der Kinder gelesen.

Sonntag, 12. Juli 2015

Juliwetter

Diese zweite Juliwoche fühlte sich teilweise an wie Hochsommer, teilweise aber auch wieder wie April. Anfang der Woche schwitzten wir noch bei 34°C, verbrachten den Nachmittag im Freibad und picknickten abends am Flußufer der Weißeritz.

Auf die Hitze folgten Gewitter und kühlere Tage. In der Glasfront oben sieht man es sehr schön: Stellenweise strahlt der Himmel noch blau mit vereinzelten Wölkchen, während die dunkle Gewitterfront schon mit reichlich Regen im Gepäck über dem Gebäude aufzieht. 

Spannende Wolken brauen sich auch über dem Rathausturm zusammen.
 
Dieses Bild habe ich nach einem Elternabend an einer Haltestelle in der Innenstadt gemacht. Als ich zu Hause die Tür aufschloss, fielen draußen die ersten Tropfen.

Pünktlich zum Sommerfest am Gymnasium des großen Schulkindes wurde das Wetter wieder besser und sogar der angesagte Regen blieb aus. So konnten wir bei Sonnenschein (aber reichlich Wind) draußen an den Ständen der einzelnen Klassen Dosen werfen, Bogen schießen, Lose ziehen, Kuchen essen und komplizierte Origamikunstwerke basteln.

So ungefähr stelle ich mir das Auge eines Orkans vor.





Alles über die Himmelsbilder gibt's wie immer bei der Raumfee.

Samstag, 11. Juli 2015

Auf dem Weg durchs Moor

Lotta sucht in ihrem Juli-Fotoprojekt nach schönen Wegen. Und da fällt mir etwas ein: Ich habe euch den schönsten Weg, den ich in letzter Zeit gegangen bin, ja noch gar nicht gezeigt! 
Es ist ein Abschnitt der Nationalparkroute De Meinweg im deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Hölzerne Stege führen mitten durchs Moor mit seiner faszinierenden Flora und Fauna:

Im Juni war dort alles üppig grün. Unterwegs erzählte uns eine Spaziergängerin, sie käme zu jeder Jahreszeit hierher, denn es sei einfach immer schön, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter. Das glaube ich gern.

Ich mag den sich durch die Bäume schlängelnden Holzpfad sehr.

Ungefähr auf der Hälfte des Weges lichteten sich die Baumkronen, die Sonne erwärmte den Steg - und es wimmelte nur so von schillernden Libellen.

Da sie aber kaum stillhalten wollten, musste ich lange auf mein zartes blaues Fotomodel warten - und mein kleines Schulkind mit mir. Aber mittlerweile weiß er, wie ich so ticke, wenn ich die Kamera dabei habe, und hat ganz geduldig mit mir gewartet.

Lilien in freier Natur sind für mich immer wieder etwas Besonderes.

Zwischen den Gräsern schimmerte feucht der dunkle Moorboden hindurch.

 
Sumpfgräser & "Entengrütze"
 
Auf dem letzten Stück des Weges veränderte sich die Vegetation, es wurde etwas trockener und erinnerte eher an eine Heidelandschaft. Nichtsdestotrotz fand ich es auch hier sehr schön.

Dieser herrliche Weg beginnt und endet an der Dalheimer Mühle, von der ich hier schon einmal erzählt habe. Schade, dass dieser Weg so weit weg von hier ist, ich würde ihn zu gern mal wieder gehen.


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