Samstag, 4. Juli 2015

Der Himmel brennt!

Am Dienstag habe ich etwas gemacht, was ich schon sehr lange mal tun wollte: Bei einer besonders schönen Lichtstimmung an der Elbe Fotos von Dresdens wunderschöner Silhouette machen!

Nach einem Abend mit meinen beiden großen Männern im Biergarten radelten wir in einem traumhaften Sonnenuntergang nach Hause. Ich schickte die beiden schon vor, stiefelte mit meiner Kamera nach unten ans Wasser und war total verzaubert von der Stimmung dort.

Der Elpegel liegt im Moment mit rund 70 Zentimetern so niedrig, dass die Schifffahrt eingestellt werden musste. Das Schöne daran: Man kommt zum Fotografieren an Stellen ran, die sonst geflutet sind, und kann das Flussbett mit seinen großen Steinen mit ablichten.

Selbst die Brückenpfeiler der sonst nicht so ansehnlichen Carolabrücke wirkten im roten Sonnenuntergangslicht spannend.

Im Westen begann sich der Himmel golden zu färben...
 
... und in den Fenstern der Raddampfer spiegelte sich gleißend die untergehende Sonne.

Die zarten Federwolken machten den bunten Himmel noch interessanter.

Links die Glaskuppel der Kunstakademie, liebevoll "Zitronenpresse" genannt, rechts die steinerne Kuppel der Frauenkirche.

Die Türme des Oberlandesgerichtes, des Schlosses und der Hofkirche (v.l.)

Immer dunkler und intensiver färbt sich der Himmel über der Elbe.

Die hübsche kleine Kuppel links gehört zur Yenidze, einer im Stil einer Moschee erbauten ehemaligen Zigarettenfabrik, die heute ein Restaurant beherbergt und Märchenstunden aus 1001 Nacht anbietet.

Ich kann mich an dem herrlichen Farbenspiel nicht satt sehen und halte auf meinem Weg über die Augustusbrücke alle paar Meter zum Fotografieren an. Radfahren ist wirklich die perfekte Fortbewegungsform, wenn man unterwegs Bilder machen möchte. 

Die Elbwiesen sind voller Menschen, überall wird gepicknickt, Ball gespielt, gegrillt - und natürlich der Sonnenuntergang bewundert.

Die Welle rechts ist eine Erinnerungsskulptur an die große Flut 2002.

Im Osten ist der Himmel nun zartblau mit einigen rosa Wölkchen und einem kugelrunden Mond (der aber erst zwei Tage später ganz voll sein wird).

Gleich, gleich...

... und zack, da steckt der Mond in der Laterne der Frauenkirche :-)

Filigrane Geländer am Italienischen Schlösschen

Ein Türmchen des Dresdner Zwingers

Auf dem Heimweg musste ich noch ein paar Bilder machen, denn mittlerweile zogen lilafarbene Wolken über den orangeroten Himmel. Ein tolles Schauspiel!

Mein letztes Himmelsbild für heute habe ich über den Gleisen des Hauptbahnhofes aufgenommen.

Ich wünsche euch ein wunderbares Hochsommerwochenende!

Freitag, 3. Juli 2015

Kornblumenblau zum Freitag

 
Nachdem ich letzten Freitag die wunderschönen Kornbblumen bei Helga bewundert habe, fiel mir etwas ein: Unten im Hof wachsen in einigen Blumenkästen niemals ausgesähte Wildblumen. Die sehen dort zwar auch hübsch aus, aber es schließlich mehrheitlich meine Kästen und Töpfe sind. Also habe ich sie mir kurzerhand in die Wohnung geholt und freue mich seitdem tagtäglich daran. Heute kommen sie nun im Rahmen des Flower Friday virtuell auf Holunderblütchens Blog zurück.

Himmelblaue Blümchen, Milchkanne, blaue Blümchen auf der Tischdecke - so mag ich das!

Daneben eine Schale mit einzelnen Blüten und einem Blütenkranz, dazu später mehr.

Und weil die rot-bunten Polster und Kissen so gar nicht passen wollten, hab ich sie kurzerhand durch eine beigefarbene Decke und blaugemusterte Kissen ersetzt. Das längliche mit dem groben Leinen habe ich vergangenes Jahr selbst genäht, die anderen stammen aus verschiedenen Dekoläden und sind tlw. schon viele Jahre alt.

Zwischen den zarten Kornblumenblüten schauen noch ein paar andere Wiesenblumen hervor, deren Namen ich aber nicht kenne.

Neben der Balkontür rankt eine tiefrote Dipladenie an der Mauer empor.

Der Frauenmantel wächst zum Glück üppig vom Nachbarn durch unseren Zaun durch und ich mag ihn vor allem in Wiesensträußen so gern.

Und wofür ist dieses Kränzchen nun da?

Nun, ich mag Blumen nicht nur in der Vase oder im Blumenkasten, sondern schmücke mich auch gern selbst damit. Zu besonderen Anlässen stecke ich mir deshalb einzelne Blüten oder (halbe) Kränze in die Haare. Dieser hier geht nicht komplett um meinen Kopf herum, sondern endet knapp über den Ohren. Mein Anlass war ein sommerlicher Theaterbesuch.


Donnerstag, 2. Juli 2015

Juniheißer Zwölftelblick

So, nachdem mein 12tel-Blick wegen unserer Kur im Mai pausieren musste, geht es nun mit einem sommerlich warmen Blick auf den und vom Hohen Stein im Juni weiter.
Meine Motivation dafür war, um ehrlich zu sein, nicht so besonders groß. Was sollte sich schon im Vergleich zum letzten Besuch auf unserem "Hausberg" verändert haben? Alles ist dich und grün, oder? Als ich dann aber um die Ecke bog, staunte ich sehr. Statt saftiger grüner Wiesen empfing mich eine trockene braune Heufläche! Das vormals kleinkindhohe Gras lag nun platt und herbstfarben am Boden, knisterte unter meinen Sandalen und pikste meine Füße. 

Blick 1: Vom Rodelberg auf Dresden-Plauen:


Zum Vergleich alle Bilder des letzten halben Jahres:


Blick 2: Vom Hohen Stein Richtung Plauenscher Grund:


Zum Vergleich:


Von dieser Bank aus fotografiere ich im Liegen meinen Blick 3: Von der Bank in den Himmel:
 

Zum Vergleich:


Januarbank:



Noch grüner und zugewachsener ist mein Blick N° 4: Der Aussichtsturm:


Zum Vergleich:
 
 
Blick 5: Die Streuobstwiese

Auch hier wurde die Wiese gemäht (oder vielleicht gesenst?), das Laub ist noch dichter und dunkelgrüner geworden und die ersten kleinen Äpfelchen hängen an den Ästen:



Zum Vergleich:


Die Wiese fotografiere ich von diesem Baum aus, der vor lauter kletterndem Bewuchs kaum noch zu sehen ist:


Blick 6: Steinbänke ganz oben auf einem Plateau:


Zum Vergleich:


Blick 7: Das Flächennaturdenkmalschild:
  

Zum Vergleich:


Insgesamt ist es noch dichter geworden und dunkelgrüner, das Gras ist hoch und blüht. Blüten gibt es kaum noch, dafür erste kleine Früchte. Auch von den Vögeln ist nicht mehr viel zu spüren. Haben sie im Frühjahr noch laut gesungen und sind mit ihren Schnäbelchen voll Nestbaumaterial durchs Gebüsch gehüpft, verstecken sie sich jetzt im kühlen Schatten und man hört sie nur noch ganz früh am Morgen.

 Alle Infos und Verlinkungen zur Aktion gibt es bei Initiatorin Tabea.
Alle meine 12tel-Blicke findet ihr hier.


Mittwoch, 1. Juli 2015

Mein Juli

Heute beginnt er, mein Lieblingsmonat! Warum ich ihn so mag? Na, ist doch klar: Es ist der Monat der Sommerferien, der unendlichen Eis-Orgien - und meines Geburtstags! Und den mag ich auch beim 35. Mal noch sehr, sehr gern :-)

Und was hält er noch so bereit, der Juli?

* die Geburtstage von Mama, Papa, Oma, zwei Onkels (ja, da hat sich die Familie super abgesprochen), darunter ein Sechzigster und ein Achtzigster
* das Schulsommerfest des großen Kindes
* leider immer noch die Suche nach einer neuen Schule fürs kleine Kind
* viieele Blumen auf dem Balkon, in der Vase, in meinen Haaren
* ein Jubiläum im Lieblingscafé
* eine Vorpremiere im Theater und noch einmal den großartigen und musikalischen Hamlet
* die Miniklassenfahrt des Großen
* noch einen Schwung Kissen nähen fürs Schulsommerfest des Kleinen
* mein Sommerkleidchen fertig nähen
* Geschenke zu vielen Geburten im Freundeskreis nähen
* an die Kur denken und mich heimlich ein bisschen dorthin zurückwünschen
* viele Arzttermine (wegen der nicht anerkannten Diagnose dürfen wir jetzt nochmal *buh*)
* ein Sommerfest zum Thema Wasser auf einer "Insel"
* mein Beitrag zur Sommer Mail Art

Hui, das ist aber ganz schön viel! Und dabei sind das nur die Highlights und der Alltag noch nicht inbegriffen. Und das viele Eisessen auch nicht *lach*. Zum Glück sind die Tage jetzt schön lang, da schafft frau mehr *ggg*.

Ich wünsch euch einen schönen Juli!!!
Und ich danke allen ganz, ganz herzlich für die vielen liebe und ermutigenden Kommentare und Mails auf meinen Post vom Wochenende!!! Ihr seid so lieb!


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